Willkommen bei Ulrike, Holger & Oscar
unser kleiner Reisblog

April 2026

M ä r z     2 0 2 6



09.03.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏𝟐𝟒𝟎
𝕂𝕠𝕣𝕠𝕟𝕚𝕤𝕚𝕒 - 𝕂𝕦𝕖𝕞𝕞𝕖𝕝, 𝕎𝕒𝕤𝕤𝕖𝕣 𝕦𝕟𝕕 𝔽𝕝𝕒𝕞𝕚𝕟𝕘𝕠𝕤


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Wir haben Peloponnes verlassen… für immer?...
Wer weiß das schon? … 🤷‍♂️
Und überhaupt… Wissen wir, wann wir wo und warum letztendlich landen werden?
Also wir wissen diesbezüglich nix 🤷‍♂️… zumindest nicht hier und heute…
Wenn ihr also mehr wissen solltet als wir, lasst es uns wissen. 😉
Jetzt stehen wir zumindest wieder in Koronisia.
𝐄𝐫𝐬𝐭𝐞𝐧𝐬…
weil es einer unserer Lieblingsplätze hier in Griechenland ist und…
𝐙𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧𝐬…
weil wir hier noch einmal die Chance haben, unsere liebe Monika  wiederzusehen, bevor es für uns dann in ein paar Wochen in die Türkei geht.
So zumindest der grobe Plan… aber wir wissen ja alle:
„𝑾𝒊𝒍𝒍𝒔𝒕 𝑫𝒖 𝒅𝒂𝒔 𝑼𝒏𝒊𝒗𝒆𝒓𝒔𝒖𝒎 𝒛𝒖𝒎 𝑳𝒂𝒄𝒉𝒆𝒏 𝒃𝒓𝒊𝒏𝒈𝒆𝒏…. 𝒎𝒂𝒄𝒉𝒆 𝒆𝒊𝒏𝒆𝒏 𝑷𝒍𝒂𝒏“ 😉
Jetzt sind wir zumindest hier… und da macht selbst das Universum nichts mehr dagegen.
𝑵𝒖𝒏… 𝒍𝒊𝒆𝒃𝒆 𝑲𝒊𝒏𝒅𝒆𝒓… 𝒈𝒆𝒃𝒕 𝒇𝒆𝒊𝒏 𝒂𝒄𝒉𝒕… 𝒅𝒊𝒆 𝑴𝒐𝒏𝒊 𝒉𝒂𝒕 𝒘𝒂𝒔 𝒎𝒊𝒕𝒈𝒆𝒃𝒓𝒂𝒄𝒉𝒕…😋
Und zwar Kleinigkeiten, die man in der Fremde doch irgendwann vermisst, wenn man sie denn nicht zur Verfügung hat.
Allem Voran… 𝐌𝐞𝐞𝐫𝐫𝐞𝐭𝐭𝐢𝐜𝐡.
Ein kulinarisches I-Tüpfelchen für so manche Speisen… Hier Griechenland allerdings kaum zu bekommen.
Für die einen ein eher achtsam zu dosierendes Würzmittel, für mich ein Butterersatz oder die Alternative zur Honigsemmel.
Und… man sollte es kaum für möglich halten… 𝐊𝐮𝐞𝐦𝐦𝐞𝐥.
In diesem Land ist es doch tatsächlich nicht möglich Kümmel käuflich zu erwerben…
OK… klauen kann man ihn hier auch nicht, da es ihn hier schlicht und ergreifend nicht gibt.
Als direkter Nachbar der Türkei, quasi dem Mutterland des Kümmels, verweigert dieses Land anscheinend stringent den Verkauf dieses bekömmlichen Gewürzes…
Das soll verstehen wer möchte… Wir nicht. 🤷‍♂️
Gibt´s diesbezüglich kulturelle Differenzen, die nicht einmal Google kennt? 🤔
Bekommen die griechischen Speisen durch den Gebrauch von Kümmel etwa eine Art von Bosporus-Fäule?  🤷‍♂️
Fragen über Fragen, die vermutlich wieder einmal unbeantwortet bleiben.
Aber dank der lieben Monika, haben wir nun einen ausreichenden Vorrat von beidem.
