Willkommen bei Ulrike, Holger & Oscar
unser kleiner Reisblog

Februar  2026

J a n u a r  2 0 2 6





 01.01.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏𝟏𝟕𝟑
ℙ𝕣𝕠𝕛𝕖𝕜𝕥 𝟚𝟘𝟚𝟞 - 𝕊𝕪𝕟𝕒𝕡𝕤𝕖𝕟-𝕂𝕚𝕣𝕞𝕖𝕤 𝕫𝕦𝕞 𝕁𝕒𝕙𝕣𝕖𝕤𝕨𝕖𝕔𝕙𝕤𝕖𝕝.

Unser 𝐯𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞𝐫 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞𝐬𝐰𝐞𝐜𝐡𝐬𝐞𝐥 auf Tour liegt nun auch hinter uns.

2x in Marokko, 1x Tunesien und dieses Jahr durften wir in Griechenland den Rutsch in das neue Jahr verschlafen. 😉

Es soll Menschen geben, die bekommen bereits nach 3 Wochen Camping einen Nervenzusammenbruch, vielleicht weil der Toilettendeckel schief sitzt…

Wir bekommen es seit 3 Jahren tatsächlich immer noch auf die Reihe, unsere klaustrophobischen Ambitionen, die auf 12 m²  Wohnfläche schonmal aufkochen können so zu kanalisieren, dass sie letztendlich als wohlschmeckendes Nudelgericht im Kochtopf landen… Als „𝐏𝐚𝐬𝐭𝐚 𝐀𝐧𝐭𝐢𝐟𝐫𝐮𝐬𝐭𝐚“ sozusagen.

𝟏𝟏𝟕𝟑 𝐓𝐚𝐠𝐞 sind wir nun unterwegs auf den Straßen dieser Welt…

… 1173 Tage 𝐀𝐛𝐞𝐧𝐭𝐞𝐮𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐄𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧, die uns niemand mehr nehmen kann… außer vielleicht eine Fronttemporale Demenz.🤦‍♂️

Jeden Tag werden wir uns mehr der Tatsache bewusst, dass wir wahren Reichtum nicht an dem messen können, was wir an materiellen Dingen besitzen.
Unser kleines Zuhause auf 4 Rädern, 2 Menschen, die einander festhalten und sich gegenseitig Kraft geben und einen kleinen Beagle, der jeden Morgen mit neugierigen Blicken den Tag begrüßt…
… und natürlich diese Welt, in der es noch soviel zu entdecken gibt, wenn...

... ja, wenn man nur mit den richtigen Augen hineinschaut, in diese Welt.🤷‍♂️

Denn damit meine ich jetzt nicht zwingend die vielen Orte, die wir bisher bereist haben…
… damit meine ich genauso 𝐃𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐆𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧 vor der Haustüre, den 𝐊𝐨𝐥𝐥𝐞𝐠𝐞𝐧 oder die Kollegin, die dir jeden morgen ein Lächelnd schenkt, oder der Kühlschrank, der immer 𝐞𝐭𝐰𝐚𝐬 𝐳𝐮 𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧 enthält, wenn Du ihn öffnest…
… Ich meine den Morgen an dem Du aufwachst und du 𝐝𝐚𝐧𝐤𝐛𝐚𝐫 dafür bist, dass es ist, wie es ist.

𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐝𝐚𝐧𝐤𝐛𝐚𝐫…

… für jeden Moment
… jede Begegnung, jeden Menschen, die unseren Weg kreuzen
… für all diejenigen, die uns hier auf Social Media begleiten und virtuell mit uns         reisen.
… für die Freunde zuhause, die in Gedanken an unserer Seite sind.

Nichts muss perfekt sein, um wunderschön zu sein.

Es braucht keine großen Dinge, um ein Herz zu erfüllen…

Es liegt einzig und allein an uns selbst, was wir zu „großen Dingen“ machen… 

Im positiven genauso, wie im negativen Sinne. 🤷‍♂️

Wir für unseren Teil sind dankbar, für das was wardas was istund das was noch auf uns wartet.

Für jeden Sonnenaufgang, der noch kommt, für jeden Kilometer, den wir noch fahren dürfen, für jede Geschichte, die ich auf diesem Reiseblog noch schreiben darf.

