Juni 2026
17.05.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟏𝟎
𝔸ℕ𝕂𝔸ℝ𝔸 - 𝔻𝕖𝕣 𝕂𝕦𝕤𝕔𝕙𝕖𝕝𝕕𝕠𝕤𝕖𝕟𝕜𝕒𝕡𝕚𝕥𝕒𝕖𝕟 𝕚𝕤𝕥 𝕨𝕚𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕒𝕟 𝔻𝕖𝕔𝕜 😀
Hallo ihr lieben,
hier ein Update:
𝐎𝐬𝐜𝐚𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐚𝐮𝐟 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐠𝐮𝐭𝐞𝐧 𝐖𝐞𝐠 😊
Das gestrige Röntgenbild ergab, dass sich die Flüssigkeit in der Lunge deutlich zurückgebildet hat.
Die Abschlussuntersuchung ist in 5 Tagen und wir haben beschlossen, danach doch relativ zügig nach 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐞𝐧 zu fahren.
Wir überlegen, uns dort für ein paar Wochen in ein Appartement einzuzumieten, um die Ereignisse der letzten Tage erstmal zu verarbeiten 🤦.
Für die Türkei reicht dafür unser Visum leider nicht mehr aus. 🤷🏻
Wir halten Euch auf dem Laufenden.
Bis dahin... fühlt Euch gekuschelt
15.05.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟎𝟕
𝔸𝕟𝕜𝕒𝕣𝕒 –𝕊𝕆𝕊 𝕗𝕦𝕖𝕣 ℂ𝕒𝕡𝕥𝕒𝕚𝕟 𝕆𝕤𝕔𝕒𝕣
𝐋𝐚𝐧𝐠𝐞 𝐡𝐚𝐛𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐞𝐬 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐰𝐢𝐞𝐠𝐞𝐧…
heute wollen wir es Euch erzählen:
Oscar, unser Kuscheldosenkapitän hatte letzten Sonntag einen recht schlimmen Unfall…😔
Er stürzte in Göreme aus ca. 2,50 Meter Höhe in die Tiefe und zog sich durch eine Lungenstauchung einen akuten Schock zu.
Tatsächlich war sein Zustand da bereits sehr kritisch, doch durch das schnelle und kompetente Eingreifen des 𝐓𝐢𝐞𝐫𝐚𝐫𝐳𝐭-𝐓𝐞𝐚𝐦𝐬 𝐯𝐨𝐧 „𝐕𝐄𝐓𝟓𝟎“ in Nevsehir hatte sich sein Zustand in den folgenden 48 Stunden merklich verbessert.
Trotzdem riet uns der Tierarzt in eine 𝐓𝐢𝐞𝐫𝐤𝐥𝐢𝐧𝐢𝐤 𝐢𝐧 𝐝𝐚𝐬 𝟑𝟎𝟎 𝐤𝐦 𝐞𝐧𝐭𝐟𝐞𝐫𝐧𝐭𝐞 𝐀𝐧𝐤𝐚𝐫𝐚 zu fahren, um weitere, innere Verletzungen auszuschließen, die er mit seinen Mitteln nicht feststellen kann.
𝐔𝐧𝐝 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐛𝐞𝐟𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐮𝐧𝐬 𝐚𝐤𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥.
In der Tierklinik in Ankara.
Weitere Röntgenbilder ergaben einen 𝐁𝐫𝐮𝐜𝐡 𝐯𝐨𝐧 𝟑 𝐑𝐢𝐩𝐩𝐞𝐧, wobei sich eine Rippe vermutlich sogar vom Skelett gelöst hat. Des Weiteren hat Oscar starke 𝐇𝐚𝐞𝐦𝐚𝐭𝐨𝐦𝐞 𝐢𝐦 𝐁𝐚𝐮𝐜𝐡𝐫𝐚𝐮𝐦 und es bestand noch lange die Gefahr eines 𝐊𝐨𝐥𝐥𝐚𝐩𝐬𝐞𝐬 𝐝𝐞𝐬 𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧 𝐋𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧𝐟𝐥𝐮𝐞𝐠𝐞𝐥𝐬 durch die Stauchung.
Aber wir haben alle Glück gehabt…
𝐎𝐬𝐜𝐚𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐦𝐢𝐭𝐭𝐥𝐞𝐫𝐰𝐞𝐢𝐥𝐞 „𝐮𝐞𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐦 𝐁𝐞𝐫𝐠“.☺️
Allerdings wissen wir aktuell noch nicht genau, wie es nun mit uns weitergeht.🤷♂️
Wir wissen nicht, ob wir nun, wie ursprünglich geplant 𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐞𝐧 fahren oder wieder zurück in die EU, 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐆𝐫𝐢𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧𝐥𝐚𝐧𝐝.
