T h a i l a n d 2 0 1 2
4 Hühner & 1 Hähnchen
Koblenz... Mittwoch, 30. Mai 2012
Hallo alle Miteinander,
... es ist mal wieder soweit... Holger & Ulrike fahren in die Ferne.
Nach dem wir im Jahre 2011 dem östlichen Teil unserer Erde "fremdgegangen" sind, zieht es uns dieses Jahr wieder in den fernen Osten.
Doch dieses mal soll alles anders werden, denn wir fahren nicht allein.
Als "Hahn im Körbchen" gönnt sich Holger eine Reise mit 4 Mädels.
Nun höre ich schon so manchen das hessische Fragewort mit 2 Buchtstaben ausrufen. "HÄ ? "...
... Wie kann ein Kerl mit 4 Mädels nach Thailand fliegen?... Eulen nach Athen tragen ???
Darauf habe ich allerdings nur eine einzige Antwort:
Sowas wie "meine Mädels" gibt´s in Asien nicht.
Also werden sie kurzerhand "importiert". 😉
Wir werden also diesesmal zu 5 versuchen, Euch mit unserer kleinen "Pleiten-, Pech- & Pannenshow" zu amüsieren.
Was uns auf dieser Reise widerfährt? ...
... Da sind wir zu diesem Zeitpunkt mindestens genauso gespannt wie Ihr😉
Viel Lesespaß wünschen Euch also
Judith, Ulrike, Sigrid, Sylvie & das "Korbhähnchen Holger"
BILDER: Flug nach Bangkok
Bangkok, den 25.06.2012, 13.12 Uhr Ortszeit
Widererwartend haben wir bis heute noch nicht einen Tropfen Regen abbekommen.
Die Luft ist schwül und schwitzen ist aktuell unser Normalzustand.
Aber... "meine Mädels" lieben es.🤷♂️
Unsere kleine Reisegruppe teilt sich zur Zeit in zwei Lagern auf.
Diejenigen, die vor lauter Mueckenstichen mit suizidalen Ambitionen kämpgen und diejenigen, die von diesem Getier überhaupt nichts mitbekommen.
Ich vermute mal, dass Stechmuecken das Blut von "Thailand-Neulingen " abtörnend finden. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum Ulrike und ich aussehen wie Streuselkuchen mit Marmeladenüberzug, waehrend unsere drei Thailand-Frischlinge Mueckenstiche nur durch uns als Anschauungsobjekte kennen.
OK.. Anfängerglück... Es sei Ihnen ersteinmal gegoennt.😉
Nachdem wir gestern abend der "Kao San Road" sämtliche kulinarischen, optischen und alkoholischen Serviceleistungen entlockt haben, ging es heute auf eine "Klong Tour".
Bilder: Klong Tour
Judith und Sylvie ließen es sich nicht nehmen, sich ein "Henna Tattoo" auf ihre Haende malen zu lassen.
Für die weniger modisch ambitionierten Leser unter Euch...
Das sind indische Malerieien, die auf der Haut angebracht werden, ähnlich einem Tatoo, nur schmerzfreier und eben auch weniger dauerhaft.
Judith und Holger erfreuten sich derweil an superschmackhaften Knabbereien.
Wir konnten garnicht verstehen, warum die anderen so gar kein Beduerfniss hatten, unsere Bestellung zu probieren.
OK, die Kakerlake war tatsächlich ein wenig sehr cross gegrillt und auch etwas herb im Abgang.
Dafür schmeckten die Grashüpfer und die Frösche einfach koestlich. Die Heimchen wiederrum waren allerings sehr fettig.
Doch alles in allem war es doch ein recht leckerer Snack fuer Zwischendurch...
... Wenn man sich denn nur traut. 😉
Den heutigen Tag verbringen wir damit, uns auf die Reise nach Krabi vorzubereiten. Wir hängen also ab. 😉
Für heute vormittag haben wir uns eine Longtailboot gechartert, das uns durch die Klongs von Bangkok geschippert hat
Heute Nacht geht es dann also mit dem Bus nach Krabi.
Drückt uns die Daumen, dass das Wetter uns weiterhin so gut gesonnen bleibt.
BILDER : One night in Bangkok
1. Kulinarische Experimente
2. "Henna´s" für Sylvie & Judith
3. Zigaretten in Thailand mit netten Warnhinweisen.
Krabi, den 26.07.2012, Ortszeit 8.55 Uhr
Nach einer, mehr oder weniger schlaffreien Nacht im Bus sind wir wohlbehalten in Krabi angekommen.
Wohlbehalten aus dem Grund, da wir auf der Fahrt an 2 Bussen vorbeifahren durften, die sich aus recht unerfindlichen Gründen im Straßengraben auf die Seite, quasi zum "Heia machen" gelegt hatten. Aber wie bereits erwähnt, uns gehts gut 👍
Passend zu unserem Tripp lief im "Mäusekino" des Busses "Hangover 2", der ja, wie ihr vielleicht wisst, in Bangkok spielt.
Der kulinarische Service war, wie wir es auf solchen Busfahrten gewohnt sind, eher unterirdisch.
Doch das "Comedy Highlight" jeder Busfahrt ist es, das Bordpersonal in ihren High heels beim Reichen der Speisen und Getränke zu beobachten.
Es erinnert jedesmal eher an eine Clownsnummer, als an einen ernst zu nehmenden Service. Insgeheim hoftt man immer auf ein leichtes Bremsen des Busfahrers, während der Kaffee über dem Schoß eines Fahrgastes schwebt. Oftmal tut einem der Busfahrer tatsächlich diesen Gefallen 😉
Im Übrigen wurde unsere gestrige Abfahrt von monsunartigen Regenfällen begleitet. Mit Schirm und Regencape ging es dann auf Taxijagd. Da wir diesen Eintrag jetzt aus Krabi schreiben, muss es mit dem Taxi wohl geklappt haben 😉
Bilder :
1 . Gute laune im Gepäck.