An dieser Stelle sei Dir, 𝐥𝐢𝐞𝐛𝐞 𝐌𝐨𝐧𝐢𝐤𝐚, noch einmal 𝐯𝐨𝐧 𝐠𝐚𝐧𝐳𝐞𝐦 𝐇𝐞𝐫𝐳𝐞𝐧 für diese „Schmuggelware“ 𝐠𝐞𝐝𝐚𝐧𝐤𝐭.❤️
So verbringen wir noch ein paar Tage mit Monika und ihrer Hunde-Rasselbande, hier in Koronisia… oder kluggeschissen korrekt ausgedrückt: 𝐚𝐮𝐟 Koronisia.
Denn es handelt sich bei Koronisia im Grunde um eine Insel.
Koronisia ist so ein Ort, der auf Google-Maps eher aussieht wie ein kartographisches Versehen.
Straßen, die einfach so durchs Meer führen…
6 Kilometer…
... rechts Flamingos, links Pelikane, geradeaus eine Straße, die mehr an einen Bootssteg, als eine Fahrbahn für PKW´s erinnert.
Ja… während wir so über diesen ausgebauten Bootsanleger fahren, kommt auch bei uns die eine oder andere Frage auf…
- Gibt´s hier eigentlich Ebbe und Flut?
- Ist das hier eigentlich eine Einbahnstraße?
- Falls nein, aus welcher Richtung kommend muss man nach STVO sein Fahrzeug versenken?
- Hilft Soßenbinder eigentlich bei Durchfall?
- Und überhaupt?... Was machen wir hier eigentlich?
Gut, dass wir schon einmal mit Monika an diesem Ort waren und dank ihr wissen, dass nach dieser ca. 6 Kilometer langen Überfahrt, für die vermutlich auch hier Moses das Meer gespaltet hat, wieder Land in Sicht sein wird.
Auf einem 5 Meter hohen Kalkfelsen erhebt sich Koronisia. Das ist zwar nicht wesentlich höher, als eine durchschnittliche Schrankwand in einer Etagenwohnung in Berlin Marzhan, aber anscheinend völlig ausreichend um sich hier mit ein paar Häusern und 2 Kirchen anzusiedeln.
Eine Burgruine und ein paar saisonbedingt, geschlossene Restaurants gibt´s auch noch … das war es dann auch schon…
Koronisia ist… sagen wir mal… angenehm übersichtlich.
Ansonsten gibt es Fischerhütten, jede Menge Hunde, mit und ohne Halsband und reichlich Wasser um uns herum, garniert mit Flamingos, Reiher, Kormorane, Pelikane und so manch anderem Federvieh.
Mit ein wenig Geduld streckt die eine oder andere Schildkröte ihren Kopf aus dem Wasser um uns freundlich über die „Tageszeit zu informieren“.
Alles wirkt hier ein wenig wie auf Baldrian...
Selbst die Strandhunde sind hier dermaßen gechillt, dass man Gefahr läuft, allen einen Namen zu geben und sie zu adoptieren.
𝐌𝐢𝐬𝐬𝐢… eine von Monikas Hundetieren, ist tatsächlich von hier und hat sich schon letztes Jahr, still und heimlich zuerst in ihren Camper … und dann nach und nach in ihr Herz geschmuggelt.
Seither gehört auch sie zu Monikas Rasselbande.
𝐌𝐞𝐢𝐧 „𝐇𝐞𝐫𝐳𝐞𝐧𝐬𝐛𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫“ wiegt allerdings gefühlt 𝟔𝟎 𝐊𝐆, hat die Größe eines mittelgroßen SUV´s und ist mittlerweile nicht nur Oscars Bestbuddy…
Ich habe ihn „𝐇𝐞𝐫𝐤𝐮𝐥𝐞𝐬“ getauft…
Wer einmal vor ihm steht, der weiß warum. 🙈
Aber keine Panik… er bleibt hier… vermutlich würden wir ihm auch keinen Gefallen tun, ihn aus dieser Umgebung zu reißen…
Koronisia ist einer dieser Orte, von denen man eigentlich überhaupt nicht weiß, warum man ihn so mag.