Das hängt jetzt natürlich erstmal stark von Oscars Genesung ab.
💗💗𝑺𝒄𝒉𝒊𝒄𝒌𝒕 𝒖𝒏𝒔𝒆𝒓𝒆𝒎 𝒌𝒍𝒆𝒊𝒏𝒆𝒏 „𝑲𝒖𝒔𝒄𝒉𝒆𝒍𝒅𝒐𝒔𝒆𝒏𝒌𝒂𝒑𝒊𝒕𝒂𝒆𝒏“ 𝒈𝒆𝒓𝒏𝒆 𝒈𝒂𝒏𝒛 𝒗𝒊𝒆𝒍 𝒑𝒐𝒔𝒊𝒕𝒊𝒗𝒆 𝑬𝒏𝒆𝒓𝒈𝒊𝒆… 💗💗
... er kann es brauchen. 😊
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.🫶
10.05.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟎𝟒
𝔾𝕠𝕖𝕣𝕖𝕞𝕖 – 𝔻𝔸𝕊 𝕂𝔸ℕℕ 𝕄𝔸ℕ 𝕊𝕀ℂℍ ℕ𝕀ℂℍ𝕋 𝔸𝕌𝕊𝔻𝔼ℕ𝕂𝔼ℕ!
Nun stehen wir bereits seit 7 Tagen hier in der Region rund um Göreme.
Seit 1985 𝐔𝐍𝐄𝐒𝐂𝐎 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐤𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫𝐞𝐫𝐛𝐞…
und wer einmal dort war, der weiß auch warum. 👍
Wenn man so durch die 𝐑𝐞𝐠𝐢𝐨𝐧 𝐍𝐞𝐯ş𝐞𝐡𝐢𝐫 fährt passiert etwas, dass sich nur sehr schwer in Worten beschreiben lässt.
Viele haben es bereits versucht… alle sind kläglich gescheitert… daher versuchen wir es erst gar nicht.
Da tingelt man so nichts ahnend durch die Türkei… das kennt man ja…
Da gibt´s Berge...Täler... Dörfer… ganz normal eben…
und dann biegst Du um die Ecke und siehst … 𝐃𝐀𝐒 𝐃𝐀 !!!... 🙈
Landschaften wie das „𝐋𝐨𝐯𝐞 𝐕𝐚𝐥𝐥𝐞𝐲“, das „𝐑𝐨𝐬𝐞𝐬 𝐕𝐚𝐥𝐥𝐞𝐲”, oder das "𝐏𝐢𝐠𝐞𝐨𝐧 𝐕𝐚𝐥𝐥𝐞𝐲" verursachen gleichzeitig Schnappatmung und Gänsehaut.
Also genauso wie die Softcore Pornos aus den 80er Jahren, dessen Titel in meiner Erinnerung recht ähnlich klangen, wie die Täler hier.
„𝑫𝒊𝒆 𝒁𝒊𝒑𝒇𝒆𝒍𝒃𝒓𝒖𝒆𝒅𝒆𝒓 𝒂𝒖𝒔 𝒅𝒆𝒎 𝑳𝒊𝒆𝒃𝒆𝒔𝒕𝒂𝒍“ oder so ähnlich…
Also nicht, dass Ihr glaubt, ich hätte mir seinerzeit als postpubertärer, pflichtbewusster Auzubildender im Einzelhandel solche unmoralischen Filme angeschaut…
…das weiß ich alles von einem Freund…
der hat mir mal berichtet, dass es so etwas wohl seinerzeit gegeben haben soll.🤦♂️
𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐦𝐚𝐥 𝐢𝐦 𝐄𝐫𝐧𝐬𝐭…
𝐃𝐚𝐬 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐞𝐜𝐡𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐮𝐬𝐝𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧…
... dieser Satz war im Übrigen in den letzten Tagen einer der häufigsten, der unkontrolliert aus mir heraussprudelte.