2. In Thailand macht selbst der Regen Spaß
3. Abmarsch durch den Monsun auf "Taxijagd"
Krabi, den 27.06.2012, Ortszeit 7.15 Uhr
„Alles Liebe zum Hochzeitstag“... wünschen sich Ulrike & Holger.
Was aus der ursprünglich geplanten Kurzreise nach Istanbul nun geworden ist, erlebt ihr ja jetzt quasi hautnah mit. Warum müssen 5 Tage Türkei auch teurer sein, als 14 Tage Thailand?
Ok... so ist es nun mal und für unsere 3 zuckersüßen Begleiterinnen war es natürlich ein erfreulicher Umstand, dass sich Ulrike und Holger für Südostasien entschieden haben.
So bezog das „Hochzeits – Altpärchen“ ihre „Hochzeitssuite“ und die 3 anderen Mädels Ihre, auch nicht ganz so üblen, Zimmer hier in „Krabi“.
Voller Tatendrang machten wir uns auch direkt auf, zum „Ao Nang Beach“.
Von einem offen Pickup a la Erntehelfer - Vehicle, hier Songthaew genannt, wurden wir auf dessen Ladefläche Richtung Beach gekarrt.
Dieses Sammeltaxi macht seinem Namen hierzulande noch alle Ehre. Es sammelt seine Fahrgäste nacheinander vom Straßenrand auf. Füllt sich die Ladefläche schnell, kommt man auch relativ schnell ans Ziel. Je zäher das Passagier-Rekruting, desto zeitintensiver die Fahrt zum Ziel. So ist es nun mal. Aber... Wir sind ja im Urlaub und nicht auf der Flucht.😉
Die Fahrt zum „Ao Nang Beach“ führt durch eine wunderschöne Landschaft. Zerklüftete Felsformationen, Palmen und Gummibaumplantagen, so dass die Fahrt doch recht kurzweilig wirkt.
Nicht zuletzt auch durch die Anzahl der zu– und aussteigenden, einheimischen Fahrgäste, mit denen die Mädels auch gerne mal eine gepflegte „Gestikulationkommunikation“ führten.
Am Strand angekommen steuerte die „Damenriege“ erstmal das einzig logische Ziel an einen der schönsten Strände dieses Planeten an: Eine Mode Boutique!!! 🤦♂️
Darauf durchaus physisch und psysisch vorbereitet, nahm Holger diesen Auswuchs femininen Konsumverhaltens durchaus gelassen hin.
Wie sagt der Hamburger so schön?: „Watt mut, dat mut!“.🤷♂️
Nach Erreichung des kompletten Damen-Portomonaie-Vakuums ging es dann endlich zu „Ulriger`s“ Lieblingsstelle am Beach.
(„Ulriger“ = eine Kombination aus Ulrike & Holger, was Brad und Angelina können, können wir schon lange 😂 )
„Ulriger“ breitet sich gerne ganz am Ende dieses Strandes aus, um den zahlreichen Strandverkäufern ein wenig zu entrinnen.
Glücklicherweise halten diese sich gerade, vermutlich aufgrund der Nebensaison, ohnehin in erträglichen Grenzen.
Es war eine wahre Freude, auch direkt von alten Freunden begrüßt zu werden.
Die freche „Makaken-Horde“ ließ es sich nicht nehmen, uns direkt willkommen zu heißen.
Es könnte natürlich auch sein, dass sie uns lediglich auf potentielles Futter untersuchen wollten. Aber erhalten wir uns doch einfach diese „Willkommens-Illusion“.
Mit gemischten Gefühlen ließen sich unsere Mädels die Begrüßung der „Neubekanntschaften“ gefallen.
Während Sylvie sich in kürzester Zeit auf Affenniveau herabließ, um dem Wort „Affenliebe“ mal eine ganz neue Bedeutung zu geben, traten Judith und Sigrid unseren alten Freunden erstmal recht distanziert gegenüber.
Judith übernahm letztendlich den Part des „Affenverteidungsbollwerk“, um unser Gepäck zu sichern, während sich die anderen Damen unverzüglich in die türkisfarbenen Fluten stürzten.
Im Zuge dieses Schwimmausflug wurde unsere „Sigrid“ doch tatsächlich a b g e s c h l e p p t .
Doch waren die “Abschlepper“ nicht, wie vielleicht erhofft, strammgebaute, thailändische Jünglinge.
Die „Anmache“ bestand doch eher, durch ein an Land ziehen unserer schlappgewordenen Teilzeitschwimmerin durch Sylvie und Ulrike.
Immerhin kann Sigrid nun mit gutem Gewissen von sich behaupten, in diesem Urlaub auch mal abgeschleppt worden zu sein 😜
Und sowieso.... Dieser Urlaub ist ohnehin überhaupt nichts für Sigrid !!!
Dies ist zumindest die ungetrübte Meinung Ihrer beiden, daheimgebliebenen Männer (Ehe- und Sohnemann). Im Grunde müssten wir den Beiden ja recht geben.
Denn es ist auf Dauer auch für die Mitreisenden recht anstrengend mit einer Frau zu reisen, dessen Dauergrinsen bereits nsteckend ist.😜
Nein, Scherz beiseite... an alle „Jühne´s“ zuhause.
Frau und Mama geht es bestens, hier mit uns 😀
Letztendlich bleibt uns nur zu schreiben:
UNS GEHT ES ALLEN HERVORRAGEND !!!