Hier ist im Grunde nichts…
... außer Meer, Strand, nette Menschen, freundliche Hunde und jede Menge Postkartenidylle …
Ok… wir wissen doch, warum wir diesen Ort so mögen. 😉
Koronisia ist kein Ort für Hotels und Strandpartys…
Koronisia ist der Moment, in dem Griechenland die Lautstärke herunterdreht.
Ein paar Fischerhütten… ein paar Boote… jede Menge Flamingos und eine Straße durch das Wasser, die Dir sagt:
„𝑾𝒆𝒏𝒏 𝑫𝒖 𝒉𝒊𝒆𝒓 𝒂𝒏𝒈𝒆𝒌𝒐𝒎𝒎𝒆𝒏 𝒃𝒊𝒔𝒕, 𝒘𝒐𝒍𝒍𝒕𝒆𝒔𝒕 𝑫𝒖 𝒂𝒖𝒄𝒉 𝒘𝒊𝒓𝒌𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒉𝒊𝒆𝒓 𝒉𝒊𝒏…" 😉
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.



01.03.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏𝟐𝟑𝟐
𝕆𝕝𝕪𝕞𝕡𝕚𝕒… 𝔻𝕚𝕖 𝕟𝕒𝕔𝕜𝕥𝕖 𝕎𝕒𝕙𝕣𝕙𝕖𝕚𝕥

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𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐎𝐥𝐲𝐦𝐩𝐢𝐚…
… willkommen also, bei unserem Bericht aus der Geburtsstätte des sportlichen Wettbewerbes.
Nein… ich meine jetzt nicht „Schlag den Raab“ oder ähnliche intellektuell bedenkliche TV-Events.
Wir reden von den „𝐎𝐥𝐲𝐦𝐩𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥𝐞𝐧“
𝐃𝐚𝐬 𝐊𝐨𝐧𝐳𝐞𝐩𝐭:
Jede Menge nackte Männer… Frauenquote NULL… Wettkämpfe… jede Menge Olivenöl… und einen Kranz, geflochten aus gleicher Pflanze für den Matchwinner. (Lorbeer kam erst mit den Römern).
Ich schätze mit dieser Siegesprämie würden die heutigen Athleten vermutlich nicht einmal ihren Power-Drink würzen, geschweige denn über Jahre ihre Gesundheit oder gar ihr Leben aufs Spiel setzen.
Eigentlich auch schade, dass bei so viel nackter, in Testosteron getauchte Manneskraft keine Frauen zugelassen waren. Diese mussten sich dann wohl oder übel noch gedulden, bis die „Chippendales“ auf Tour gehen.
Vom Jahr 𝟕𝟕𝟔 𝐯. 𝐂𝐡𝐫 bis 𝟑𝟗𝟑 𝐧. 𝐂𝐡𝐫. wurden die olympischen Spiele ununterbrochen veranstaltet…
Um Euch mal das Kopfrechnen zu ersparen…
…es waren 𝟏.𝟏𝟔𝟗 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞, also fast so lange wie die Laufzeit von „Gute Zeiten schlechte Zeiten“ auf RTL.
Als 𝐎𝐥𝐲𝐦𝐩𝐢𝐚𝐝𝐞 bezeichnet man im Übrigen nicht das Event an sich. Es ist viel mehr der vierjährige 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐫𝐚𝐮𝐦 𝐳𝐰𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐳𝐰𝐞𝐢 𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥𝐞𝐧. Das sei nur mal so am Rande erwähnt, um auch in diesem Beitrag meinem Bedürfnis nach Klugscheisserei genug Raum zur Entfaltung zu geben.
Während der Spiele galt die 𝐄𝐤𝐞𝐜𝐡𝐞𝐢𝐫𝐢𝐚, was eigentlich, wortwörtlich übersetzt eher „Händchen halten“ bedeutet… gemeint ist allerdings die 𝐖𝐚𝐟𝐟𝐞𝐧𝐫𝐮𝐡𝐞.
Ziel dieser Waffenruhe war jetzt nicht wirklich Frieden zwischen den Völkern… Wir wollen ja nicht gleich übertreiben, schließlich reden wir hier immer noch von der Menschheit. 🙈
Es sollte vielmehr den Fans der Spiele ermöglichen, währenddessen ungestört den Sportkanal einzuschalten, ohne gleich vom Nachbarn den Kopf eingeschlagen zu bekommen.