„𝑫𝑨𝑺 𝑲𝑨𝑵𝑵 𝑴𝑨𝑵 𝑺𝑰𝑪𝑯 𝑵𝑰𝑪𝑯𝑻 𝑨𝑼𝑺𝑫𝑬𝑵𝑲𝑬𝑵!!!"🙈
Gibt es eigentlich ein Superlativ von „𝐠𝐞𝐢𝐥“? …
Ok… „𝐎𝐛𝐞𝐫𝐠𝐞𝐢𝐥“
… Das wäre zumindest schonmal ein Komparativ.
„𝐎𝐛𝐞𝐫𝐚𝐟𝐟𝐞𝐧𝐠𝐞𝐢𝐥“
… das wäre schon besser… trifft es aber auch nicht.
Das eigentliche Superlativ wäre ja „𝐚𝐦 𝐠𝐞𝐢𝐥𝐬𝐭𝐞𝐧“…
Aber zum einen trifft es das auch noch nicht so richtig und zum anderen klingt es eher wie der Ausruf eines Poliers bei der Sicht eines wohlgeformten Damenhintern auf der gegenüberliegenden Straßeseite, was der eigentlichen Botschaft, die wir vermitteln wollen auch nicht gerecht würde.🙈
𝐋𝐚𝐧𝐠𝐞 𝐑𝐞𝐝𝐞… 𝐰𝐞𝐧𝐢𝐠 𝐒𝐢𝐧𝐧…
Uns fehlen derzeit tatsächlich noch die passenden Adjektive um die Region, rund um Göreme halbwegs zutreffend zu beschreiben. 𝐏𝐔𝐍𝐊𝐓!
Es scheint, als befinden wir uns auf einem anderen Planeten oder zumindest im bereits erwähnten „𝐖𝐮𝐳𝐞 𝐓𝐨𝐰𝐧“ im Phantasialand, doch wir befinden uns tatsächlich in 𝐊𝐚𝐩𝐩𝐚𝐝𝐨𝐤𝐢𝐞𝐧...
Hier auf unserem Heimatplaneten… 🌍
Spätestens die überdimensionalen Werbeplakate für „Ballonfahrten“, „Quad-Touren“ und „dem besten Döner der Stadt“ holen uns dann wieder in die Realität und auf die Erde zurück.
Im Grunde fehlen hier nur noch die großköpfigen Plüsch-Figuren, die in der Regel mit einem dieser verarmten Philosophie- Studenten befüllt sind und Dich animieren wollen, ein 10€-Foto von dir und diesem philosophiestudierten Plüschmonster zu schießen.
Wie bereits erwähnt, ist die gesamte Region von diesen Tuffsteinformationen geprägt, in dessen Höhlen sich bereits vor fast 2000 Jahren die Christen vor ihren römischen Mobbern versteckten.
Heute werden diese Tuffsteinhöhlen allerdings weniger von Christen, als von Chinesen bewohnt, die hier ihren Urlaub verbringen…
𝐖𝐞𝐧 𝐰𝐮𝐧𝐝𝐞𝐫𝐭𝐬?
Gegen diese Landschaft wirkt der Anblick der chinesischen Mauer eher wie der Besuch eines Industriegebietes in Sachsen-Anhalt.
Da ist man als liquider Chinese auch schonmal bereit, für 300€/Nacht in einer Höhle zu hausen.
Manche von diesen Tuffstein-Monumenten ragen wie überdimensionale Pilze aus dem Boden…
Ok… die einen sagen so… die anderen sagen so…
Alles eine Frage der Perspektive oder der libidösen Prägung des Betrachters.
Denn die sogenannten Feenkamine, die hier recht schamfrei in den anatolischen Himmel ragen, würden vermutlich in so manchem konservativen Bundesland Deutschlands erst ab 18 Jahren ohne Begleitung der Eltern zu besichtigen sein.
Für das, was die Natur hier so aus Tuffstein modelliert hat, würde in so manchem Land ein Bildhauer zu einer Unterlassungsklage aufgrund Erregung des öffentlichen Ärgernisses verdonnert.
Vermutlich auch hier in der Türkei. 😉
Womit wir wieder bei den „Zipfelbrüdern“ wären. (guckst Du Bilder😉)
Nichtsdestotrotz hat hier, rund um Göreme die Natur mal so richtig einen rausgehauen…
Was auf dem ersten Blick den Anschein erweckt, hier hätte ein LSD-betankter Bühnenbildner aufgrund seiner bewusstseinserweiternden Substanzen die Grenzen des optisch fassbaren überschritten, ist hier greifbare Realität.