Und wir hoffen, dass es auch so bleibt.
…. To be continued…
Krabi, den 28.06.2012, Ortszeit 9.35 Uhr
Gäääähn...
eigentlich wollten wir den gestrigen Tag in einer Reggaebar ganz gemütlich ausklingen lassen – EIGENTLICH !!!🙈
Schon als ich mir gefallen ließ, dass mir die Mädels ein „Armtatoo“ in Form eines wilden Filzstiftgekritzel auf den Oberarm schmierten, hätte ich wissen müssen, dass das alles hier nicht gut gehen kann.
Und aller spätestens, als ich mich auf einem mit Alkohol gefüllten Eimer stürzte hätte ich wissen müssen – Das wird nicht mein Tag. 🙈
Aber erstmal zurück an den Anfang…
Angesichts unseres vorgestrigen, recht anstrengenden Tagesablaufes (Ankunft, Beach, Nachtmarkt usw. usw.) hatten wir beschlossen, es gestern mal etwas ruhiger angehen zu lassen.
Und was soll das für die Mädels auch anderes bedeuten als SHOPPING !!! 🤦♂️
So mischte sich unsere Chaostruppe gestern ganz gediegen zwischen die Bevölkerung von „Krabi-Town“, um den einen oder anderen „Baht“ in die thailändische Volkswirtschaft zu pumpen.
Wie es sich für eine Horde Touristen gehört, durfte auch eine kleine Tempelbesichtigung nicht fehlen.
Damit wäre das Thema „Kultur“ für diesen Urlaub auch direkt mal abgehakt.😉
Wie ja bereits erwähnt, hatten wir keine erwähnenswerten Pläne, sodass der Tag auch ohne nennenswerte Vorkommnisse abgelaufen ist.
Der Abend verlief dann doch überraschend anders, als beabsichtigt.
Zumindest für das „Korbhähnchen Holger“. 🤦♂️
Noch gut genährt von einigen delikaten Leckereien, die diese Stadt zu bieten hat, fielen wir für einen gemütlichen „Absacker“ noch in eine Reggae- Bar, ganz in der Nähe unseres Guest-Houses ein.
Saisonentsprechend waren wir wieder einmal die einzigen Gäste und das Barpersonal war auch offensichtlich arbeitstechnisch so unterfordert, dass die Horde Mädels, die da gerade in ihre Bar einfiel, eine sehr willkommene Abwechslung zu sein schien.
Zumindest genossen wir sofort ihre volle Aufmerksamkeit der beiden Barinhaber.
Später sollte sich herausstellen, dass sie „Buddy“ und „Bird“ hießen, was selbstverständlich nur, für den durchschnittlichen Mitteleuropäer aussprechbare „Künstlernamen“ waren.
Holger, als einziger männlicher Gast, blieb da nur die Flucht in den Vollrausch, was ihm auch im vollem Unfang gelang.
Da der Barkeeper setzte sich zu uns und schüttete fleißig nach...
Offensichtlich um mit den Mädels etwas intensiver kontakt aufnemhen zu können, was ihm offensichtlich auch gelang. Nur Holger... der schaltete so nach so nach in den „Offline-Modus“.
Vermutlich schüttete der Barkeeper unseren „Eimer“ mit Absicht immer wieder voll, um so Holger´s Aufpasserfunktion außer Kraft zu setzen. Was ihm auch bestens gelang.
Zumindest war Holger der erste, der etwas desorientiert zurück ins Guesthouse schwankte, und somit seine Position als „Korbhähnchen“ temporär abtrat.
Aber keine Bange, die Mädels sind alle brav geblieben – hoffe ich zumindest ;-)
Bilder :
- Fete bei Basdy
Krabi, den 28.06.2012, Ortszeit 6.45 Uhr
Der gestrige Tag war voll und ganz dem „beachen“ gewidmet.
Wir können Krabi ja nicht verlassen, ohne mindestens einen Tag an einem der schönsten Strände der Welt verbracht zu haben, den „Railey Beach“.
Unsere beiden neuen Freunde Basdy & Bird hatten sich im Zuge des kollektiven „Cocktailvernichtungsorgie“ bereiterklärt, uns ein günstiges „Longtail-Boot“ zu oranisieren und mit uns gemeinsam an den Strand zu fahren.
Allerdings hatten „meine Mädels“ gestern morgen ein wenig Probleme, das Resultat ihrer Unterhaltungen mit den beiden Barkeepern halbwegs zu sortieren. 🙈
Immerhin erinnerten sich die Damen noch an die getroffene Verabredung um 10.30 Uhr für den gemainsamen Strandaufenthalt.
Im Grunde ist es selbstklärend, dass aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsumes am Vorabend, ein pünktliches Treffen nicht wirklich stattfand.
Dies galt im Übrigen nicht nur für die Mädels, sondern auch für die beiden Barkeeper, den in Sachen Alkoholkunsum den Mädels um nichts nachgestanden hatten.
Letztendlich trafen wir uns dann gegen Mittag, um dann letztendlich den Resttag gemeinsam am „Railey Beach“ zu verbringen.
Verbunden mit einer recht anstrengenden Klettertour auf den „View point“ der Halbinsel“ verging der Tag auch recht zügig.
An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen zu erwähnen, wie tapfer sich unsere beiden, im Grunde höhenängstlichen Mädels „Judith & Sylvie“ geschlagen hatten. Beide erreichten todesmutig den „Viewpoint“, einen wunderschönen Aussichtspunkt, an dem man einen grandiosen Ausblick über die Halbinsel hat.
Den Abstieg in die Lagune, die sich im Inneren des Berges befand, überließen die Mädels dann doch Holger und „Basdy“.
