Willkommen bei Ulrike, Holger & Oscar
unser kleiner Reisblog

August  2026

  1. J U L I     2 0 2 6



11.07.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟔𝟒
𝔸𝕣𝕞𝕖𝕟𝕚𝕖𝕟 – 𝕎𝕚𝕝𝕝𝕜𝕠𝕞𝕞𝕖𝕟 𝕚𝕟 „𝕃𝕒𝕕𝕒 𝕃𝕒𝕟𝕕“

oder 𝐒𝐜𝐡𝐧𝐞𝐞 𝐢𝐦 𝐉𝐮𝐥𝐢... 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧 𝐦𝐚𝐥 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧.  😉

𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐧𝐮𝐧 𝐢𝐧 𝐀𝐫𝐦𝐞𝐧𝐢𝐞𝐧…
… und bereits nach 15 Minuten war uns klar…
... hier in Armenien gibt es Dinge, die trotzen einfach jeder Zeitrechnung. Zum Beispiel die 𝐒𝐭𝐫𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧𝐛𝐞𝐥𝐞𝐠𝐞, 𝐖𝐢𝐥𝐝𝐰𝐞𝐜𝐡𝐬𝐞𝐥 in Form von melkwilligen Kühen und… „𝐋𝐚𝐝𝐚𝐬“.
𝐃𝐢𝐞 𝐋𝐚𝐝𝐚-𝐏𝐨𝐩𝐮𝐥𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧, die hier anscheinend überproportional zum Rest der Welt zu sein scheint, fällt dem Autofreund der Boomer-Generation vermutlich direkt ins Auge.
Gefühlt ist hier noch jedes zweite vierrädrige Vehikel ein „Lada“… 🤷‍♂️
Falls sich also mal jemand gefragt haben sollte, wo denn nun genau unsere ganzen Lada´s aus den 80ern abgeblieben sind? …
... 𝐃𝐢𝐞 𝐀𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭 𝐟𝐢𝐧𝐝𝐞𝐬𝐭 𝐃𝐮 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐢𝐧 𝐀𝐫𝐦𝐞𝐧𝐢𝐞𝐧.
Vermutlich haben sich sämtliche Ladas auf deutschen Schrottplätzen des Nachts heimlich auf den Weg nach Armenien gemacht, um hier ein neues Zuhause zu finden.
Weit weg von TÜV und Polizeikontrollen.
Unsere etwas übereilte 𝐅𝐥𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐮𝐬 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐞𝐧 hatte übrigens einen simplen Grund:
𝟒𝟎°𝐂… also in Worten „Vierzig Grad Celsius“ …
Also quasi einen Tick oberhalb unserer Komfortzone. 🤦‍♂️
Wenn der Ventilator bereits zum Heißluftföhn mutiert und Dir der Käse als Fondue aus dem Kühlschrank entgegenkommt, wird es tatsächlich Zeit für einen 𝐏𝐥𝐚𝐧 𝐁.
Unser Plan „B“: 𝐃𝐢𝐞 𝐆𝐞𝐛𝐢𝐫𝐠𝐬𝐥𝐚𝐠𝐞𝐧 𝐀𝐫𝐦𝐞𝐧𝐢𝐞𝐧𝐬.
Und ja… auch in Georgien gibt es Höhenlagen und Gebirge, doch haben wir Armenien ohnehin noch auf unserer „Bucket-List“, und so können wir direkt das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.
𝐀𝐥𝐬𝐨 𝐚𝐮𝐟 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐀𝐫𝐦𝐞𝐧𝐢𝐞𝐧…
Unser erstes Ziel:
𝐒𝐞𝐯𝐚𝐧 und der, wie es der Zufall so will gleichnamige, ebenfalls dort ansässige See.
Die Hoffnung war tatsächlich, dort auf 𝐤𝐧𝐚𝐩𝐩 𝟐.𝟎𝟎𝟎 𝐇𝐨𝐞𝐡𝐞𝐧𝐦𝐞𝐭𝐞𝐫 etwas Abkühlung zu finden.
𝐊𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐒𝐩𝐨𝐢𝐥𝐞𝐫… das hat nicht so ganz geklappt. 😉
Auch hier stieg das Thermometer in den Mittagsstunden auf weit über 30°C, was weder bei unserem Oscar, noch bei unserem Kühlschrank auf überschwellige Zustimmung stieß.🤷‍♂️
Erschwerend kommt noch hinzu, dass unser Kühlschrank aktuell recht wichtige und auch sehr 𝐭𝐞𝐮𝐫𝐞 𝐌𝐞𝐝𝐢𝐤𝐚𝐦𝐞𝐧𝐭𝐞 für Ulrike beherbergt, die kühl gelagert werden müssen. 🤦‍♂️
Als Dauerreisender in einem Camper entwickelt man ja im Laufe der Zeit eine gewisse, persönliche Beziehung zu seinem Kühlschrank.