Wobei ich wieder einmal zu meinem Standard-Ausruf komme:
𝑫𝑨𝑺 𝑲𝑨𝑵𝑵 𝑴𝑨𝑵 𝑺𝑰𝑪𝑯 𝑵𝑰𝑪𝑯𝑻 𝑨𝑼𝑺𝑫𝑬𝑵𝑲𝑬𝑵!!!🙈
Und dann ist da noch die Sache mit den 𝐇𝐞𝐢𝐬𝐬𝐥𝐮𝐟𝐭𝐛𝐚𝐥𝐥𝐨𝐧𝐬…
Während „normale Menschen“ noch dem Schlaf des Gerechten fröhnen und davon träumen, wie sie sich nachher unfallfrei Ihr Müsli zwischen die noch narkotisierten Zähne schieben, gehen hier in Göreme bereits hunderte von Heißluftballons in die Luft.
Das Geräusch hunderter Propan-Gasbrennern das klingt, als würde sich gerade ein Drache die Zähne putzen, wirft uns bereits um 𝟒.𝟑𝟎 𝐔𝐡𝐫 aus den Federn
𝐇𝐮𝐧𝐝𝐞𝐫𝐭𝐞 𝐯𝐨𝐧 𝐁𝐚𝐥𝐥𝐨𝐧𝐬 steigen fast zeitgleich auf.
Kein Bildschirmschoner, egal welcher Windows-Version könnte da mithalten.
Es sieht aus, als hätte irgendjemand eine Schüssel M&M´s in den Himmel geworfen… die nun, physikalisch natürlich kaum möglich, am Himmel schweben.
Das ist dann der Moment, in dem mir im Grunde wieder nur der eine Satz einfällt:
𝑫𝑨𝑺 𝑲𝑨𝑵𝑵 𝑴𝑨𝑵 𝑺𝑰𝑪𝑯 𝑵𝑰𝑪𝑯𝑻 𝑨𝑼𝑺𝑫𝑬𝑵𝑲𝑬𝑵!!!🙈
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.
08.05.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟎𝟎
𝕂𝕒𝕡𝕒𝕕𝕠𝕜𝕪𝕒 - 𝕠𝕙𝕟𝕖 𝕎𝕠𝕣𝕥𝕖 𝕋𝕖𝕚𝕝 𝟚
Text folgt, sobald wir unsere Sinne wieder beieinander haben. 🙈
06.05.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟐𝟗𝟗
𝕂𝕒𝕡𝕡𝕒𝕕𝕠𝕜𝕚𝕖𝕟 𝕋𝕖𝕚𝕝 𝟙 - "𝕎𝕦𝕫𝕖 𝕋𝕠𝕨𝕟 𝕠𝕧𝕖𝕣𝕝𝕠𝕒𝕕"
𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭... 𝐝𝐢𝐞 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐤𝐚𝐮𝐦 𝐀𝐮𝐬𝐝𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧. 🙈
Mehr Text... demnächst... wir verarbeiten noch. Weniger anzeigen
03.05.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟐𝟗𝟓
𝔻𝕖𝕣𝕚𝕟𝕜𝕦𝕪𝕦 – 𝕌𝕟𝕕𝕖𝕣𝕘𝕣𝕠𝕦𝕟𝕕 ℙ𝕒𝕣𝕥𝕪
Wir haben 𝐃𝐞𝐫𝐢𝐧𝐤𝐮𝐲𝐮 besucht…
Nach eigenen Angaben die 𝐠𝐫𝐨𝐞𝐬𝐬𝐭𝐞 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐢𝐫𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧𝐬𝐢𝐞𝐝𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐥𝐭... Vermutlich wird das Ganze nur noch von einer Horde Termiten im australischen Outback getoppt.
Und es ist tatsächlich „𝐓𝐢𝐞𝐟𝐛𝐚𝐮 𝐟𝐮𝐞𝐫 𝐅𝐨𝐫𝐭𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐫𝐢𝐭𝐭𝐞𝐧𝐞.“
In bis zu 𝟖𝟓 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐄𝐫𝐝𝐨𝐛𝐞𝐫𝐟𝐥𝐚𝐞𝐜𝐡𝐞, haben hier bis zu 𝟐𝟎.𝟎𝟎𝟎 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 eine WG-Community zelebriert…
Also quasi die echte Kommune 1, lange vor Berlin Kreuzberg.
Auch hier machten die Menschen das nicht, weil sie es so cool fanden, mit so vielen Menschen auf einem Haufen zu leben, sondern eher weil sie es mussten, ungefähr so wie heute in Berlin Mitte oder Hamburg Altona.