Aus heutiger Sicht eine recht pfiffige Marketing-Strategie…
„𝑶𝒍𝒚𝒎𝒑𝒊𝒂 𝒈𝒖𝒄𝒌𝒆𝒏 𝒐𝒅𝒆𝒓 𝑺𝒕𝒆𝒓𝒃𝒆𝒏… 𝑫𝒖 𝒉𝒂𝒔𝒕 𝒅𝒊𝒆 𝑾𝒂𝒉𝒍“
Für das heutige, öffentlich-rechtliche Vorabend-Programm wären die damaligen Spiele allerdings eher obsolet…
So splitterfasernackt, also mit freiem Gehänge, wäre diese Veranstaltung vermutlich dem Jungenschutz-Index zum Opfer gefallen.
Da war nix mit Feigenblättchen oder Lendenschurz… NACKT waren sie… 𝐀𝐋𝐋𝐄.🙈
Wenn ich heute nackt und eingeölt über den Sportplatz von Castrop-Rauxel flitzen würde, wäre ich vermutlich nicht nur die Lachnummer des Jahres, sondern bekäme vermutlich auch eine Einweisung in die nächste Klinik, inclusive einem längeren Gespräch mit dem netten Herrn im weißen Kittel.
𝐀𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧… 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐒𝐢𝐭𝐭𝐞𝐧.🤷‍♂️
So schreiten wir weiter ehrfurchtvoll durch das alte Stadion von Olympia…
Hier hat also tatsächlich alles mal angefangen.
Und wenn wir gerade dabei mal sind, noch ganz schnell eine weitere Portion ungefragtes „𝐊𝐥𝐮𝐠𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐬𝐬𝐞𝐫-𝐖𝐢𝐬𝐬𝐞𝐧“:
Als „𝐒𝐭𝐚𝐝𝐢𝐨𝐧“ bezeichnete man in der Antike ein Längenmaß von 600 Fuß, was nach heutigen Maßstäben 192,27 Meter beträgt.
Also exakt die Länge der Arena von Olympia.
- 𝐊𝐋𝐔𝐆𝐒𝐂𝐇𝐄𝐈𝐒𝐒𝐄𝐑𝐌𝐎𝐃𝐔𝐒 𝐄𝐍𝐃𝐄 -
Bis zu 45.000 Zuschauer standen hier in den Rängen, die im Grunde nur aus einem Erdwall bestanden. Keine Tribünen… keine V.I.P Loge… Keine 8,00 € Hotdogs…
So war das halt damals…
Nur Stehplätze… Nur Männer… keine Cheerleader… trotzdem volles Haus.
Bandenwerbung, wie"𝗛𝗲𝗿𝗮𝗸𝗹𝗲𝘀 𝗦𝗲𝗰𝘂𝗿𝗶𝘁𝘆“ oder „𝗔𝗗𝗜𝗗𝗢𝗦 - 𝗗𝗶𝗲 𝗥𝗲𝗻𝗻-𝗦𝗮𝗻𝗱𝗮𝗹𝗲 𝗳𝘂𝗲𝗿 𝗝𝗲𝗱𝗲𝗿𝗺𝗮𝗻𝗻“ gab es vermutlich ebenfalls noch nicht.
Zumindest wurde bei Ausgrabungen noch nichts dergleichen gefunden.
𝐃𝐢𝐞 𝐃𝐢𝐬𝐳𝐢𝐩𝐥𝐢𝐧𝐞𝐧…
… ein temporäres „Baeumchenwechseldich“.
Vermutlich hatte man wohl vor über 2.800 Jahren beschlossen, sich nicht länger gegenseitig mit Speeren zu bewerfen, sondern die Dinger einfach mal nacheinander in dieselbe Richtung zu schmeißen, um so einen Sieger zu ermitteln.
Man fand relativ schnell heraus, dass bei dieser Methode der Verlierer nicht als Kadaver im Sand vermodert… Das spart zumindest schonmal die Putzfrau… 🤷‍♂️
𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥𝐞 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭 𝐊𝐫𝐢𝐞𝐠…
... Das klingt doch erstmal recht praktikabel und hat sich anscheinend so etabliert, sodass die Spiele bis heute alle 4 Jahre stattfinden.