Besonders wenn darin ein so sensibles Gut lagert, wie es aktuell bei uns der Fall ist. Andere prüfen den Ölstand… wir kontrollieren eher die Kühlschranktemperatur.
Und wenn Oscar und der Kühlschrank glücklich sind, sind wir es auch. 😉
Da das auf einer Höhe von 2.000 Meter anscheinend noch nicht so wirklich der Fall war, blieb also uns nur noch eine weitere 𝐅𝐥𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐨𝐛𝐞𝐧… und zwar ins 𝐀𝐫𝐚𝐠𝐚𝐳-𝐆𝐞𝐛𝐢𝐫𝐠𝐞, an den Kari-See.
Wir schraubten uns also auf gut 𝟑.𝟐𝟎𝟎 𝐇𝐨𝐞𝐡𝐞𝐧𝐦𝐞𝐭𝐞𝐫 hinauf in der Hoffnung, hier für Oscar, unseren Kühlschrank und last but not least auch für uns die ersehnte Abkühlung zu bekommen.
𝐔𝐧𝐝 𝐰𝐚𝐬 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐬𝐚𝐠𝐞𝐧?...
...Check!... Willkommen im „Kühle-Paradies“ 😃
Stellenweise liegt hier sogar noch 𝐒𝐜𝐡𝐧𝐞𝐞…
... das klingt für Mitte Juli zwar erstmal recht komisch….
Ist aber so. 😉
So suchten wir uns also hier oben ein lauschiges Plätzen mit Blick auf ein 𝐚𝐭𝐞𝐦𝐛𝐞𝐫𝐚𝐮𝐛𝐞𝐧𝐝𝐞𝐬  „𝐌𝐢𝐥𝐤𝐚-𝐏𝐚𝐧𝐨𝐫𝐚𝐦𝐚“ … nur ohne lila Kuh. 😉
Es ist Wochenende und die eine oder andere armenische Familie hat sich ebenfalls hier oben zum einem Picknick verirrt.
So klopfte es des Abends an unserer Tür und ein Mann hielt uns eine Tüte mit noch warmen Grillgut entgegen und sagte:
"Դեռ ուզո՞ւմ ես դա ուտել։"
Ok… das haben wir natürlich nicht wirklich verstanden, aber anscheinend haben wir seine Worte richtig interpretiert und so nahmen wir die „𝐤𝐮𝐥𝐢𝐧𝐚𝐫𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐬𝐭𝐩𝐨𝐬𝐭𝐞𝐧“ gerne an. (Siehe Foto).  😃
An dieser Stelle nochmals 𝐃𝐚𝐧𝐤𝐞 an die unbekannten Spender.🙏
Des weiteren steht hier oben sogar noch eine „𝐬𝐨𝐰𝐣𝐞𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐅𝐨𝐫𝐬𝐜𝐡𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐭𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐟𝐮𝐞𝐫 𝐤𝐨𝐬𝐦𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐒𝐭𝐫𝐚𝐡𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐦 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐚𝐥𝐥“.
Was man tatsächlich vorfindet:
Verlassene Gebäude, bröckelnder Beton, rostige Antennen, die aussehen, als würden sie seit dem Kalten Krieg auf Kontakt mit Außerirdischen warten, aber…
… hier wird tatsächlich immer noch geforscht.
Wie genau?... Keine Ahnung.🤷‍♂️
Von außen wirkt das Ganze ungefähr so, als würde gleich ein Wissenschaftler mit Schnauzbart, Knobelbecher an den Füßen, Klemmbrett unter dem Arm und einem Computer aus dem Jahr 1984 gleich um die Ecke kommen und verkünden:
"𝑫𝒊𝒆 𝑴𝒆𝒔𝒔𝒘𝒆𝒓𝒕𝒆 𝒔𝒊𝒏𝒅 𝒂𝒖𝒔𝒈𝒆𝒛𝒆𝒊𝒄𝒉𝒏𝒆𝒕, 𝑮𝒆𝒏𝒐𝒔𝒔𝒆."… „𝑼𝒏𝒅 ü𝒃𝒆𝒓𝒉𝒂𝒖𝒑𝒕, 𝒘𝒂𝒔 𝒎𝒂𝒄𝒉𝒕 𝒊𝒉𝒓 𝒁𝒊𝒗𝒊𝒍𝒊𝒔𝒕𝒆𝒏 𝒆𝒊𝒈𝒆𝒏𝒕𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒉𝒊𝒆𝒓?“.
Aber egal mal wie… Irgendwie funktioniert es anscheinend noch immer.
So verbringen wir nun die kommenden Tage zwischen Sowjetischen Kulturgut und angegrauten Schneeflecken, die sich anscheinend beide im Zersetzungsprozess befinden und genießen 𝐓𝐚𝐠𝐞𝐬-𝐓𝐞𝐦𝐩𝐞𝐫𝐚𝐭𝐮𝐫𝐞𝐧 𝐮𝐦 𝐝𝐢𝐞 𝟐𝟎°𝐂 ...
... Kann man so machen. 😃
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.