𝐊𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐓𝐫𝐢𝐠𝐠𝐞𝐫𝐰𝐚𝐫𝐧𝐮𝐧𝐠…
Menschen mit 𝐤𝐥𝐚𝐮𝐬𝐭𝐫𝐨𝐩𝐡𝐨𝐛𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐍𝐞𝐢𝐠𝐮𝐧𝐠, 𝐀𝐬𝐭𝐡𝐦𝐚 oder 𝐬𝐨𝐳𝐢𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐏𝐡𝐨𝐛𝐢𝐞𝐧 sollten einen Besuch dieser unterirdischen Attraktion vielleicht noch einmal überdenken, bevor sie die Treppen in diese Unterwelt hinabsteigen.
In den Gängen kann es nämlich 𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧𝐰𝐞𝐢𝐬𝐞 𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐧𝐠 werden… sehr eng… 🙈
Und wenn Dir dann noch eine Horde Chinesen entgegenkommt, mit Dir auf verschwitzte Tuchfühlung geht und Dir das Objektiv ihrer Spiegelreflexkamera in die Rippen rammt, bevor sie Dir zu allem Überfluss auch noch die letzten Sauerstoffmoleküle vor der Nase weg atmen, dann kann es bei mangelnder Resilienz durchaus zu der einen oder anderen 𝐏𝐚𝐧𝐢𝐤𝐚𝐭𝐭𝐚𝐜𝐤𝐞 𝐦𝐢𝐭 𝐒𝐜𝐡𝐧𝐚𝐩𝐩𝐚𝐭𝐦𝐮𝐧𝐠 kommen.
𝐃𝐚𝐡𝐞𝐫 𝐞𝐢𝐧 𝐠𝐮𝐭 𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐑𝐚𝐭 an die/den Partner/in…
Dringend Papiertüten zur Beatmung mitnehmen.
Stell dir vor, Du bist plötzlich und unerwartet in einem „𝐏𝐚𝐜-𝐌𝐚𝐧-𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥“ aus den 80ern gefangen…
Du rennst durch die Gänge… Sauerstofffressende Monster (Chinesen) kommen dir in Scharen entgegen. Der Gang ist so eng, dass darin eigentlich gerade mal Platz für Dich und deine Handytaschenlampe wäre…
𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐚 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 𝐬𝐢𝐞… die Chinesen…
Du flüchtest Rückwärts und hast eine Gruppe adipöser Schulkinder im Nacken…
Du weichst in einer der vielen, seitlichen Wohnhöhlen aus… 𝐠𝐞𝐫𝐞𝐭𝐭𝐞𝐭… erstmal…
Nebenbei kannst Du noch ein kurzes Gespräch mit ein paar Maulwürfen über den möglichen Abschlusses eines Bausparvertrages führen… Das gäbe 𝐒𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐩𝐮𝐧𝐤𝐭𝐞.
Zurück am Tageslicht, hast Du hat dir 𝐞𝐢𝐧 𝐙𝐮𝐬𝐚𝐭𝐳𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧 und einen 𝐒𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐛𝐨𝐧𝐮𝐬 in Form eines Kaltgetränkes verdient. 💪
Wer diesen Ort besucht, sollte definitiv eine Affinität fürs 𝐆𝐫𝐮𝐩𝐩𝐞𝐧𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐧 und 𝐌𝐚𝐫𝐚𝐭𝐡𝐨𝐧𝐥𝐚𝐞𝐮𝐟𝐞 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡 𝐊𝐫𝐢𝐞𝐜𝐡𝐤𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫 besitzen…
𝐀𝐩𝐫𝐨𝐩𝐨𝐬…
𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭 𝐁𝐚𝐧𝐝𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧𝐯𝐨𝐫𝐟𝐚𝐥𝐥 würden wir ebenfalls eher von einem Besuch von Derinkuyu abraten.
Diese unterirdische Stadt blickt tatsächlich auf eine über 𝟑.𝟎𝟎𝟎 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞 𝐚𝐥𝐭𝐞 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 zurück.