Holger stand schon im Jahr 2006 vor der Entscheidung den, nicht ganz ungefährlichen Abstieg in die Lagune zu wagen, brach aber damals ab.
Umso entschlossener wollte er es dieses mal wagen. Selbst dem einheimischen „Basdy“ war der Abstieg in dieses dunkle Loch nicht ganz geheuer, wollte sich aber ebenfalls nicht die Blöße geben, aufzugeben, während jemand, der locker sein Vater hätte sein können, dort hinunter klettert... Also kam er mit.
Man sah ihm allerdings an, daß auch ihm das Ganze nicht geheuer war. Holger im ünrigen auch nicht, was er aber nicht ums verrecken zugegeben hätte.
Ein paar motivative Drohgebärden seitens Holger veranlasste dann auch Basdy, den steilen Abstieg in die Lagune hinunter zu klettern.
Letztendlich war auch Holger heilfroh, nicht ganz alleine in dieseunbekannte Tiefe klettern zu müssen.
Unterwegs trafen wir noch einen Engländer, der sichtlich mehr Klettererfahrung hatte. Zu dritt ging es dann weiter abwärts.
Schweissgebadet und völlig verdreckt erreichten wir dann letztendlich ein einsames Atoll, das uns für die ganze Anstrengung belohnte.
Leider können die Bilder nicht im geringsten die beeindruckende Schönheit dieses Fleckchen Erde wiedergeben.
Nicht weniger anstrengend als der Abstieg, war dann auch der Aufstieg. Recht erschöpft trafen wir, pünktlich zur Rückfahrt wieder bei den Mädels ein.
Der Tag wurde, wie es in der Truppe bereits Tradition ist beim „Suppenkasper“ beendet.
Der Name „Suppenkasper“ steht für ein kleines Straßenrestaurant, das Ulrike und Holger bereits seit 2006 kennen.
Der dort „wokschwenkende“ Koch ist eine wahre Augenweide.
Ihn zu beobachten, wie er kunstvoll um seine Pfannen tänzelt macht einfach Spaß. Und das Resultat dieser „Entertainment – Einlage“ ist auch kulinarisch überaus vorzüglich.
Dort hatte wir auch mal wieder Zeit, uns über eines der wichtigsten Themen zu unterhalten, die die Damen beschäftigt – die Verdauung !🙈
Bilder :
1. Ulrike auf ihrem Lieblingsplatz auf einem Longtailboot
2 - 3 : The "railey beach"
4 - 6 : Der Aufsteig zum "Viewpoint"
7 - 10: Geschafft
Ko Lanta, den 30.06.2012, Ortszeit 18.22 Uhr
Heute Morgen verließen wir Krabi, um noch ein wenig die Insel Ko Lanta unsicher zu machen.
Die Mädels wollten jedoch Krabi nicht verlassen, ohne sich wieder zu ihren eigentlichen Wurzeln zu besinnen... also die Küche! *wegduck*
Also musste noch ein thailändischer Kochkurs her.
Voller Elan wurden Woks, Kochlöffel und Hackebeilchen geschwungen, bis letztendlich bei allen ein wirklich leckeres Dreigängemenü auf dem Teller landete.
So konnte sich auch Holger endlich mal wieder seiner maskulinen Wurzeln besinnen und sich von 4 Mädels mal so richtig verwöhnen zu lassen... Kulinarsisch selbstverständlich. 🙈
Und wenn die zuhause gebliebenen Jungs meiner Mädels schön brav geblieben sind, werden Sie sicher ebenfalls mal mit einem tollen asiatischen Abendessen überrascht. Aber wie bereits erwähnt, die Premiere war Holger vorbehalten, hat er sich aber auch echt verdient😜
Ko Lanta zeichnet sich, entsprechend der Jahreszeit durch eine gähnende Leere aus. Die meisten Restaurants und Bars haben geschlossen und Touristen sieht man kaum. Das Meer ist leider auch nicht türkisblau, sondern eher graugrün. Aber es ist trocken und wir genießen die (Regen-)Zeit.☺️
Für die kommenden 2 Tage ist eine Elefantentour (die Mädels bestanden darauf) und eine Schnorcheltour geplant.
Wir hoffen, dass uns für diese Unternehmungen die Sonne zumindest ein klein wenig auf unserer Seite ist. Schließlich haben wir dne Urlaub inclusive Sonnenschein gebucht.
Was danach kommt?... Wir werden sehen.🤷♂️
Bilder : Unsere Mädels im Kochfieber
Ko Lanta, den 01.07.2012, Ortszeit 16.45 Uhr
Die erste Nacht auf der Insel verläuft wenig spektakulär, was nicht zuletzt daran liegt, dass sie z. Zt. recht verlassen wirkt.
Wie gestern schon erwähnt, sind fast alle Restaurants und Bars geschlossen, sodass die Einnahme des Abendessens, sowie das Einkaufen in einem „7eleven“ einen Fußmarsch von ca. 4 KM hin und zurück erfordern würde.
Aber wie heißt es so schön?.... Der Weg ist das Ziel.
Wohl genährt und eingedeckt mit allerlei Naschereien verbrachten wir also den Rest des Abends auf der Terrasse vor unserer Hütte.
Für ein wenig Aufsehen sorgte jedoch Sylvie und Judiths ungebetener, lieblicher Mitbewohner.
In Ihrem Badezimmer (so nennen wir hier den Raum mit dem Schlauch an der Wand und dem Loch im Boden) hatte es sich eine süße, kleine Tarantel gemütlich gemacht. Sylvie entdeckte die Spinne beim genüsslichen Verspeisen eines Geckos, während sie sich wiederum ihrem tägliches Hauptgeschäft widmen wollte. Mittlerweile haben sich allerdings die beiden Mädels mit ihrem Untermieter arrangiert und ihn liebevoll „Wolfgang“ getauft. Wolfgang aus dem Grunde, da Holger die Tarantel fälschlicherweise zuerst für eine Wolfspinne hielt.
