September 2026
15.08.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟒𝟎𝟎
𝔹𝕒𝕥𝕦𝕞𝕚 – 𝔻𝕒𝕤 „𝕃𝕒𝕤 𝕍𝕖𝕘𝕒𝕤“ 𝕕𝕖𝕤 𝕂𝕒𝕦𝕜𝕒𝕤𝕦𝕤…
𝐁𝐚𝐭𝐮𝐦𝐢 𝐥𝐢𝐞𝐠𝐭 𝐚𝐦 𝐬𝐜𝐡𝐰𝐚𝐫𝐳𝐞𝐧 𝐌𝐞𝐞𝐫…
Womit wir gleich am Anfang mal mit einer der 𝐚𝐞𝐥𝐭𝐞𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐰𝐨𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐭𝐡𝐞𝐨𝐫𝐢𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐡𝐞𝐢𝐭𝐬𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 aufräumen möchten…
Denn… das 𝐬𝐜𝐡𝐰𝐚𝐫𝐳𝐞 𝐌𝐞𝐞𝐫… das muss an dieser Stelle einfach mal offen gesagt werden, ist überhaupt 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐬𝐜𝐡𝐰𝐚𝐫𝐳…
... 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐅𝐚𝐤𝐞 𝐍𝐞𝐰𝐬…
Dafür triffst Du hier auf eine Stadt mit reichlich Baustellen und noch mehr Beleuchtung.
𝐖𝐚𝐬 𝐛𝐢𝐞𝐭𝐞𝐭 𝐁𝐚𝐭𝐮𝐦𝐢 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐬𝐮𝐜𝐡𝐞𝐫𝐧?
𝐖𝐨𝐥𝐤𝐞𝐧𝐤𝐫𝐚𝐭𝐳𝐞𝐫… check… 𝐒𝐭𝐫𝐚𝐧𝐝, 𝐏𝐚𝐥𝐦𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐞𝐞𝐫… check… ein 𝐑𝐢𝐞𝐬𝐞𝐧𝐫𝐚𝐝… check...𝐍𝐚𝐜𝐡𝐭𝐜𝐥𝐮𝐛𝐬, 𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥𝐜𝐚𝐬𝐢𝐧𝐨𝐬 und sogar ein 𝐑𝐞𝐬𝐭𝐚𝐮𝐫𝐚𝐧𝐭 𝐢𝐧 𝟏𝟑𝟎 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐞𝐡𝐞, dass sich permanent dreht…
... und last but not least... 𝐀𝐥𝐢 & 𝐍𝐢𝐧𝐨…
aber zu den Beiden kommen wir später.
Das alles klingt erstmal wie aus einer Szene aus „Hangover“… nur ohne Baby im Kleiderschrank …
Wir parken direkt vor dem 𝐀𝐥𝐩𝐡𝐚𝐛𝐞𝐭-𝐓𝐨𝐰𝐞𝐫…
Das ist dieses bereits erwähnte 130 Meter hohe Gebäude, das eigentlich nur erbaut wurde, um den Besuchern von Batumi den DNA-Strang eines Georgiers zu präsentieren und eine Kugel daraufzusetzen, die nachts krasser leuchtet, als ein Weihnachtsbaum auf der Fifth Avenue in New York.🙈
𝐃𝐚𝐦𝐢𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐠𝐞𝐧𝐮𝐠...
Verteilt auf dieser „𝐃𝐍𝐀-𝐇𝐞𝐥𝐢𝐱“ sieht man das 𝐠𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐀𝐥𝐩𝐡𝐚𝐛𝐞𝐭…
… 𝟑𝟗 𝐁𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐚𝐛𝐞𝐧, jeder ca. 𝟒 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐡𝐨𝐜𝐡…
... die außer einem Georgier und vermutlich dem einen oder anderen Linguistiker ohnehin niemand lesen kann. 🤷♂️
𝐃𝐚𝐬 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭𝐬…
denn es sieht alles recht beindruckend aus…
und das ist doch alles was zählt…
Kann man also so machen.😉
Hier wurde also das Ü-Ei quasi ein zweites mal erfunden…
Denn auch hier gibt es 𝟑 𝐃𝐢𝐧𝐠𝐞 𝐢𝐧 𝐄𝐢𝐧𝐞𝐦…
𝐀𝐫𝐜𝐡𝐢𝐭𝐞𝐤𝐭𝐮𝐫… 𝐁𝐢𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐞… 𝐋𝐢𝐧𝐠𝐮𝐢𝐬𝐭𝐢𝐤…
… nur mit dem Auspacken und Reinbeißen wird es etwas problematisch…
Dafür kann man mit dem Fahrstuhl hinauffahren… bis ganz nach oben in die Blinke-Kugel.