So nach und nach haben sich die Bewohner im Laufe der Jahrhunderte immer weiter in die Tiefe gebuddelt…
Bis zu 𝟖𝟓 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐫 𝐄𝐫𝐝𝐨𝐛𝐞𝐫𝐟𝐥𝐚𝐞𝐜𝐡𝐞… eine ganze Stadt in deren Hochzeit bis zu 𝟐𝟎.𝟎𝟎𝟎 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 lebten…
.. einschließlich 𝐍𝐮𝐭𝐳𝐯𝐢𝐞𝐡, 𝐅𝐞𝐮𝐞𝐫𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧 und 𝐉𝐚𝐮𝐜𝐡𝐞𝐠𝐫𝐮𝐛𝐞. Sogar einen 𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐡𝐨𝐟 gibt es dort unten. Das muss man schon wirklich wollen... oder müssen. 🤷♂️
Ab dem 𝟏. 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐡𝐮𝐧𝐝𝐞𝐫𝐭 𝐧. 𝐂𝐡𝐫. zogen hier wohl die ersten 𝐂𝐡𝐫𝐢𝐬𝐭𝐞𝐧 aufgrund eines massiven Mobbingproblems durch Araber und Perser ein.
Hier war man unter sich und konnte ungestraft seines Glaubens frönen.
Sogar eine Kirche gab´s im 𝐦𝐢𝐧𝐮𝐬 𝐬𝐢𝐞𝐛𝐭𝐞𝐧 𝐒𝐭𝐨𝐜𝐤.
Ich meine… dieser ganze Aushub musste ja auch irgendwo hin? 🤷♂️
7 Stockwerke nach oben… durch Gänge, die selbst bei Pac-Man klaustrophobische Anfälle auslösen würde.
𝐑𝐞𝐬𝐩𝐞𝐤𝐭 – 𝐰𝐞𝐫`𝐬 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐞𝐫 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭. 💪
Die Eingänge wurden mit 𝐭𝐨𝐧𝐧𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐰𝐞𝐫𝐞𝐧, 𝐤𝐫𝐞𝐢𝐬𝐫𝐮𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐌𝐚𝐡𝐥𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 verriegelt, um ungebetenen Besuchern eine klare Botschaft zu vermitteln:
„𝑩𝒆𝒕𝒕𝒆𝒍𝒏 𝒖𝒏𝒅 𝑯𝒂𝒖𝒔𝒊𝒆𝒓𝒆𝒏 𝒗𝒆𝒓𝒃𝒐𝒕𝒆𝒏“ und überhaupt ist keiner zuhause.
Und wenn im 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞 𝟏𝟗𝟔𝟑 ein Dorfbewohner nicht ständig seine Hühner vermisst hätte und irgendwann beobachtete, wie sie durch eine kleine Öffnung im Boden verschwanden, wäre diese Stadt vermutlich heute noch nicht entdeckt.
Damit ging dieser Mann und seine Hühner in die Geschichte von Derimkulyu ein.
Ich habe mal meinen Autoschlüssel gesucht und dabei ein Stück Pizza unter der Couch gefunden… zählt das auch? 🤷♂️
Nach gut einer Stunde hatte auch uns das Tageslicht wieder.
Ein kurzer Abstecher in die benachbarte 𝐒𝐭. 𝐓𝐡𝐞𝐨𝐝𝐨𝐫𝐞 𝐊𝐢𝐫𝐜𝐡𝐞 musste allerdings auch noch sein.
1856 unter dem Sultans Abdülmecid erbaut, sollte sie ein Geschenk für die ansässigen Griechen sein…
Vermutlich als Wiedergutmachung für das über Jahrhunderte andauende Mobbing…
Wenn man sich die Kirche heute so anschaut, hat dies wohl nicht so richtig funktioniert.
Ich meine... Kirchen in der Türkei... 𝐟𝐢𝐧𝐝𝐞 𝐝𝐞𝐧 𝐅𝐞𝐡𝐥𝐞𝐫.🤷♂️
Der liebe Gott ist hier längst ausgezogen.
Entweiht und ausgeräubert fristet sie neben dem Eingang zur unterirdischen Stadt ein recht armseliges Dasein…
Immerhin…
für 100 TL kann man diese Ruine sogar von Innen besichtigen, was allerdings jedem, halbwegs gläubigen Anhänger des Christentums die Tränen in die Augen treiben würde.
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.