Die lächerlichen 𝟏𝟓𝟎𝟑 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞 𝐏𝐚𝐮𝐬𝐞 zwischen den Jahren 393 und 1896 wollen wir dabei mal außen vor lassen.
𝐃𝐢𝐞 𝐨𝐥𝐲𝐦𝐩𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥𝐞:
Bezüglich der Philosophie der „Friedensspiele“ lässt sich aus heutiger Sicht natürlich streiten…
In der Antike war es Gesetz, dass während der Spiele alle Waffen zu ruhen haben.
Diese Philosophie scheint mit der Globalisierung der Welt wohl eher verloren gegangen zu sein.
Gerüchten zu Folge, sollen während einer Olympia-Live-Übertragung, schon Ehemänner mit Porzellantellern oder anderen Gegenständen angegriffen worden sein…
Also Waffenstillstand geht anders.🤷‍♂️
So nach und nach kamen immer mehr Wettkämpfe dazu…
Wenig Später schleuderte man schon bronzene 𝐃𝐢𝐬𝐤𝐮𝐬-Scheiben über die Botanik, was vermutlich die ersten Sichtungen von unbekannten Flugobjekten verursachte, dessen Form ja bis heute der Inbegriff der „Fliegenden Untertasse“ ist.
Die Anhänger der Prä-Astronautik sehen in den über 2.500 Jahre alten, antiken Abbildungen dieser Objekte immer noch den Beweis für die Existenz außerirdischer Präsenz hier auf der Erde.
𝐋𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧, 𝐑𝐢𝐧𝐠𝐞𝐧, 𝐖𝐞𝐢𝐭𝐬𝐩𝐫𝐮𝐧𝐠, sowie der 𝐅𝐚𝐮𝐬𝐭𝐤𝐚𝐦𝐩𝐟 gehörten ebenfalls bald ebenfalls zu den olympischen Disziplinen und wurden auch bei der Neuauflage der Olympischen Spiele im Jahre 1896 wieder eingeführt…
Einige der Wettkämpfe schafften den Übergang in die Neuzeit allerdings nicht.
So zum Beispiel das Sackhüpfen (ja… das war tatsächlich mal olympische Disziplin) oder das Taubenschießen wurden recht bald wieder abgeschafft.
So auch der 𝐇𝐨𝐩𝐥𝐢𝐭𝐨𝐝𝐫𝐨𝐦𝐨𝐬… ein 400 Meter Waffenlauf in voller Rüstung, einschließlich Helm, Beinschienen und einem 15 KG schweren Schild, setzte sich auf Dauer nicht wirklich durch.
Doch hat sich diese Disziplin bis heute unter dem Begriff
„Shopping mit Freundin“ über die Jahrtausende gehalten und wird von dem einen oder anderen männlichen Mitleser vielleicht noch heute praktiziert.
1 neuer Mantel, 4 Handtatschen, 3 Kleider und 2 neue Jeans… 1 Paar Stiefel, 3 Paar neue Sneaker, sowie das 12 teilige Topf Set…
Ziel dieser modernen Form des „Waffenlaufes“ wäre dann das ca. 5 KM entfernte Parkhaus.
Na wenn das nicht mal dem Hoplitodromos ebenbürtig ist… 🙈Allerdings verzichtet man heutzutage auf das einölen der Athleten, ganz zum Unmut der weiblichen Beteiligung.
Das 𝐏𝐚𝐧𝐤𝐫𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧, eine Mischung aus Faust- und Ringkampf kennt man heute als MMA (Mixed Material Arts).
Es ist zwar keine olympische Disziplin mehr… aber dabei zuzuschauen, wie sich zwei Menschen gegenseitig die Fresse polieren, erfreut sich bis heute noch der allergrößten Beliebtheit…
𝐒𝐨 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐰𝐢𝐫 𝐞𝐛𝐞𝐧… 𝐰𝐢𝐫 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧. Und das wird sich vermutlich auch niemals ändern. 🤷‍♂️
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.



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