Von hier aus kannst du ganz Batumi überblicken und bei gutem Wetter sogar die 𝐄𝐫𝐝𝐤𝐫𝐮𝐞𝐦𝐦𝐮𝐧𝐠 erkennen…
𝐃𝐚 𝐡𝐚𝐛𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐞𝐬:
Das schwarze Meer ist nicht schwarz…
Die Erde ist keine Scheibe…
... und hier in Batumi werden alle Beweise geliefert.😉
Ob im Restaurant des obersten Stockwerkes allerdings die, mit 𝐊𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫-𝐃𝐍𝐀 𝐤𝐨𝐧𝐭𝐚𝐦𝐢𝐧𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐏𝐨𝐦𝐦𝐞𝐬-𝐅𝐫𝐢𝐭𝐞𝐬 serviert werden, konnten wir leider nicht herausfinden...
Stattdessen haben wir uns eine Tüte "𝐋𝐚𝐲'𝐬 𝐊𝐚𝐫𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞𝐥𝐜𝐡𝐢𝐩𝐬" gekauft und sie uns schmecken lassen, während wir ein paar Songs der "𝐒𝐨𝐞𝐡𝐧𝐞 𝐌𝐚𝐧𝐧𝐡𝐞𝐢𝐦𝐬" konsumierten. 😉
𝐈𝐡𝐫 𝐦𝐞𝐫𝐤𝐭 𝐞𝐬 𝐯𝐞𝐫𝐦𝐮𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐜𝐡𝐨𝐧...
Meine verzweifelte Suche nach Pointen, geht mal wieder gehörig nach hinten los. 🤦♂️
𝐀𝐥𝐬𝐨 𝐠𝐞𝐧𝐮𝐠 𝐝𝐞𝐬 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐰𝐮𝐫𝐛𝐞𝐥𝐬..
... lasst uns einfach weiter 𝐁𝐚𝐭𝐮𝐦𝐢 𝐞𝐫𝐤𝐮𝐧𝐝𝐞𝐧…
Schlendert man so durch die Gassen, rund um den 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐩𝐚-𝐏𝐥𝐚𝐭𝐳, der im übrigen 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐢𝐧 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐩𝐚, sondern in 𝐀𝐬𝐢𝐞𝐧 liegt, wirkt es ein wenig, als hätte man Tiflis, Berlin und Petersburg in einen Mixer gestopft und dann 2 Minuten kräftig durchgerührt…
und raus kam... Batumi... nicht geschüttelt... gerührt.😉
Auch wenn Batumi bei Tageslicht jetzt nicht der absolute Brüller sein sollte, 𝐩𝐮𝐧𝐤𝐭𝐞𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐒𝐭𝐚𝐝𝐭 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐞𝐧𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐠𝐚𝐧𝐠 umso mehr.
Dann erinnert Batumi tatsächlich an ein, etwas 𝐳𝐮 𝐡𝐞𝐢𝐬𝐬 𝐠𝐞𝐰𝐚𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧𝐞𝐬 „𝐋𝐚𝐬 𝐕𝐞𝐠𝐚𝐬“ …
… ein bisschen eingelaufen, aber dafür nicht weniger bunt.
Das ist jetzt keine Warnung… sondern ein Versprechen.😉
So hat Batumi nicht nur viele bunte Lichter und Leuchtreklamen… ... tatsächlich reiht sich in dieser Stadt auch ein Spielcasino neben dem anderen.
Als Zankapfel von Osmanen und Russen, hat die Stadt eine recht kurzweilige Geschichte…
Heute ist Batumi die 𝐇𝐚𝐮𝐩𝐭𝐬𝐭𝐚𝐝𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐚𝐮𝐭𝐨𝐧𝐨𝐦𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐩𝐮𝐛𝐥𝐢𝐤 𝐀𝐝𝐬𝐜𝐡𝐚𝐫𝐢𝐞𝐧, was ihr vermutlich auch einen Sonderstatus im Bereich des Glücksspiels einräumt, für das man mittlerweile aus aller Welt anreist.