01.05.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟐𝟗𝟑
ℂ𝕒𝕥, ℕ𝕖𝕧𝕤𝕖𝕙𝕚𝕣 – „𝕎𝕦𝕫𝕖 𝕋𝕠𝕨𝕟“ 𝕠𝕕𝕖𝕣 „𝕎𝕖𝕟𝕟 𝕕𝕒𝕤 ℙ𝕙𝕒𝕟𝕥𝕒𝕤𝕚𝕒𝕝𝕒𝕟𝕕 𝕟𝕒𝕔𝕙 𝕂𝕒𝕡𝕡𝕒𝕕𝕠𝕜𝕚𝕖𝕟 𝕜𝕠𝕞𝕞𝕥. 😉
(𝑈𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒𝑛 𝑠𝑖𝑛𝑛𝑖𝑔𝑒𝑛 𝑈𝑛𝑠𝑖𝑛𝑛 𝑓𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡 𝐷𝑢 𝑎𝑢𝑓 𝐾𝑢𝑠𝑐ℎ𝑒𝑙𝑑𝑜𝑠𝑒.𝑑𝑒, 𝐹𝑎𝑐𝑒𝑏𝑜𝑜𝑘, 𝑃𝑜𝑙𝑎𝑟𝑠𝑡𝑒𝑝𝑠 𝑢𝑛𝑑 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒𝑚 𝑊ℎ𝑎𝑡𝐴𝑝𝑝-𝐾𝑎𝑛𝑎𝑙. 𝑊𝑖𝑟 𝑓𝑟𝑒𝑢𝑒𝑛 𝑢𝑛𝑠 𝑎𝑢𝑓 𝐷𝑖𝑐ℎ.🫶)
Wir sind in Çat, nähe 𝐍𝐞𝐯𝐬𝐞𝐡𝐢𝐫…
Nichtsahnend fahren wir hier so die Straße entlang und da stehen sie…
die ersten „𝐅𝐞𝐞𝐧𝐤𝐚𝐦𝐢𝐧𝐞“ und 𝐓𝐮𝐟𝐟𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧𝐡𝐚𝐞𝐮𝐬𝐞𝐫.
𝐖𝐢𝐥𝐥𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐊𝐚𝐩𝐩𝐚𝐝𝐨𝐤𝐢𝐞𝐧.
Hier wirkt die Landschaft ein wenig wie das Resultat eines missglückten Töpferkurses für Riesen nach einer Flasche Ouzo oder einer Kulisse, aus der jeden Augenblick „Captain Kirk“ heraustritt und wild mit seinem Faser um sich ballert.🙈
Aber tatsächlich ist das hier alles Natur… bis auf diese Löcher in der Natur… die haben die Menschen verbockt.
Aber, das muss man zugeben... mit Stil.😉
Hier haben sich die Menschen bereits vor 1.000 Jahren gedacht…
„𝑶𝒄𝒉, 𝒘𝒆𝒏𝒏´𝒔 𝒓𝒆𝒈𝒏𝒆𝒕 𝒎𝒂𝒄𝒉𝒕𝒔 𝒋𝒂 𝑺𝒊𝒏𝒏, 𝒔𝒊𝒄𝒉 𝒊𝒏 𝒅𝒊𝒆 𝑬𝒓𝒅𝒆 𝒛𝒖 𝒃𝒖𝒅𝒅𝒆𝒍𝒏."
Außerdem schützte es vor Feinde, unerwünschte Zeugen Jehova Besuche und Vorwerk-Vertretern. 🤷♂️
So wurde im Laufe der Jahrhunderte ganz Kappadokien zum 𝐏𝐞𝐧𝐝𝐚𝐧𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐞𝐢𝐳…
Jetzt nicht das Land… wir denken da eher an den Käse. 😉
Frei nach dem Motto „𝐋𝐨𝐜𝐡 𝐚𝐧 𝐋𝐨𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐡𝐚𝐞𝐥𝐭 𝐝𝐨𝐜𝐡“, haben die Menschen hier ganze Wohnungen, Städte, sogar ganze Kathedralen in den Tuffstein gemeißelt.
Echt lustig, dass wir beide gleichzeitig an „𝐖𝐮𝐳𝐞 𝐓𝐨𝐰𝐧“ im Phantasialand denken mussten, als wir diese Landschaft sahen. Oscar natürlich nicht… der war noch nie im Phantasialand.
Er gibt uns aber aus lauter Solidarität einfach recht. 😉
Wir sind uns auch ziemlich sicher, dass irgendein *¹„Löffelhardt“ hier durch diese Weltgeschichte gefahren ist, diese Tuffsteinhöhlen und Feenkamine gesehen hat und dachte…
„𝑮𝒆𝒏𝒂𝒖 𝒅𝒂𝒔 𝒉𝒐𝒍𝒆𝒏 𝒘𝒊𝒓 𝒏𝒂𝒄𝒉 𝑩𝒓𝒖𝒆𝒉𝒍“.