09.07.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟔𝟐
𝔸𝕓𝕤𝕔𝕙𝕚𝕖𝕕 𝕧𝕠𝕟 𝕋𝕚𝕗𝕝𝕚𝕤


Nach 𝟒𝟑 𝐓𝐚𝐠𝐞𝐧 verlassen wir nun die Georgische Hauptstadt.

Heute gab´s noch einmal eine 𝐤𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐀𝐛𝐬𝐜𝐡𝐢𝐞𝐝𝐬𝐫𝐮𝐧𝐝𝐞 durch die Altstadt. Selbstverständlich konnten wir die Stadt nicht verlassen, ohne mindestens 1x die „𝐂𝐡𝐫𝐨𝐧𝐢𝐤𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐧 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐞𝐧“ besichtigt zu haben… 𝐂𝐡𝐞𝐜𝐤... Haben wir gemacht. 😉
Also… die „𝐂𝐡𝐫𝐨𝐧𝐢𝐜𝐚𝐥𝐬 𝐨𝐟 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐚“…
Gemeißelt von einem Künstler namens 𝐒𝐮𝐫𝐚𝐛 𝐙𝐞𝐫𝐞𝐭𝐞𝐥𝐢, der auch bereits in Moskau so manche narzisstische Persönlichkeitsstörung für die Nachtwelt festgehalten hat.
Nur hier in Tiflis dachte er sich vermutlich…
"𝑶𝒄𝒉… 𝒘𝒂𝒓𝒖𝒎 𝒏𝒖𝒓 𝟐𝟎 𝑴𝒆𝒕𝒆𝒓, 𝒘𝒆𝒏𝒏´𝒔 𝒂𝒖𝒄𝒉 𝟑𝟎 𝑴𝒆𝒕𝒆𝒓 𝒈𝒆𝒉𝒕 𝒐𝒅𝒆𝒓 𝒗𝒊𝒆𝒍𝒍𝒆𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒏𝒐𝒄𝒉 𝒉𝒐𝒆𝒉𝒆𝒓?
Hier in Tiflis darf´s ruhig ein bisschen mehr sein. 😉
𝐁𝐢𝐬 𝐳𝐮 𝟑𝟓 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐫 ragen die Statuen in den Tifliser Himmel.
Erzählt wird, und wer hätte das bei diesem Namen gedacht, die 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐞𝐧𝐬.
Zu sehen sind weitestgehend alle Jungs und Mädels, die hier irgendwann mal etwas zu melden hatten… plus Szenen aus der Bibel… vermutlich zur Legitimierung der Kirchensteuer 😉
Seit 𝟏𝟗𝟖𝟓 wird hier gemeißelt, gehämmert und poliert. Natürlich mittlerweile nicht mehr vom Meister selbst, sondern lediglich nach seinem Entwurf.
So etwas ähnliches kennt man ja auch, mehr schlecht als recht aus Barcelona, wo bekanntermaßen Antoni Gaudí die berühmte Sagrada Familia entwarf, die dann ohne ihn, in einem recht ambivalenten Stil fertiggestellt wurde. Immerhin reicht es dort heute für 40,00 € Eintritt, während das Monument der Chroniken von Georgien 𝐤𝐨𝐬𝐭𝐞𝐧𝐥𝐨𝐬 zu besichtigen sind.
Offiziell gilt dieses Monument bis heute als 𝐮𝐧𝐯𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧𝐝𝐞𝐭. Irgendwas zum Verschlimmbessern gibt´s ja schließlich immer. 😉