Ok... nun teilen sich Wolfgang, Judith und Sylive eine Hütte und allen geht’s gut 😉
Leben und Leben lassen.
Im Laufe der Zeit stellten wir fest, dass jede Hütte so ihren eigenen „Untermieter“ hatte.
Sylvie und Judith teilen sich, wie bereits erwähnt ihre Hütte mit Tarantelchen Wolfgang. Bei Ulrike und Holger hatte sich ein kleiner Skorpion eingenistet.
Sie haben jedoch darauf verzichtet diesem Getier noch einen Namen zu geben. Zuviel Nähe könnte später den Abschied unnötig erschweren. Sigrid hat sich einen kleinen Einsiedlerkrebs mit eigenen Häuschen als Hausgenossen angelacht. Dieser wünscht ihr, allabendlich bei der Abendtoilette eine gute Nacht.
Den heutigen Tag verbrachten wir mit einer thailändischen Touristenpflichtübung „Elefantentrekking“.
Es verlief wenig spektakulär... Trotzdem war es, zugegebenermaßen nicht unamüsant, mit 2 Elefanten und meiner Mädelsgarde über die Insel durch den Dschungel zu hoppeln.
Judith hatte die außerordentliche Ehre auf den „Fahrersitz“ Platz nehmen zu dürfen. Denn trotz der elfengleichen Ausmaße der Hinterteile unserer 3 Mädels gelang es dem Elefantenführer nicht, bei Gesäße gleichzeitig in dem Sattel des Elefanten zu drappieren.
Also durfte Judith quasi im Genick des Elefanten Platz nehmen, während der Mahout das Tier vom Kopf aus lenkte.
Holger und Ulrike, quasi als dienstälteste Thailandtouristen, leisteten sich den Luxus eines eigenen Dickhäuters.
Allerdings schien die Hauptintension des Elefanten, auf dem die 3 Mädels saßen, die Nahrungsaufnahme und nicht die Beförderung der Passagiere zu sein, sodass er alle paar Meter stehen blieb um am Boden nach essbarer Flora zu suchen.
So zog sich unsere Schaukeltour unplanmäßig ein wenig in die Länge.
Im Zuge dessen stellte sich auch Judiths „Ehrenplatz“ als doch nicht ganz so vorteilhaft heraus. Es musste für sie wohl recht anstrengend gewesen sein, zwischen den Ohren des Elefanten das Gleichgewicht zu halten. Laut ihrer Aussage war wohl die Futtersuche besonders anspruchsvoll für Ross und Reiter.
Jedenfalls haben wir alle diese physische und psychische Herausforderung überstanden und hatten nach ca. 1 Stunde alle wieder unverletzt festen Boden unter den Füßen.
Und jaa... den Elefanten geht es ebenfalls noch gut.😜
Eine Wanderung durch den Dschungel zu einem schönen, romantischen Plätzchen mit Wasserfall krönte dann den ganzen Ausflug. (Siehe Fotos)
Ko Lanta, den 02.07.2012, Ortszeit 16.00 Uhr“
„Snorkeling“ hieß für heute der Plan.
Gebucht hatten wir eine „Longtailboot-Tour“ zu 4 verschiedenen Inseln, vor denen wir dann zum Schnorcheln ins Wasser geworfen wurden.
Unserer Chaostruppe schloss sich noch ein Mutter/Tochter Pärchen aus den USA an. Während Töchterchen schnell bei uns Anschluss fand, brauchte die Mama keine 10 Minuten, um auf dem Longtailboot alle Register der Seekrankheit zu ziehen. 🙈
Mit einem Gesicht, weißer als der Wolkenhimmel über uns, starrte sie während der gesamten Bootsfahrt regungslos auf ihre Nasenspitze.
Da stand es auch außer Frage, das sich ihre Motivation mit uns gemeinsam zu schnorcheln in überschaubare Grenzen hielt. Umso motivierter stürzte sich dann Töchterchen mit uns in die Fluten.
Nach anfänglichen Eingewöhnungsproblemchen schnorchelten unsere Mädels dann was das türkisfarbene Meer so hergab.
Die bunte und artenreiche Unterwasserwelt der Andamansee, wie dieser Teil des Pazifiks an der Thailädnischen Westküste heißt, lässt auch dem ängstlichsten Schwimmer keine andere Wahl als seinen Kopf unter Wasser zu stecken.
Doch schon der zweite Stopp sollte Sylvie zum Verhängnis werden. Etwas übermütig wagte sie sich recht nahe an die Klippenküste und riss sich an den scharfen Steinen auch prompt ihren Fuß auf. Recht heftig blutend wurde sie jedoch bestens von unserem thailändischen Guide versorgt, so dass es weiter zu unserer Lieblingsinsel „Ko Mook“ gehen konnte.
Ko Mook ist ein kleines Eiland in der Andamansee, das ein wundervolles Geheimnis birgt. Die Insel Ko Mook besteht im Grunde nur aus Steilküsten und ist somit gar nicht betretbar.
Das Geheimnis dieser Insel ist jedoch eine Höhle, die nur man allerdings nur schwimmend überwinden kann.
Schwimmt man ca.200 Meter durch diese Höhle hindurch, erreicht man eine traumhafte Lagune, die sich Hollywood in einem Piratenfilm nicht hätte schöner ausdenken können.