Und bevor es in den Kommentaren steht… Ja… Göreme und Ürgüp steht ebenfalls noch auf unserem Plan, aber jetzt sind wir erstmal in 𝐂𝐚𝐭, also dort, wo nicht gleich dutzende von Reisebussen stehen und alle vermutlich das gleiche Foto machen.
Çat liegt im Herzen von Kappadokien, in der Nähe von Nevşehir und ist mit seinen knapp 3.000 Einwohnern noch eher beschaulich, wenn man mal vor der Hotelanlage absieht, die gefühlt 2/3 des Dorfes ausmacht.
Aber… zugegebenermaßen fügt sich die Architektur dieses Hotelkomplexes dermaßen harmonisch in das Landschaftsbild ein, dass sie kaum auffällt.
An dieser Stelle mal ein Kompliment an die Betreiber und den Architekten. Während unserer Reise haben wir schon gesehen, dass es auch anders geht. 👍
Die ganze Hochebene ist hier mit Tuffstein bedeckt. Über Jahrmillionen hat hier die Erosion mit einer Mischung aus Lava, Schlamm und Asche diese berühmten „𝐅𝐞𝐞𝐧𝐤𝐚𝐦𝐢𝐧𝐞“ geformt.
Çat liegt ebenfalls an der historischen Seidenstraße. Also jeder, der damals irgendwo hinwollte, kam wohl hier vorbei und ließ sich ein Selfie mit Himmelskamin im Hintergrund auf Steinplatte meißeln. Heute geht’s zum Glück etwas einfacher…
Heute können wir mit unseren Bildern innerhalb von Sekunden das gesamte Internet voll müllen… Wir arbeiten daran. 😉
𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐩𝐚𝐳𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐬 𝐃𝐨𝐫𝐟…
Eine Gruppe ältere Damen sitzen mit Kopftuch und Tee in der Hand auf der Straße und tauschen vermutlich die neuesten Baklava-Rezepte aus. Vielleicht wollen sie auch nur die Touristen beobachten, wie sie den Berg hinauf keuchen…
Ok, wir denken, dass wir den betagten Mädels diesbezüglich genügend Unterhaltungsprogramm geboten haben. 😉
Die vorerst grimmige Mine der „ansässigen“ Damen (man beachte das geniale Wortspiel) verwandelt sich durch ein freundlich, keuchendes „𝑴𝒆𝒓𝒉𝒂𝒃𝒂“ unserseits im Nu in ein freundliches Lächeln…
… 𝐉𝐚… 𝐬𝐨 𝐤𝐞𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐬𝐢𝐞, 𝐝𝐢𝐞 𝐀𝐧𝐚𝐭𝐨𝐥𝐢𝐞𝐫/𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧.
Wir kämpfen uns also den Hügel hinauf und werden mit einem Ausblick belohnt, von dem es tatsächlich sehr schade gewesen wäre, wenn wir ihn verpasst hätten.
Wir schauen auf das 𝐓𝐚𝐥 𝐝𝐞𝐫 𝐓𝐚𝐮𝐛𝐞𝐧𝐡𝐚𝐞𝐮𝐬𝐞𝐫 (Güvercinlikler).
Hier haben die Menschen schon vor Jahrtausenden Löcher in die Felsen geschlagen, um dort Tauben einziehen zu lassen.
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦?
… Berechtigte Frage.
Man nutzte damals den Taubenmist als Dünger für die Weinberge.
𝐖𝐨𝐡𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐊𝐚𝐜𝐤𝐞… 🙈
Ein Geschäftsmodell, dass heutzutage vermutlich nicht mehr ganz so erfolgreich funktionieren würde…
Obwohl… fragt mal Euren Vermieter.😉
Cat ist tatsächlich ein Ort für Leute, die den Touristenmassen in den eigentlichen Hotspots Kappadokiens ein wenig aus dem Weg gehen wollen.
Hier wird man wenigstens noch authentisch ausgelacht, wenn man keuchend durchs Dorf geht. 😂
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.
*¹ Gottlieb Löffelhardt:
Mitbegründer des Phantasialands. Die Familie Löffelhardt ist heute Alleineigentümer des Freizeitparkes.
Janunar 2026













