Und wir stehen mittendrin… Casino rechts, Casino links… Casino geradeaus…
Hier könnten wir unser gesamtes, nicht vorhandenenes Vermögen verzocken... 😉
Wir beschränken uns allerdings auf das „𝐒𝐩𝐞𝐢𝐬𝐞𝐤𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧-𝐑𝐨𝐮𝐥𝐞𝐭𝐭𝐞“…
Also das Glücksspiel...
auf ein Restaurant zu setzen und zu hoffen , dass es uns ein vernünftiges Chatchapuri serviert ...😉
Hat man (sich) erstmal gesetzt... „𝐑𝐢𝐞𝐧 𝐧𝐞 𝐯𝐚 𝐩𝐥𝐮𝐬“.
𝐄𝐢𝐧 𝐌𝐮𝐬𝐬…
und absoluter 𝐅𝐨𝐭𝐨-𝐇𝐨𝐭𝐬𝐩𝐨𝐭 in Batumi ist selbstverständlich die anfänglich erwähnte Kunstinstallation von „𝐀𝐥𝐢 & 𝐍𝐢𝐧𝐨…
Man kennt sie aus diversen TikTok- und Instagram- Stories und will sie natürlich einmal live und in Farbe sehen.
Ali und Nino sind quasi die georgische „𝐇𝐞𝐚𝐯𝐲 𝐌𝐞𝐭𝐚𝐥 𝐕𝐞𝐫𝐬𝐢𝐨𝐧“ 𝐯𝐨𝐧 𝐑𝐨𝐦𝐞𝐨 𝐮𝐧𝐝 𝐉𝐮𝐥𝐢𝐚.
Acht Meter hohe Metallfiguren, die in Dauerschleife aufeinander zugehen… ineinander verschmelzen und wieder auseinandergehen… usw. usw.
Szenen einer Ehe… sozusagen...
oder 𝐖𝐢𝐥𝐥𝐢𝐚𝐦 𝐒𝐡𝐚𝐤𝐞𝐬𝐩𝐞𝐚𝐫𝐞 𝐚𝐮𝐟 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡…
und tatsächlich ist der Vergleich mit Romeo & Julia gar nicht so weit hergeholt.
Denn das Kunstwerk basiert auf einem Roman von 𝐊𝐮𝐫𝐛𝐚𝐧 𝐒𝐚𝐢𝐝.
𝐃𝐢𝐞 𝐊𝐮𝐫𝐳𝐯𝐞𝐫𝐬𝐢𝐨𝐧:
Ali, ein aserbaidschanischer, muslimischer Prinz, verliebt sich während des ersten Weltkrieges in die christliche, georgische Prinzessin Nino… den Rest kann man sich denken.
Also Romeo & Julia…
nur ohne Gift… dafür mit Krieg und hier in Batumi in Dauerschleife.
Wer also bisher geglaubt hat, hier würde eine Testversion des Terminators um ein Tänzchen bitten, der hat sich geirrt.
Ali und Nino gehören zu Batumi wie das goldene Schafsfell zur Medea…
... die übrigens ebenfalls recht auffällig unauffällig auf dem Europa-Platz in 30 Meter Höhe herumsteht.
Wer seinen Kopf gen Himmel neigt, kann sie sehen...
... die Medea mit ihrem güldenen Vlies.
Abends sogar mit Beleuchtung, so wie hier in Batumi so ziemlich alles beleuchtet ist, was sich nicht explizit wehrt.
So verwundert es ein wenig, dass hier in Batumi noch keine blinkenden Khinkali serviert werden. 🤦♂️
𝐃𝐢𝐞 𝐒𝐭𝐚𝐭𝐮𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐞𝐝𝐞𝐚 ist im Übrigen eine Hommage an die Verbindung der 𝐊𝐨𝐥𝐜𝐡𝐢𝐬... also der Vorfahren der Georgier, zu dem hellenischen Volk... also den Griechen...
Die haben hier wohl vor gut 2.000 Jahren ganz schön intensiv miteinander gemauschelt.
Solltest Du die Geschichte von „𝐌𝐞𝐝𝐞𝐚 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐦 𝐠𝐨𝐥𝐝𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐕𝐥𝐢𝐞𝐬“ genauso wenig kennen wie ich, bevor wir Batumi besucht haben… 𝐆𝐨𝐨𝐠𝐥𝐞 𝐡𝐢𝐥𝐟𝐭. 😉
So gäbe es noch so einiges hier in Batumi, was es wert wäre, hier in unserem Reisebericht erwähnt zu werden.
