Willkommen bei Ulrike, Holger & Oscar
unser kleiner Reisblog

M ä r z    2 0 2 4

 

𝟑𝟎.𝟎𝟑.𝟐𝟎𝟐𝟒
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟐𝟑𝟒
𝐑𝐞𝐢𝐬𝐞𝐤𝐢𝐥𝐨𝐦𝐞𝐭𝐞𝐫 𝟏𝟔.𝟎𝟎𝟎

𝟜 ℝ𝕖𝕘𝕖𝕟𝕥𝕒𝕘𝕖 𝕒𝕞 𝕊𝕥𝕦𝕖𝕔𝕜...

haben uns wieder einmal in der Entscheidung bestätigt, unseren  "coolen Landcruiser" mit Dachzelt gegen unsere spießige Kuscheldose auszutauschen.
Aber wir wollen uns wirklich nicht beschweren. Es ist die erste Regenperiode seit 1,5 Jahren, in denen wir nun unterwegs sind.
Natürlich kann dies auch ein wenig an den gewählten Reisezielen liegen 😉
Die aktuelle Trockenphase haben wir  schamlos ausgenutzt um mal Portugals Hauptstadt zu erkunden - Lissabon.
Der Rest ist Bildergeschichte 😊


𝟮𝟰.𝟬𝟯.𝟮𝟬𝟮𝟰
𝗞𝘂𝘀𝗰𝗵𝗲𝗹𝗱𝗼𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟮𝟴
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝗸𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 𝟭𝟱.𝟴𝟱𝟬
𝕊𝕥𝕠𝕖𝕣𝕔𝕙𝕖, 𝕊𝕥𝕠𝕖𝕣𝕔𝕙𝕖, 𝕊𝕥𝕠𝕖𝕣𝕔𝕙𝕖...
𝕦𝕟𝕕 𝕖𝕚𝕟 𝕁𝕒𝕔𝕙𝕥𝕙𝕒𝕗𝕖𝕟 𝕕𝕖𝕣 𝕓𝕖𝕤𝕠𝕟𝕕𝕖𝕣𝕖𝕟 𝔸𝕣𝕥. 😉


Camporta, ein kleines, portugiesisches Städtchen an der Atlantikküste war dieses mal Gastgeber für die Nacht.
Als Geheimtipp der lissaboner Hautevolee hat sich hier so mancher Regionalpromi sein Wochenenddomizil eingerichtet.
Uns fielen hier mal wieder die vielen Störche auf, die auch hier das Stadtbild prägen.
Es gibt wohl kaum ein Strommast, Laternenpfahl oder Schornstein, der nicht von einer Storchenfamilie bevölkert wird.
Doch im Gegensatz zu unseren heimischen Stadttauben, wird hier der "Meister Adebar" als willkommener Gast geduldet.
Weiter ging es dann zum "Porto Palafita de Carrasqueira". Laut Google ist dies ein pitoreker Jachthafen, der sich allerdings als recht spooky wirkender Fischersteg entpuppte.
Trotzdem konnten wir ihn einen gewissen, gespenstischen Charme nicht absprechen. Aber schaut selbst:  😉

𝟮𝟮.𝟬𝟯.𝟮𝟬𝟮𝟰
𝗞𝘂𝘀𝗰𝗵𝗲𝗹𝗱𝗼𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟮𝟲
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝗸𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 𝟭𝟱.𝟳𝟮𝟬
𝔸𝕟 𝕕𝕖𝕣 𝔸𝕥𝕝𝕒𝕟𝕥𝕚𝕜𝕜𝕦𝕖𝕤𝕥𝕖 ℙ𝕠𝕣𝕥𝕦𝕘𝕒𝕝𝕤...


... sind wir gefühlt fast alleine. 🤷
Wir vermuten allerdings, dass sich das spätestens zu den Oster-Feiertagen ändert😉

𝟭𝟴.𝟬𝟯.𝟮𝟬𝟮𝟰
𝗞𝘂𝘀𝗰𝗵𝗲𝗹𝗱𝗼𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟮𝟮
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝗸𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 𝟭𝟱.𝟲𝟱𝟬
𝔻𝕖𝕞 𝕋𝕖𝕦𝕗𝕖𝕝 𝕒𝕦𝕗 𝕕𝕖𝕣 𝕊𝕡𝕦𝕣...