Am Ende ist es das was zählt…

Nicht der Weg, den man wählt, sondern das Gefühl, das man mit diesem Weg verbindet.

„𝐆𝐥𝐮𝐞𝐜𝐤 𝐢𝐬𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧𝐤 𝐝𝐞𝐬 𝐒𝐜𝐡𝐢𝐜𝐤𝐬𝐚𝐥𝐬, 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐝𝐚𝐬 𝐄𝐫𝐠𝐞𝐛𝐧𝐢𝐬 𝐃𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐝𝐚𝐧𝐤𝐞𝐧“.

Wie der eine oder andere von Euch weiß, ist dies bereits seit langem mein 𝐋𝐢𝐞𝐛𝐥𝐢𝐧𝐠𝐬𝐥𝐞𝐢𝐭𝐬𝐚𝐭𝐳.
Was für den einen oder anderen von Euch vermutlich klingt wie ein Wandtattoo, das man bei KiK am Grabbeltisch kaufen kann, ist in Wirklichkeit eher wie eine thailändische Nudelsuppe.

Es wirkt auf den ersten Blick recht banal, brennt aber ordentlich nach, wenn man tiefer darin löffelt.

In meiner Praxis, erntete ich bei meinen Klienten für diesen Satz in der Regel erst einmal leicht irritierte Blicke…
Als hätte ich vorgeschlagen, die Schwerkraft gegen gute Laune zu ersetzen. 🤷‍♂️

Aber wenn man mal ganz entspannt und, man wagt es kaumzu sagen…

vernünftig darüber nachdenkt, dann ist es eines der wohlwollendsten Botschaften, die man einem Menschen überhaupt mitgeben kann.


„Schicksal“ ist ja bei vielen von uns die Lieblingsausrede für so ziemlich alles.

Wenn es regnet, ist das Schicksal schuld, wenn die Bahn zu spät ist, ist es das System und wenn man schlechte Laune hat, ist es sowieso die Gesamtsituation…


Wer heutzutage lächelt steht unter dem dringenden Verdacht, sich nicht ausreichend über die aktuelle Weltlage informiert zu haben oder unter einer Persönlichkeitsstörung zu "leiden".

Zugegeben… seit ich nach diesem Satz lebe, ist es erstmal ein wenig anstrengender geworden.

Dieser Leitsatz nimmt mir nämlich die wunderbare Ausrede, dass das Schicksal ein A…loch ist.

Vorher hatte ich es einfach…

„𝐷𝑖𝑒 𝑆𝑡𝑒𝑟𝑛𝑒 𝑠𝑡𝑒ℎ𝑒𝑛 𝑒𝑏𝑒𝑛 𝑠𝑐ℎ𝑙𝑒𝑐ℎ𝑡“ oder „𝐷𝑎𝑠 𝑈𝑛𝑖𝑣𝑒𝑟𝑠𝑢𝑚 𝑖𝑠𝑡 𝑔𝑒𝑔𝑒𝑛 𝑚𝑖𝑐ℎ“… und überhaupt sind 𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐥𝐝, an meiner Misere… 𝐛𝐚𝐬𝐭𝐚!

So konnte ich mich gemütlich auf meiner Couch zurücklegen und die  Verantwortung für mein Leben nach Außen delegieren.

Wenn ich heute schlecht gelaunt bin, weil ich mir morgens den Zeh an der Badezimmertüre zertrümmert habe, was ja letztendlich ein physikalischer Vorgang epischer Grausamkeit ist, dann liegt dies nicht an der Badezimmertüre…
Sondern an der Tatsache, dass ich die Badezimmertüre nicht als Herausforderung zur persönlichen Weiterentwicklung meiner Achtsamkeit begriffen habe.
Das klingt zwar erstmal komisch… aber versprochen... es funktioniert…


Im Einklang mit der Badezimmertüre…

... die im Grunde nichts anderes getan hat, als dort zu verweilen, wo ich sie gestern Abend platziert habe. 🤷‍♂️

Auch meine Gedanken sind nicht immer ein Zen-Garten, in dem ein kleiner Mönch meditativ seine Kieselsteinchen harkt…

Manchmal habe auch ich in meinen Kopf einfach ein Rudel Waschbären mit ADHS und einer Überdosis Amphetamin, die in einer Mülltonne eine Blechtrommel gefunden haben.😉

Aber dann schüttle ich mich und schau mich um… dann sehe wieder die kleinen Dinge, die mich glücklich machen könnten, wenn ich ihnen nur die nötige Aufmerksamkeit schenke.