Aber ich fürchte, dass ich damit wieder die Buchstaben-Phobiker auf den Plan rufe.🤦🏻
Also lassen wir es hiermit erstmal gut sein und lassen die Bilder sprechen.
𝐔𝐧𝐬𝐞𝐫 𝐓𝐢𝐩𝐩 ...
Wer Batumi besucht, sollte es unbedingt auch nach Sonnenuntergang erkunden... 𝐄𝐬 𝐥𝐨𝐡𝐧𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡.😉
Morgen geht es für uns zurück in die Türkei... da gibt´s ja nocht so einiges nachzuholen. 😉
14.08.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟗𝟗
𝔸𝕟𝕒𝕜𝕝𝕚𝕒 - (𝕗𝕒𝕤𝕥) 𝕚𝕟 𝔸𝕓𝕔𝕙𝕒𝕤𝕚𝕖𝕟
Für uns ging es noch einmal in Richtung Nordwesten, an die Schwarzmeerküste, bis an die Grenze von 𝐀𝐛𝐜𝐡𝐚𝐬𝐢𝐞𝐧... eine autonome Region Georgiens unter russischer Schirmherrschaft.
Das ist auch der Grund, warum eine Einreise aktuell auch nur über Russland möglich wäre und wir es dabei auch belassen wollten.
Ein kurzer Nachtstopp in 𝐙𝐮𝐠𝐝𝐢𝐝𝐢 und ein Mittagessen am 𝐀𝐧𝐚𝐤𝐥𝐢𝐚 𝐁𝐞𝐚𝐜𝐡…
Vielmehr gibt´ s dazu eigentlich nicht zu berichten…
wenn... ja wenn nicht manchmal doch der Weg das eigentliche Ziel wäre. 😉
Denn wenn man so über die Straßen von Georgien tuckert, sollte man sich auf eine Fauna einstellen, die im Westen Europas eher in der Stallhaltung zu finden ist. ☝️
𝐑𝐢𝐧𝐝𝐬𝐯𝐢𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫, 𝐇𝐮𝐞𝐡𝐧𝐞𝐫, 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐞𝐢𝐧𝐞, 𝐏𝐟𝐞𝐫𝐝𝐞… selbst 𝐖𝐚𝐬𝐬𝐞𝐫-𝐁𝐮𝐞𝐟𝐟𝐞𝐥 schlendern hier über die Straßen, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt...
... und vielleicht ist es das auch… 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐢𝐦 𝐊𝐚𝐮𝐤𝐚𝐬𝐮𝐬
So eine Kuh auf der Fahrbahn hat die Gelassenheit eines Betonpfeilers. 𝐇𝐮𝐩𝐞𝐧… 𝐳𝐰𝐞𝐜𝐤𝐥𝐨𝐬…🤷♂️
In diesem Fall gibt es eigentlich nur 𝟑 𝐌𝐨𝐞𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡𝐤𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧…
Du kannst sie 𝐮𝐦𝐟𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧… oder… Du kannst sie umfahren.
(Die Betonung macht das Wort😉)
Das Einzige was allerdings wirklich hilft ist 𝐆𝐞𝐝𝐮𝐥𝐝.
Irgendwann wird es sich schon bewegen… das Rindsvieh.
Dabei schauen sie Dich an, als wollten sie sagen: „𝑪𝒉𝒊𝒍𝒍 𝒎𝒂𝒍 𝑨𝒍𝒕𝒆𝒓… 𝒆𝒔 𝒊𝒔𝒕 𝑳𝒖𝒏𝒄𝒉-𝑻𝒊𝒎𝒆“.
Neben dem Wild- … ähh… „𝐍𝐮𝐭𝐳𝐭𝐢𝐞𝐫-𝐖𝐞𝐜𝐡𝐬𝐞𝐥“ auf den Straßen Georgiens, sind vielleicht noch die Straßen selbst ein paar Zeilen wert.
𝐓𝐣𝐚… 𝐰𝐨 𝐬𝐨𝐥𝐥 𝐦𝐚𝐧 𝐝𝐚 𝐚𝐧𝐟𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧? …
Straßen in Georgien… ja, es gibt sie... zumindest sporadisch.
… Auf regionaler Ebene ist das Wort „Strasse“ oftmals eher eine 𝐅𝐫𝐚𝐠𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐃𝐞𝐟𝐢𝐧𝐢𝐭𝐢𝐨𝐧. Genau wie für Google, das ebenfalls so manchen Schlammpfad als Straße definiert. 🤷♂️
Aber eines haben soweit alle gemeinsam… 𝐋𝐨𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫.