Schon von weitem wirkt dieses Denkmal wie eine Mischung aus Kathedrale, Science-Fiction-Filmset oder das Stammtischtreffen der Transformers.
𝟏𝟔 𝐒𝐚𝐞𝐮𝐥𝐞𝐧, die bis zu 𝟑𝟓 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐫 in den Tibliser Himmel ragen, stehen hier in Reihe und Glied und erzählen 𝐝𝐢𝐞 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐞𝐧𝐬 in Gestalt in Bronce gegossener Reliefs.
Im 𝐨𝐛𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐓𝐞𝐢𝐥 der Säulen sieht man die 𝐎𝐛𝐞𝐫𝐡𝐚𝐞𝐮𝐩𝐭𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐞𝐧𝐬…
Alle Königinnen (ja, auch die gab es), alle Könige, sowie weitere bedeutende Persönlichkeiten, dessen Aufzählung den Rahmen dieses Reiseberichtes sprengen würde. Und alle schauen sie auf dich hinab, als möchten sie sagen:
„𝒁𝒖 𝒔𝒑𝒂𝒆𝒕… 𝒉𝒊𝒆𝒓 𝒊𝒔𝒕 𝒃𝒆𝒓𝒆𝒊𝒕𝒔 𝒃𝒆𝒔𝒆𝒕𝒛𝒕.“
Der 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐞 𝐓𝐞𝐢𝐥 der Säulen, zeigt 𝐜𝐡𝐫𝐢𝐬𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐒𝐳𝐞𝐧𝐞𝐧…
Aus dem Leben von Jesus Christus, der Jungfrau Maria und dem einen oder anderen Apostel, den der Erschaffer anscheinend für wichtig hielt.
Ich stehe so davor… hier hat jeder Heilige ungefähr die Größe eines Einfamilienhauses. 𝐊𝐥𝐞𝐜𝐤𝐞𝐫𝐧 𝐠𝐞𝐡𝐭 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬. 😉
Aber die Georgier sind anscheinend sehr stolz auf ihre Geschichte und ihren Glauben… und womit?... Mit Recht.
Besonders beeindruckend… 𝐊𝐨𝐞𝐧𝐢𝐠𝐢𝐧 𝐓𝐚𝐦𝐚𝐫… wohl eine der bedeutendsten Herrscherinnen Georgiens, die hier vermutlich die Frauenquote erfunden hat.
Während man sich in Westeuropa zur gleichen Zeit noch gegenseitig geteert und gefedert hat, um argumentativ punkten zu können, wurde hier in Georgien bereits die Diplomatie etabliert.
Was uns betrifft... wir machen uns nun erstmal auf in die 𝐁𝐞𝐫𝐠𝐞 𝐀𝐫𝐦𝐞𝐧𝐢𝐞𝐧𝐬, um der Sommerhitze ein wenig aus dem Weg zu gehen… 🫠
Bis dahin… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.