Glück ist ein wenig, wie ein gut sortierter Werkzeugkasten…
Wenn in meinem Kopf das Chaos regiert, finde ich den Zehner Schlüssel nur schwer unter dem ganzen Schrott von gestern oder vorgestern.
Glück ist für mich im Grunde die Fähigkeit, seine Erwartungen so weit zu justieren, bis sie bequem in das eigene Gehirn passen ohne überall anzustoßen.

Das Schicksal liefert letztendlich nur den Rohbau… 

Den Innenausbau sollte schon jeder selbst gestalten.Wenn ich jedes Fenster mit dunklen Vorhängen ausstatte, brauche ich mich nicht wundern, dass es recht düster in meinem Inneren bleibt.

Ok… nun soll es genug sein, mit meiner 𝐮𝐧𝐟𝐫𝐞𝐢𝐰𝐢𝐥𝐥𝐢𝐠𝐞𝐧, 𝐩𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐭𝐡𝐞𝐫𝐚𝐩𝐞𝐮𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐙𝐰𝐚𝐧𝐠𝐬𝐛𝐞𝐫𝐢𝐞𝐬𝐞𝐥𝐮𝐧𝐠 …

Es war auch mehr oder weniger ein Selbstgespräch.😉


Kommen wir also wieder zurück in das 𝐇𝐢𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭… oder besser gesagt … zum vergangenen Jahr.


Die 𝐒𝐢𝐥𝐯𝐞𝐬𝐭𝐞𝐫-𝐍𝐚𝐜𝐡𝐭 verbrachten wir in 𝐆𝐥𝐲𝐟𝐚𝐝𝐚, einen Vorort von Athen.
Mit knapp 90.000 Einwohnern, ist Glyfada jetzt nicht gerade das lauschige Dörfchen, in dem man um 20.00 Uhr die Bürgersteige, aufgrund verordneter Nachtruhe hochgeklappt.
Aber immerhin hatten wir trotzdem die Hoffnung, dass sich hier, im Vergleich zu Athen, die Knallerei etwas in Grenzen hält.
Denn ihr solltet wissen, dass auch unser Oscar zu den allgemein verbreiteten, vierbeinigen „𝐊𝐧𝐚𝐥𝐥-𝐀𝐥𝐥𝐞𝐫𝐠𝐢𝐤𝐞𝐫𝐧“ gehört, die bei Feuerwerk gerne mal emotional eskalieren.

𝐃𝐚𝐡𝐞𝐫 𝐞𝐫𝐠𝐫𝐢𝐟𝐟𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐌𝐚𝐬𝐬𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞𝐧:

Der Plan…

„𝐒𝐭𝐫𝐚𝐧𝐠𝐞𝐫 𝐓𝐡𝐢𝐧𝐠𝐬 𝐒𝐭𝐚𝐟𝐟𝐞𝐥 𝟓“ in ausreichender Lautstärke.

So sollte mit der Unterstützung wild herumbrüllender Demogorgons die akustische Außenwelt von uns ferngehalten werden.
Das klingt dann tatsächlich etwas „strange“… verfehlte aber nicht seine Wirkung. ☺️
Als 𝐍𝐨𝐭𝐟𝐚𝐥𝐥𝐩𝐥𝐚𝐧 gab es noch eine Playlist mit Songs aus den 80ern und 90ern, dessen Inhalte meine Eltern damals vermutlich als „𝐇𝐨𝐭𝐭𝐞𝐧𝐭𝐨𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐌𝐮𝐬𝐢𝐤“ bezeichnet hätten, die aber zum Glück nicht zum Einsatz kommen musste.

𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐰𝐢𝐫 𝐡𝐚𝐞𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐞𝐬 𝐰𝐢𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐦𝐮𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧… 🤷‍♂️

Natürlich sahen wir uns konditionell nicht in der Lage, den Jahreswechsel in einem bewussten Wachzustand zu begrüßen.

Stattdessen wurde ich pünktlich um 0.00 Uhr Ortszeit von einer Hundepfote geweckt, die versuchte sich in meine rechte Augenhöhle zu bohren, während die restlichen 3 Pfoten unseres verängstigten Beagles zitternd meinen Brustkorb malträtierten. 🙈


Doch zum Glück hielt dieser Zustand nicht allzu lange an…

Nach knapp 10 Minuten ging die Bevölkerung Glyfadas wieder ihren routinemäßigen Aktivitäten nach und so konnten auch wir den Inhalt unseres Streaming-Abends weiter (alb)traumatisch aufarbeiten.


So erlebten wir den Übergang in das neue Jahr spektakulär unspektakulär.

Wie bereits angedeutet, befinden wir uns ja immer noch im Dunstkreis von Athen… und zwar aus Gründen.

Einer davon wäre, dass wir noch die eine oder andere Bestellung erwarten, die vermutlich erst Mitte Januar hier in Glyfada ankommt, was uns aktuell an einen großräumigen Ortswechsel hindert.


Aber was soll es… 🤷‍♂️

...im Grunde ist es ja auch nicht wichtig, wo genau wir unsere Tage verbringen…

So stehen wir halt noch ein wenig hier in Glyfada herum.


Auch wenn es jetzt für den Jahreswechsel nicht der Hotspot Griechenlands sein sollte, könnte ich mir vorstellen, dass so mancher, zuhause gebliebener Mitleser zu gerne mit uns die Location tauschen würde.
Glyfada liegt ein paar Kilometer südlich von Athen und ist im Grunde dessen Schlafzimmer.
Meer, Palmen, jede Menge Cafés, schicke Läden und Menschen die aussehen, als können sie sich das alles auch leisten.

Und wir mittendrin… auch wenn wir hier am Yachthafen eher den Eindruck vermitteln, dass wir hier zur Abholung für die kommende Altkleidersammlung abgestellt wurden, haben wir es uns hier erstmal gemütlich gemacht, um die besagten Lieferzeiten relativ komfortabel zu überbrücken.


So lassen auch wir das Jahr 2025 hinter uns und begrüßen 2026…

2026… ein Jahr, das jetzt bereits klingt, als hätte es weltpolitisch einiges für uns in petto …

Als wollte es uns sagen:

"𝐼𝑐ℎ ℎ𝑎𝑏´ 𝑑𝑎 𝑚𝑎𝑙 𝑤𝑎𝑠 𝑣𝑜𝑟𝑏𝑒𝑟𝑒𝑖𝑡𝑒𝑡… 𝑢𝑛𝑑 𝑠𝑐ℎ𝑛𝑎𝑙𝑙𝑡 𝑒𝑢𝑐ℎ 𝑠𝑐ℎ𝑜𝑛 𝑚𝑎𝑙 𝑎𝑛… 𝑒𝑠 𝑤𝑖𝑟𝑑 𝑘𝑜𝑚𝑝𝑙𝑖𝑧𝑖𝑒𝑟𝑡."


Wenn es draußen verrückt wird, dann machen wir es uns drinnen gemütlich… auf unseren 4 Rädern… irgendwo zwischen Olivenbäumen und Strandpromenaden.

So halten wir es wie Johann Strauß in seiner „Fledermaus“


"𝑮𝒍𝒖𝒆𝒄𝒌𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒊𝒔𝒕, 𝒘𝒆𝒓 𝒗𝒆𝒓𝒈𝒊𝒔𝒔𝒕, 𝒘𝒂𝒔 𝒂𝒖𝒄𝒉 𝒏𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒛𝒖 𝒂𝒆𝒏𝒅𝒆𝒓𝒏 𝒊𝒔𝒕"

Wenn die Welt schon anfängt auszuflippen… Dann doch bitte mit Meerblick. 😉

In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭 und ein tolles und vor allem gesundes Jahr 2026.

(P.S. Das Bild wurde ein "ganz klein wenig" durch KI gepimpt😉)













 Februar 2026





E-Mail