𝐆𝐫𝐨𝐬𝐬𝐞 𝐋𝐨𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫, 𝐤𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐋𝐨𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫, 𝐟𝐥𝐚𝐜𝐡𝐞 𝐋𝐨𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫, 𝐭𝐢𝐞𝐟𝐞 𝐋𝐨𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫… die Angebotspalette ist diesbezüglich recht breit… apropos „𝐛𝐫𝐞𝐢𝐭“…
... 𝐛𝐫𝐞𝐢𝐭𝐞 𝐋𝐨𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫 und 𝐬𝐜𝐡𝐦𝐚𝐥𝐞 𝐋𝐨𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫 gibt es ebenfalls. 😉
Die Georgier lassen sich da nicht lumpen.
Ich persönlich unterscheide allerdings in 𝟑 𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐞 𝐊𝐚𝐭𝐞𝐠𝐨𝐫𝐢𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐧 𝐋𝐨𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫𝐧:
𝐄𝐫𝐬𝐭𝐞𝐧𝐬…
𝐃𝐚𝐬 𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐠𝐥𝐨𝐜𝐡… auffällig und daher relativ berechenbar…
Du siehst sie bereits von weitem herannahen und kannst ihnen also rechtzeitig ausweichen.
𝐙𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧𝐬…
𝐝𝐞𝐧 "𝐋𝐨𝐜𝐡𝐬𝐜𝐡𝐚𝐭𝐭𝐞𝐧"... also Schatten auf der Straße, die man aufgrund einer optischen Täuschung für ein Schlagloch hält…
Man bremst panikartig, ist erleichtert, dieses vermeintliche Schlagloch noch rechtzeitig erkannt zu haben … das Interieur der Kuscheldose dreht sich dabe allerdings wieder einmal komplett auf links… und ansonsten passiert… 𝐍𝐈𝐂𝐇𝐓𝐒… Kein Schlagloch… nur ein Schatten.
Immerhin richtet diese Art von, nicht vorhandenem Schlagloch keine größeren Schäden an.
𝐔𝐧𝐝 𝐝𝐫𝐢𝐭𝐭𝐞𝐧𝐬…
𝐝𝐚𝐬 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐭𝐭𝐞𝐧𝐥𝐨𝐜𝐡, die sich im allerletzten Moment als Schlaglöcher enttarnen…
Das sind die Schlimmsten… 𝐝𝐞𝐫 𝐔𝐧𝐝𝐞𝐫𝐭𝐚𝐤𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐠𝐥𝐨𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫𝐧 …
Nichtsahnend… da man ja nur auf einen vermeintlichen Schatten zufährt, steuert man darauf zu… und „𝐊𝐑𝐀𝐂𝐇“… 🙈
Der Crashsensor hat ausgelöst und die Stoßdämpfer erinnern einen wieder einmal ganz dezent an ihre bisherige Laufleistung.
Zu allem Überfluss gesellen sich dann noch ganz gern die sogenannten 𝐁𝐨𝐝𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐰𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧 dazu…
Einst erfunden, um den Verkehr an brisanten Stellen zu beruhigen, stellen sie heute eher eine 𝐩𝐨𝐭𝐞𝐧𝐳𝐢𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐒𝐨𝐥𝐥𝐛𝐫𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐟𝐮𝐞𝐫 𝐕𝐨𝐫𝐝𝐞𝐫-𝐀𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧 𝐝𝐚.
Vor Jahrzehnten einmal in optisch sehr auffälligen Leuchtfarben montiert, verrichten sie mittlerweile als kaum wahrnehmbare Sprungschanzen ihren Dienst.
Farblich im Laufe der Jahre dem Straßenbelag harmonisch angepasst, nimmt man sie in der Regel erst wahr, wenn es zu spät ist. 𝐒𝐡𝐢𝐭 𝐡𝐚𝐩𝐩𝐞𝐧𝐬. 🤷♂️
𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐨𝐤… wir fahren ja keine 4.000 km nach Vorderasien, um hier in den Genuss 6 Spuriger Autobahnen zu kommen…
das gäbe es dann vermutlich erst wieder in China.