Nun wollte der Guide uns allergings erklären, dass aufgrund der Regenzeit die Wellen vor Ko Mook zu stark seien und die Höhle vermutlich überflutet ist... Er also auf dieser Tour Ko Mook nicht anfahren werde.
Na da haben aber die Regenzeit und der Guide die Rechnung ohne unsere „Quängelulrike“ gemacht. So stiftet sie doch alle Mitreisenden an, das Eiland trotzdem anzufahren, mit dem Wissen, was die anderen, dort erwarten würde. Es kann ja nicht sein, dass Regenzeit und der Guide ihr doch tatsächlich dieses Erlebnis vermasseln würde.
Das ging ja mal gar nicht!!! -
Mit ihrem quängeligsten Englisch, Händen und Füßen babbelte Ulrike so lange auf unseren Guide ein bis er zusagte, zumindest mal mit uns dort hinzufahren um die Lage zu checken.
Wir fuhren – die Lage war gecheckt – der Guide gab tatächlich sein „GO“, für das Durchschwimmen der Höhle.
Und Ulrike hatte wieder ihr berühmtes „Vorfreudestrahlen“ im Gesicht. 😉(Siehe Bild: Urang Utans streicheln in Sepilok, Reisetagebuch 2008)
Allerdings entglitten ihr die Gesichtszüge ein wenig, als wir dann den Eingang der Höhle sahen.
Was wir noch als großes, einladendes Tor in eine andere Welt in Erinnerung hatten, war nun ein sehr, sher schmales, überflutetes Loch.
Zu 6 stürzten wir uns, bewaffnet mit Schwimmwesten, in die Fluten.
Sylvie ließen wir aufgrund ihres „Aua-Fußes“ und die „Ami-Mama“ aufgrund ihres Magenproblems zurück.
Schon im Wasser verstanden wir warum unser Guide nicht ganz so erfreut war, uns um diese Jahreszeit in das Atoll zu begleiten.
Der Wellengang war tatächlich recht stark und wir hatten bereits unsere Mühe, uns bis zur Eingang der Höhle durchzukämpfen.
Von der riesigen Pforte, die Ulrike und Holger in Erinnerung hatten war, wie bereits berichtet, nur noch ein kleiner, ca. 1 Meter hoher Durchgang übrig. Den Rest hatte das Meer förmlich gefressen.
Doch kaum hatten wir den Eingang durchschwommen, wurden wir mit einer fantastischen Höhlenlandschaft belohnt.
Das grollen der Wellen war schon etwas unheimlich. Der Strick, an dem sich Touristen normalerweise durch die Höhle hangelten, um in die Lagune zu gelangen, war vermutlich gut 3 Meter unter uns.
So wurde uns auch immer klarer, warum unser Guide diese Insel gerne ausgelassen hätte. Hand an Hand folgten wir unserem Guide durch die Höhle. Trotz Schwimmweste war es sehr anstrengend, sich durch den Wellengang zu kämpfen. Mit einer Taschenlampe leuchtete unser Guide auf die Gefahrenstellen, an denen wir uns hätten verletzen können, um ihnen auszuweichen.
Kurz vor der letzten Abbiegung sagte Holger noch zu Sigrid:
„Was Du gleich siehst, wirst Du in Deinem Leben nicht mehr vergessen.“
Und so war es dann wohl auch.
Kaum schwammen wir um die letzte Kurve, erstrahlte ein traumhafter Sandstrand, umsäumt von Palmen und anderen exotischen Pflanzen.
Das Wasser war türkisblau. Die Lagune wird umgeben von ca. 30 Meter hohen Steilwänden, die mit Urwaldpflanzen bewachsen sind.
Der blaue Himmel machte die Illusion einer "kitschigen Pirateninsel" dann komplett.
Dieser Anblick entlohnte uns aller für die Anstrenungen.
Leider konnten wir keine Bilder für Euch machen... 🤷♂️
Obwohl wir uns eigenst für solche Aktionenein Wasserdichtes Oceanpack zugelegt hatten, quittierte dieses bedauerlicherweise ihren Dienst.
Das Relutat: Fotoaparat kaputt 🤦♂️
Aber immerhin hatten wir das außerordentliche Previleg, die Lagune von Ko Mook exclusiv erleben zu dürfen.
Lange konnten wir uns in der Lagune allerdings nicht aufhalten.
Erstens weil die Gefahr bestand, das sich der Wellengang verstärkt und wir nicht mehr durch die Höhle zurückkommen. Zweitens weil die auf dem Boot zurückgelassenen Damen bestimmt schon Sehnsucht nach uns hatten.
Den Rückweg wieder angetreten, erreichten wir ziemlich erschöpft das mittlerweile recht stark schaukelnde Boot.
Sylvie, als zurückgebliebene Nachhut, kämpfte indes mit der vertikalen Instabilität des Meeresspiegels.
So nutzte Sylvia die Zeit unserer Abwesenheit, um sich noch einmal ihr gesamtes, gestriges Abendessen durch den Kopf gehen zu lassen...
...Mit der Erkenntnis, dass Bananen rückwärts sehr ähnlich schmeckt, wie vorwärts. 🙈
Ich persönlich stelle es mir recht kurzweilig vor, die zerkauten Cerialien eines Banana-Pancakes dabei zu beobachten, wie sie in der Andamansee herumschwimmen, die Minuten vorher noch Bestandteil des eigenen Verdauungsprozesses waren.
Sichtlich kränkelnd hangelte sich Sylvie nun noch Haltepunkt zu Haltepunkt.
Allerdings war auch der Rest von uns zu müde und erschöpft, um sich noch von weiteren Fischen die Zehen anbeißen zu lassen.
So waren wir doch alles ganz froh, als wir dann endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten.