... an der Passadiços Barranco do Demo in Alverce.
Der Name "Barranco do Demo" bedeutet übersetzt
"Schlucht des Teufels".
Klingt erstmal gruselig, ist es aber nicht.
Denn bei dieser Schlucht handelt es sich um einen Teil des Naturparks Alvãon in Nähe des 400-Seelen-Örtchens "Alferce".
Über diese Schlucht schlängelt sich seit Oktober 2023 ein Holzsteg, über diesen nun wanderfreudige Besucher das Tal überqueren können ohne Angst haben zu müssen, vom dort ansässigen "Belzebub" in die Unterwelt gezogen zu werden.
Da Ulrikes Knie aktuell nicht ganz fit sind und Oscar leider mit einer defekten Bandscheibe durch seine Krümelwiesenwelt läuft, machte ich mich also alleine auf den Weg, die 578 Stufen dieses Wunderwerk der menschlichen Holzbaukunst zu bezwingen.💪
Es war wieder einmal ein erhabenes Gefühl, einen solchen Touristenhotspot, an dem sich während des Wochenendes hunderte von Besuchern tummeln, ganz exclusiv für sich haben zu dürfen.
Wäre ich die gut  6 km lange Route in Strapsen gelaufen, hätten mir vermutlich nur ein paar Geckos verwundert hinterhergeschaut.🤣

𝟭𝟱.𝟬𝟯.𝟮𝟬𝟮𝟰
𝗞𝘂𝘀𝗰𝗵𝗲𝗹𝗱𝗼𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟭𝟵
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝗸𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 𝟭𝟱.𝟲𝟮𝟬

ℝ𝕒𝕤𝕞𝕒𝕝𝕙𝕠 - 𝕀𝕞 𝕋𝕒𝕝 𝕕𝕖𝕣 𝟙𝟘𝟘𝟘 𝕊𝕥𝕠𝕖𝕣𝕔𝕙𝕖


Eine Wanderung zur größten Besetzungscommunity Europas.

𝟭𝟯.𝟬𝟯.𝟮𝟬𝟮𝟰
𝗞𝘂𝘀𝗰𝗵𝗲𝗹𝗱𝗼𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟭𝟳
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝗸𝗹𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 𝟭𝟱.𝟱𝟲𝟬
𝔻𝕚𝕖 "𝕦𝕖𝕓𝕖𝕣𝕗𝕦𝕖𝕝𝕝𝕥𝕖𝕟" 𝕊𝕥𝕣𝕒𝕖𝕟𝕕𝕖 𝕕𝕖𝕣 𝔸𝕝𝕘𝕒𝕣𝕧𝕖...


... suchten wir vergeblich 😉
Zumindest um diese Jahreszeit bietet die Algarve wunderschöne Strände, an denen es sich unbeobachtet chillen lässt.
Einzig eine Hand voll Surfer nutzen aktuell die traumhafte Kulisse der Algarve.
Danke, dass wir dieses Region so erleben dürfen.🤗

𝟭𝟭.𝟬𝟯.𝟮𝟬𝟮𝟰
𝗞𝘂𝘀𝗰𝗵𝗲𝗹𝗱𝗼𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟭𝟱
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝗸𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 𝟭𝟱.𝟱𝟱𝟴
𝔸𝕞 𝕤𝕦̈𝕕𝕤𝕨𝕖𝕤𝕥𝕝𝕚𝕔𝕙𝕖𝕟 ℙ𝕦𝕟𝕜𝕥 𝕕𝕖𝕤 𝕖𝕦𝕣𝕠𝕡𝕒𝕖𝕚𝕤𝕔𝕙𝕖𝕟 𝔽𝕖𝕤𝕥𝕝𝕒𝕟𝕕𝕖𝕤

Sagres liegt auf der Ponta de Sagres.
Das ist der Name der felsigen Landzunge, die vom Atlantik umgeben ist.
Sagres gilt als die Wiege der portugiesischen Seefahrt .
Prinz Heinrich der Seefahrer (Infante Dom Henrique) gründete im 15. Jahrhundert hier eine Navigations- und Seefahrtschule, die als "Die Schule von Sagres" bekannt ist.
Diese Schule spielte eine entscheidende Rolle in der portugiesischen Entdeckungsreise und trug dazu bei, Portugal zu einer Seemacht zu machen.
Ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert ist die Festung „Fortaleza de Sagres“ auf der Klippe „Ponta de Sagres. Leider wurden im Laufe der Jahrhunderte der Großteil dieser Festung zerstört.
Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das „Kap St. Vincent“, welcher als südwestlichster Teil des europäischen Festlandes gilt.
Ein Highlight war für uns das 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗰𝘁 „𝗩𝗼𝗶𝗰𝗲 𝗼𝗳 𝘁𝗵𝗲 𝘀𝗲𝗮“.
Ein Soundlabyrinth, welches die Kraft der Meeresbrandung über 100 Meter in die Höhe transportiert. Die geballte Kraft des Atlantik´s entfaltet sich mit gewaltigen Getöse und einer gut spürbaren Luftdruckwelle in der Mitte der Installation.  Ein echtes Erlebnis.😊
#kuscheldose