𝐖𝐚𝐬 𝐮𝐧𝐬 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐟𝐟𝐭…
... wir 𝐮𝐦𝐟𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧 nun die Schlaglöcher bis nach Batumi in Hoffnung, dass wir bis dahin keine Rindsviecher 𝐮𝐦𝐟𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧… 🙈
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭
13.08.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟗𝟖
𝔼𝕚𝕖𝕣 𝕜𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗 𝔾𝕖𝕠𝕣𝕘𝕚𝕤𝕔𝕙…
𝔻𝕚𝕖 𝕊𝕦𝕝𝕗𝕦𝕣 ℚ𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟 ℕ𝕠𝕜𝕒𝕝𝕒𝕜𝕖𝕧𝕚
... wir folgten unserer Nase.
Nur, dass es dabei eher weniger nach frisch gegrillten Dönerspieß riecht…
Ein fauliger Duft von überlagerten Legeprodukten wies uns den Weg zu den Schwefelbädern der 𝐒𝐮𝐥𝐟𝐮𝐫 𝐐𝐮𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐧 𝐍𝐨𝐤𝐚𝐥𝐚𝐤𝐞𝐯𝐢 bei 𝐁𝐞𝐭𝐥𝐢𝐦𝐢.
Für Events dieser Art halten wir uns auch grundsätzlich an das immer gleiche Protokoll…
𝐔𝐥𝐫𝐢𝐤𝐞 𝐧𝐢𝐦𝐦𝐭 𝐞𝐢𝐧 𝐁𝐚𝐝… 𝐈𝐜𝐡 𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞 𝐀𝐛𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝…
... und zwar in der Regel recht großen Abstand. 🙈
Wer nun denkt, Wellness sei grundsätzlich ein hochglanzpoliertes Wohlfühlprojekt mit Meditationsglöckchen, flauschigen Bademäntel und Gurkenscheiben auf den Augen… der täuscht sich.
Wellness beginnt im Grunde hier…
...an den 𝐒𝐮𝐥𝐟𝐮𝐫 𝐐𝐮𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐧 𝐍𝐨𝐤𝐚𝐥𝐚𝐤𝐞𝐯𝐢…
...wenn auch ein wenig puristischer als in einem 5 Sterne Wellnesstempel…
ok... vermutlich noch puristischer als in einem 𝟏-𝐒𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐥𝐧𝐞𝐬𝐬𝐭𝐞𝐦𝐩𝐞𝐥.🤦♂️
Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich Wasser, das ich nicht trinken kann, grundsätzlich für suspekt halte?
Erst recht, wenn es riecht, als hätte man die verlorenen Socken von Reinhold Messner im Himalaya gefunden...
... einschließlich seiner, darin befindlichen, abgefrorenen Zehen.
𝐉𝐞𝐝𝐞𝐫 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐞𝐬 𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐞 𝐞𝐫 𝐦𝐨𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞…
Wie bereits erwähnt, halte ich von Freizeitbeschäftigungen dieser Art nur eines… 𝐀𝐛𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝.
𝐔𝐥𝐫𝐢𝐤𝐞 𝐝𝐚𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐥𝐢𝐞𝐛𝐭 𝐞𝐬, sich in übel riechenden Feuchtgebieten, nahe des Siedepunkts herumzuräkeln…🤷♂️
… Also nehmen wir uns die ohnehin reichlich vorhandene Zeit und besuchen diesen Eierkocher der Superlative.
Denn tatsächlich könnte man in diesen Quellen sogar seine 𝐅𝐫𝐮𝐞𝐡𝐬𝐭𝐮𝐞𝐜𝐤𝐬𝐞𝐢𝐞𝐫 𝐤𝐨𝐜𝐡𝐞𝐧…
Weich, mittel, hart… wahlweise auch Benedict.
Der georgische Mann zieht es allerdings vor, seine gleichnamigen Testikel in dieses heiße Nass zu tunken…
Vielleicht um seine Männlichkeit unter Beweis zu stellen? … Oder um Selbiges in Schrumpfrosinen zu transformieren? … Vielleicht hat es auch tatsächlich etwas mit der Aufrechterhaltung oder der Regeneration von Gesundheit zu tun… Wer weiß das schon so genau… 🤷♂️
Mit 𝟕𝟎-𝟖𝟎°𝐂 fließt hier das heiße Wasser aus der Quelle in den benachbarten Tekhuri-Fluss, … wo es sich mit seinem kalten Wasser vermischt.
Wir kennen das vielleicht alle noch aus dem Physikunterricht...