Da die Wetterprognose für die nächsten Tage nicht so vielsprechend scheint, haben wir beschlossen, morgen unseren 20-stündigen Trip mit dem Zug in Richtung Bangkok anzutreten.
Wo Holger dann hoffentlich auch wieder Internet hat.
Bilder :
1 +2 : die "überfüllten Sandstrände von Thailand
3 + 4 : Schorchelspaß
5 + 6 : Sylvie ´s "Kriegsverletzung" und Erstversorgung
Bangkok, den 04.07.2012, Ortzeit 10.30 Uhr
Nun sind wir wieder in Bangkok angekommen und unsere Reise nähert sich so langsam dem Ende.
Die letzten Tage werden wir in aller Vorraussicht wohl mit Sightseeing hier in Bangkok verbringen.
Der Stark-Regen der letzten Tage hat uns das Insel-Dasein auf Ko Lanta ein wenig vermiest. Aber... welche Überrachung... es ist Regenzeit...🤷♂️
So fuhren wir gegen Mittag mit einem Minibus nach Trang, um von dort aus mit dem Nachtzug nach Bangkok zu tuckern.
So eine Zugreise durch Thailand hat für uns immer einen ganz besonderen Charme. Es dauert auch jedesmal einige Zeit zu durchschauen, welche Uniform nun zu Bahnpolizei, zum Service oder zur Putzkolonne gehört. Es könnte unter Umständen etwas verstörend auf den Polizisten wirken, wenn du ihm deine leere Bierdose in die Hand drückst. 🙈
Aber man muss wissen... der Thailänder trägt liebend gerne Uniform.
Ob Pförtner, Parkeinweiser oder Toilettenreiniger... jeder Mensch trägt hier hochdekorierte Uniformen, vor denen der gemeine Tourist voller Hochachtung auf-, ähhh Entschuldigung, eher herunterschaut.
Wenn so ein Uniformenthusiast allerdings eine Waffe um die Hüfte trägt, wäre es ratsam, ihn nicht mit einem Toilettenhäuschenwärter zu verwechseln.
Bevor wir uns jedoch in unsere Schlafkojen zurückzogen, wollten wir noch ein wenig den Speisewagen mit unsere Anwesenheit terrorisieren.
Dieser erinnerte jedoch mehr an eine Hafenspelunke auf St. Pauli, als an ein Etablissement der königlich, thailändischen Staatsbahn.
Aus einem 3D-Fernseher kreischte uns schon in ohrenbetäubender Lautstärke Lady Gaga entgegen.
Bedauerlicherweise bezog sich das 3D leider nicht auf das Bild, sondern mehr auf die Proportionen des Fernsehers, denn er war noch sehr, sehr tief. Hier schaute man tatsächlich noch wortwörtlich in die Röhre. 😉
Die Disco-Kugel an der Decke kompletierte den 80er Charme.
Aber wir waren in Partylaune und da kam uns diese Art von Ambiente sogar gerade recht.
Da wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, das eine Flasche Chang Bier auch königlich, thailändische 130 Baht kostete, was ungefähr das 3fache des normalen Preises bedeutet, schlugen wir, unser Laune entsprechend auch erbarmungslos zu.
Doch erstmal mussten wir der recht demotivierten Bedienung erklären, das wir nicht die „V.I.P – Speisekarte“ möchten, sondern die, um einiges preiswertere Thai-Karte. Nach einiger Artikulation unter Zuhilfenahme unserer Extremitäten schafften wir es dann doch, ihr die Karte für einheimische Fahrgäste zu entlocken.
So stand unserer Futter- und Süffelparty nichts mehr im Wege. Nach der ersten Hälfte Chang Bier erinnerten wir uns auch tatsächlich noch an die Songtexte, die die Rockladies des letzten Jahrtausends aus der Flimmerkiste zum Besten gaben und trällerten lautstark mit.
Kurz um – Spaß hat´s gemacht!!! 😃
Gut angeheitert verschwanden wir dann zu recht später Stunde in unseren Schlafkojen, um friedlich schlafend unseren Ziel Bangkok entgegenzuschnarchen.
Bilder :
Eine Zugfahrt, die ist lustig,,,
Partyiiiii
Bettchen machen
Bangkok, den 04.07.2012, Ortzeit 23.00 Uhr
Da wir heute morgen recht ausgeschlafen in Bangkok ankamen, hatten wir auch direkt wieder Kraft und Motivation für neue „Abenteuer“.
Holger & Ulrike besonnen sich auf ihre eigentliche Mission, wegen der sie im Grunde diese Reise überhaupt angetreten hatten: „MISSION EHERING“.
Also stand für heute Chinatown auf dem Programm.
Da es Sylvies Fuß mittlerweile auch wieder etwas besser ging, konnten wir uns ruhigen Gewissens in das Gewimmel von Bangkok´s Chinatown stürzen.
Für diejenigen, die diese Ecke von Bangkok nicht kennen sollten...
... Es ist es ein wahres Feuerwerk von Eindrücken, Geräuschen und Düften. Letzteres ist allerdings auch nicht immer nur angenehm. 🥴
Wir quetschten uns also durch die überfüllten Verkaufs-Gässchen und unsere Mädels hatten offensichtlich auch richtig Spaß daran in diese exotische Welt einzutauchen. 2
Als sehr hilfreich stellte sich bei diesen Menschenmengen Judiths Körpergröße heraus. So war es immer recht leicht, auch aus einer gewissen Entfernung zu orten.
Zu guter letzt schafften es auch Ulrike und Holger ihre Mission „Lost Ring“ zum Guten abzuschließen.
Bei einem, für Chinatownverhältnisse recht seriös wirkenden Goldhändler, erwarben sie einen neuen Ehering für Holger, den er unter dem tosenden Applaus der Mädels von Ulrike über den Finger geschoben bekam.