08.07.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟔𝟏
𝟜𝟚 𝕋𝕒𝕘𝕖 𝕋𝕚𝕗𝕝𝕚𝕤…

Warum macht man sowas?... Einfache Antwort... "𝑊𝑒𝑖𝑙 𝑤𝑖𝑟´𝑠 𝑘𝑜𝑒𝑛𝑛𝑒𝑛." 😉

𝐍𝐞𝐢𝐧…𝐢𝐦 𝐄𝐫𝐧𝐬𝐭.
Nach 𝐟𝐚𝐬𝐭 𝟒 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐟 𝐓𝐨𝐮𝐫,  gab es tatsächlich mal so einiges 𝐧𝐞𝐮 𝐳𝐮 𝐨𝐫𝐝𝐧𝐞𝐧, 𝐳𝐮 𝐫𝐞𝐢𝐧𝐢𝐠𝐞𝐧 und 𝐳𝐮 𝐟𝐥𝐢𝐜𝐤𝐞𝐧… und das nicht nur in der Sockenschublade.
Tiflis bot sich diesbezüglich einfach an, denn diese Stadt kann richtig was.😉
Nicht zuletzt schlich sich auch, besonders nach den ganzen Ereignissen der letzten Monate so langsam eine gewisse Reisemüdigkeit ein. 🤷‍♂️
Erschwerend kam auch noch hinzu, dass Ulrike aufgrund eines Trauerfalles kurzfristig nach Deutschland fliegen musste, sodass hier in Tiflis lediglich die “Männer-Fraktion“ zurückblieb.
So stehen wir hier seit über 1,5 Monaten in direkter Nachbarschaft der Ukrainischen, Russischen und Iranischen Botschaft. Klingt erstmal recht brisant, war aber letztendlich recht friedlich, zumindest diesseits des Zaunes. 🙈
Während Ulrike in „good old Germany” ebenfalls recht viele Dinge zu regeln und zu ordnen hatte, haben die Männer, knapp 4.000 km entfernt, allerdings auch nicht auf der faulen Haut gelegen.
Es war einmal an der Zeit, die Kuscheldose reinigungstechnisch mal so richtig auf links zu krempeln. Also mit Handfeger und Putzlappen... Kärcher und Vorwerk, die die Arbeit sicherlich erleichtert hätten, standen uns leider nicht zur Verfügung. 🤷‍♂️
Während sich Holger mit der Zahnbürste in Ecken vorgewagt hatte, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, gab sich Oscar allerdings die größte Mühe, den Status Quo schnellstmöglich wieder herzustellen. 😉
Mit seinen Matschepfötchen nach dem Gassi, dem gepflegtem Frühsommer-Haarausfall und der freigiebigen Verteilung des Inhalts seines Fressnapfes, während der Nahrungsaufnahme, wird der gewohnte Zustand der Kuscheldose vermutlich auch relativ zügig wieder hergestellt sein.
Aber immerhin... 𝐝𝐞𝐫 𝐖𝐢𝐥𝐥𝐞 𝐳𝐚𝐞𝐡𝐥𝐭. 😉
Ansonsten genossen wir die Stadt, so gut es eben ohne unsere Chefin ging. 😔
Mittlerweile ist Ulrike aber wohlbehalten zurück und das Kuscheldosen-Team ist wieder komplett. 😃
Es kann also wieder losgehen… zu neuen 𝐏𝐥𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧, 𝐏𝐞𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐏𝐚𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐚 𝐥𝐚 𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞….
In diesem Sinne… to be continued… äh… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.



 August 2026





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