𝟭𝟭.𝟬𝟯.𝟮𝟬𝟮𝟰
𝗞𝘂𝘀𝗰𝗵𝗲𝗹𝗱𝗼𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟭𝟱
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝗸𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 𝟭𝟰.𝟰𝟴𝟯

ℙ𝕣𝕒𝕚𝕒 𝕕𝕖 𝔹𝕖𝕟𝕒𝕘𝕚𝕝 𝕋𝕒𝕘 𝟚


Wir lassen einfach die Bilder sprechen😉

𝟭𝟬.𝟬𝟯.𝟮𝟬𝟮𝟰
𝗞𝘂𝘀𝗰𝗵𝗲𝗹𝗱𝗼𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟭𝟰
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝗸𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 𝟭𝟱.𝟰𝟴𝟯

𝕎𝕚𝕝𝕝𝕜𝕠𝕞𝕞𝕖𝕟 𝕚𝕟 ℙ𝕠𝕣𝕥𝕦𝕘𝕒𝕝


Seit gestern sind wir nun in Portugal.
Wir sind gespannt, was uns dieses Land zu bieten hat.
Als erste Übernachtungsetappe hatten wir Faro gewählt.
𝗙𝗮𝗿𝗼:
Faro ist eine portugiesische Stadt im Süden der Algarve mit ca. 50.000 Einwohner.
Faro blickt auf eine recht lebendige Geschichte zurück.
Von den Phöniziern gegründet, nisteten sich im Laufe der letzten 2.000 Jahre Griechen, Römer, Goten, Mauren und Spanier dort ein, bis dann letztendlich der portugiesische König Afonso III dem ganzen Hinundher ein Ende setzte.
Bis zu diesem Zeitpunkt wäre wohl, statt eines Stadttores eine Drehtüre angebrachter gewesen. 🙈
Das Highlight von Faro ist wohl die dortige Kathedrale aus dem 13. Jhdt..
Ansonsten machte die Altstadt auf uns einen recht renovierungsbedürfigen Eindruck. Viele Häuser wirken verlassen und dem Verfall überlassen.
So zog es uns am nächsten morgen weiter bis 𝗕𝗲𝗻𝗮𝗴𝗶𝗹.
Diese Küstenregion begeistert durch ihre pitoresken Steilküstenlandschaft. Die berühmte Benagil Cave haben wir allerdings, mangels oscarkompatibilität ausgelassen. 🤷

𝟬𝟴.𝟬𝟯.𝟮𝟬𝟮𝟰
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟮𝟭𝟮
𝐑𝐞𝐢𝐬𝐞𝐤𝐢𝐥𝐨𝐦𝐞𝐭𝐞𝐫 𝟏𝟰.𝟵𝟲𝟬

𝔸𝕓𝕤𝕔𝕙𝕚𝕖𝕕


Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen wir nun Andalusien.
Fast 50 Tage hatten wir nun reichlich Gelegenheit diese Region zu erkunden und wir haben sie tatsächlich ein wenig in unser Herz geschlossen. Der ständige Blick auf den Fels von Gibraltar und die afrikanische Küste, die quasi zum Greifen Nahe ständig in Sichtweite liegt, hat schon ein gewisses Etwas. Es ist für uns nun  durchaus nachvollziehbar, dass es so viele Nordeuropäer zum Überwintern in diese Region zieht. Auch wenn es, nach Angaben der Einheimischen aktuell etwas Überhand nimmt. 🤷
Daher ein großer Appell an alle "Artgenossen" unterwegs. Hinterlasst Eure Plätze bitte sauber und denkt bitte daran, dass auch die Einheimischen etwas von Ihren Stränden und ihrer tollen Aussicht haben wollen.  4-5 Parkplätze blockieren, in dem man seinen Camper querstellt und die Aussicht für alle Fußgänger versperrt, steigert nicht gerade unser Image als Gäste in diesem Land.
Einen, von der Gemeinde freundlicherweise zur Verfügung gestellten Stellplatz in ein Zigeunerlager zu verwandeln tut dann sein Übriges. 🤷
Die rücksichtlose Entsorgung von Inhalten der Chemietoiletten in Gullies oder hinter Bäumen möchte ich garnicht erst näher thematisieren. 🤦
Ein weiterer Grund für uns nun weiter zu ziehen.
𝗦𝗼 𝘀𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗗𝗔𝗡𝗞𝗘 ❤️
Danke, Andalusien für deine Gastfreundschaft.
Ein besonderer Dank gilt auch der Gemeinde Torreguadiaro, die den Campern von Oktober bis März kostenlos einen wunderschönen Strandparkplatz zu Verfügung stellt, was alles andere als selbstverständlich ist.
Für uns geht es nun in Richtung Portugal und wir freuen uns auf neue, wunderschöne Eindrücke in einem neuen Land.








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