Heiß + Kalt = Warm
Also eine optimale Wohlfühltemperatur... 𝐳𝐮𝐦𝐢𝐧𝐝𝐞𝐬𝐭 𝐭𝐡𝐞𝐨𝐫𝐞𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡.
Wie problematisch so eine Mischung sein kann, weiß vermutlich jeder Vater, der mal sein Baby an den Ohren durch die Wanne gezogen hat, um sich nicht die Finger zu verbrennen. 🙈
Hier im Fluss könntest Du dir aus Kieseln deine eigene Badewanne basteln… 𝐳𝐮𝐦𝐢𝐧𝐝𝐞𝐬𝐭 𝐭𝐡𝐞𝐨𝐫𝐞𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡.
Mit Heißwasserzulauf aus der Quelle und kaltem Wasser aus dem Fluss, kannst du dir deine eigene Badewanne in individueller Wohlfühl-Temperatur schaffen…𝐳𝐮𝐦𝐢𝐧𝐝𝐞𝐬𝐭 𝐭𝐡𝐞𝐨𝐫𝐞𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡.
… 𝐩𝐫𝐚𝐤𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡 kannst Du auch die Becken nutzen, die von Einheimischen bereits gebaut wurden.
Gegen eine „„𝐟𝐫𝐞𝐢𝐰𝐢𝐥𝐥𝐢𝐠𝐞 𝐒𝐩𝐞𝐧𝐝𝐞““ kannst Du dort gleich hineinhüpfen, ohne Dir erst ein Mauerdiplom erarbeiten zu müssen.
Wer uns kennt, der kann sich denken… Ulrike wählte selbstverständlich die Variante ohne Diplom. 😉
Auch wenn Du nach einen Tag an den Quellen Nokalakevi riechst, als hätte Dich jemand 4 Wochen in einem defekten Kühlschrank vergessen, lohnt es sich, dort einen Wellnesstag einzulegen … 𝐳𝐮𝐦𝐢𝐧𝐝𝐞𝐬𝐭 𝐭𝐡𝐞𝐨𝐫𝐞𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡…
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.
09.08.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟗𝟒
𝕋𝕤𝕜𝕒𝕝𝕥𝕦𝕓𝕠 – 𝕎𝕠 𝕤𝕚𝕟𝕕 𝕕𝕚𝕖 ℚ𝕦𝕚𝕥𝕤𝕔𝕙𝕖𝕖𝕟𝕥𝕔𝕙𝕖𝕟?
… Denn Badewannen für diese 𝐤𝐮𝐥𝐭𝐛𝐞𝐡𝐚𝐟𝐭𝐞𝐭𝐞𝐧 𝐆𝐮𝐦𝐦𝐢𝐭𝐢𝐞𝐫𝐞 gäbe es hier in 𝐓𝐬𝐤𝐚𝐥𝐭𝐮𝐛𝐨 genug.
Auch in Tskaltubo darf man gerne wieder das, mittlerweile wohl bekannte „𝐊𝐚𝐮𝐤𝐚𝐬𝐮𝐬-𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐰𝐞𝐢𝐬𝐞𝐧-𝐁𝐢𝐧𝐠𝐨“ spielen…
𝐓𝐬𝐤𝐚𝐥𝐭𝐮𝐛𝐨… 𝐙𝐪𝐚𝐥𝐭𝐮𝐛𝐨… 𝐙𝐤𝐚𝐥𝐭𝐮𝐛𝐨... 𝐓𝐬𝐜𝐡𝐚𝐥𝐭𝐮𝐛𝐨 oder 𝐓𝐬𝐪𝐚𝐥𝐭𝐮𝐛𝐨
Egal wie Du es schreibst, falsch aussprechen wirst Du es sowieso.🤦♂️
Einst ein 𝐠𝐥𝐚𝐧𝐳𝐯𝐨𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐕𝐨𝐫𝐳𝐞𝐢𝐠𝐞-𝐏𝐫𝐨𝐣𝐞𝐤𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐨𝐰𝐣𝐞𝐭𝐮𝐧𝐢𝐨𝐧 in Sachen Heilbehandlung, treffen sich hier heute hauptsächlich die Freunde der „verlorenen Plätze“ oder in Neu-Denglisch „𝐋𝐨𝐬𝐭 𝐩𝐥𝐚𝐜𝐞𝐬“ genannt, was zugebenermaßen tatsächlich ein wenig „cooler“ klingt.