Damit war auch diese Reise-Challenge erfolgreich absolviert und wir konnten alle erschöpft, aber sehr zufrieden wieder zurück in unseren „Heimatkiez“, rund um die Kao San Road fahren, um den Tag bei einem Gläschen Chang-Bier ausklingen zu lassen.
Bilder :
- Im Getümmel von Chinatown
- Entensuppe in Chinatown aus Plastikschüsseln, auf Klappstühlen. Wie man sieht garnix für Sigrid ;-)
- und wieder hieß es - hinein in die Futterluke
- Endlich ! Mission Ehering erfolgreich abgeschlossen
Bangkok, den 06.07.2012
Letzter Tag.
Holger sitzt in einem gemütlichen Cafe´ und genießt in aller Ruhe die letzten Stunden hier in Thailand.
Nachdem es gestern noch einmal gemeinsam zum „Bayok Tower“, dem höchsten Gebäude von Bangkok und ins „MBK – Center“, ein riesiges Einkaufscenter ging, haben sich für heute kleine Grüppchen gebildet, um noch all die Dinge zu erledigen, die man (frau) sich noch vorgenommen hatte.
Für Ulrike & Sigrid heißt das „Massage“, für Judith & Sylvie „Kampfshoppen“. Und für Holger … FRAUENFREI !!!...
So ist auch mal ein wenig Zeit, um ein kleines Resümee unseres nun langsam endenden Reiseexperimentes zu ziehen.
Fazit: .-SCHÖN WARS –
Es war eine tolle Reise mit lieben, zuverlässigen Menschen, die jeder auf seine Weise die Gruppe bereicherten.
Auch für Ulrike & Holger, die ja eigentlich Gruppenreisen meiden, wo immer sie das können, war es eine sehr angenehme Abwechslung.
So danken wir Judith, für ihren vorbildlich Einsatz in Sachen „english speaking“, auch wenn sie mit ihrer vorzüglichen Vokabelauswahl den einen oder anderen Thailänder schlicht und ergreifend einfach überforderte. 😉
Aber mit ihrem bekannten Charme und unter Zuhilfenahme der Hände und Füße schaffte sie es immer wieder, ihrem Gegenüber verständlich zu machen, was denn nun so ihr/unser Begehr war.
Auch war es für Ulrike & Holger mal eine angenehme Entlastung, nicht immer alles alleine organisieren zu müssen.
Ebenfalls sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich Judith im Laufe der Reise als vorbildliche, experimentelle Vorkosterin herauskristallisierte.
Je bizarre eine Speise erschien, umso unwahrscheinlicher war es, dass sie Judiths Verkostungsdrang entkommen konnte.
Davon konnten wir anderen natürlich auf angenehmster Weise nutznießen. Bekam Judith beim Verzehr große Kugelaugen, konnte man es gefahrlos ebenfalls probieren. Bei verkniffenen Schlitzaugen war Vorsicht geboten.
Sigrid entpuppte sich auf dieser Reise als wahre Abenteurerin.
Ob bei Übernachtungen in zwielichtigen Gästehäusern, Essen auf der Strasse oder der Kampf mit wilden Bestien auf der Toilette im Strandbungalow. Alles das bewältigte unsere Sigrid mit Bravour. Obwohl das alles, wie wir ja wissen, überhaupt nichts für Sigrid ist. 😉
Auch Sylvia ist auf dieser Reise oft über sich hinausgewachsen. Tapfer ertrug sie ihre „Kampfwunde“, die sie sich im Infight mit einer Klippe zugezogen hatte. Todesmutig kletterte sie, trotz ihrer Höhenangst mit uns auf den Viewpoint am Realley Beach.
Selbst eine ausgewachsene Tarantel konnte ihr den Urlaubsspaß nicht verderben. Wir sind alle stolz auf sie 😃
Last but not least - Unsere „Managerin Ulrike“
Sie hat unser„5er Pack“ souverän durch diese Reise geführt.
Planung, Reiseroute und Organisation hat Dank meinem Schatz mal wieder perfekt hingehauen.
Mit so mancher dominanter Hand hielt sie unseren Chaotenhaufen zusammen und lotzte uns durch so manche, etwas knifflige Situation.
Mit Judith zusammen bildete sie das perfektes Organisationsteam. Nicht einmal das Wetter wurde dem Zufall überlassen. So wurden Ausflüge, Reisetage und Reiseziele bis zu eine Woche im voraus nach Wettervorhersage geplant.
Und es hat super hingehauen. Danke dafür. 😘
So das waren sie... unsere reisenden Mädels.
Heute abend geht’s ab in Richtung Flughafen und damit Richtung Heimat. Mit vielen tollen Erinnerungen, Shoppingbeute, Sonnenbrände und jede Menge Mückenstichen im Gepäck, freuen wir uns dann doch wieder auf zuhause.
Also verabschieden sich schoneimal hier aus Bangkok
Ulrike, Sirgrid, Sylvie, Judith und das „Hähnchen im Korb Holger“😉
Bilder :
Impressionen Bangkok
- Bayoke tower
- its teatime
- MBK Center
- der Foodcourt im MBK, wer die Wahl hat, hat die Qual
- Massagestuhl deluxe fuer 9.000 $
- und wieder mal nix fuer Sigrid *fg*





































































































