„𝑼𝒏𝒅?... 𝑾𝒂𝒔 𝒉𝒂𝒔𝒕 𝑫𝒖 𝒉𝒆𝒖𝒕𝒆 𝒔𝒐 𝒈𝒆𝒎𝒂𝒄𝒉𝒕?“... „𝑰𝒄𝒉 𝒘𝒂𝒓 𝒂𝒏 𝒆𝒊𝒏𝒆𝒎 𝒗𝒆𝒓𝒍𝒐𝒓𝒆𝒏𝒆𝒏 𝑷𝒍𝒂𝒕𝒛“…
… Das klingt ja fast schon wie „Waldbaden plus Baumumarmung“. 🙈
Die Erkundung eines „Lost place“ vermittelt da schon ein eher gewisses Adventure-Movement. 😉
Aber egal wie du es nennen möchtest…
Wer sich gerne in solchen 𝐛𝐚𝐮𝐫𝐮𝐢𝐧𝐨𝐞𝐬𝐞𝐧 𝐙𝐞𝐮𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐬𝐨𝐰𝐣𝐞𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐠𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭 herumtreibt, um 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐢𝐦𝐦𝐞𝐥𝐭𝐞 𝐌𝐚𝐭𝐫𝐚𝐭𝐳𝐞𝐧, 𝐡𝐞𝐫𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐠𝐞𝐫𝐮𝐩𝐟𝐭𝐞 𝐓𝐚𝐩𝐞𝐭𝐞𝐧 und 𝐝𝐫𝐞𝐢𝐛𝐞𝐢𝐧𝐢𝐠𝐞 𝐄𝐬𝐬𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 zu fotografieren, der ist hier genau richtig. 👍
Die Wiederherstellung der Arbeitskraft, hat sich das sowjetische Regime damals so einiges kosten lassen.
Bis zu 𝟏𝟎𝟎.𝟎𝟎𝟎 Angehörige des 𝐬𝐨𝐰𝐣𝐞𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫- 𝐮𝐧𝐝 𝐁𝐚𝐮𝐞𝐫𝐧 𝐊𝐨𝐧𝐬𝐨𝐫𝐭𝐢𝐮𝐦𝐬 trafen sich hier pro Jahr in diesen palastähnlichen Sanatorien, um zu den physischen Ressourcen zur Erfüllung des jährlichen Wirtschaftsplanes zurückzufinden.
Währenddessen schlenderte man in Westdeutschland noch rezeptpflichtig durch die Fußgängerzone von 𝐁𝐚𝐝 𝐒𝐚𝐥𝐳𝐮𝐟𝐥𝐞𝐧, um nach 6 Wochen Kuraufenthalt wieder am Fließband der 𝐅𝐢𝐫𝐦𝐚 𝐁𝐮𝐦𝐦𝐬𝐝𝐢𝐧𝐠𝐬 𝐆𝐦𝐛𝐇 & 𝐂𝐎 𝐊𝐆 in Wanne-Eickel zu stehen, damit das Brutto-Sozialprodukt der Bundesrepublik Deutschland, mit frischer Kraft weiter gesteigert werden konnte.😉
Heute ist Tskaltubo leider nur noch ein Schatten seiner prunkvollen Vergangenheit. 🤷♂️
Von 1925 bis 1990 baute man hier 𝟏𝟗 𝐒𝐚𝐧𝐚𝐭𝐨𝐫𝐢𝐞𝐧 und 𝟗 𝐁𝐚𝐝𝐞𝐡𝐚𝐞𝐮𝐬𝐞𝐫 und es wurde zum sowjetischen Zentrum für 𝐁𝐚𝐥𝐧𝐞𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐞 & 𝐏𝐡𝐲𝐬𝐢𝐨𝐭𝐡𝐞𝐫𝐚𝐩𝐢𝐞.
Wer sich nun fragt: „𝑾𝒂𝒔 𝒛𝒖𝒎 𝑯𝒆𝒏𝒌𝒆𝒓 𝒊𝒔𝒕 „𝑩𝒂𝒍𝒏𝒆𝒐𝒍𝒐𝒈𝒊𝒆“?... 🤷♂️
… Den lassen wir selbstverständlich nicht in unwissend im Regen stehen.
𝐀𝐥𝐬𝐨 𝐚𝐮𝐟𝐠𝐞𝐩𝐚𝐬𝐬𝐭… bei der Kuscheldose lernst Du was: ☝️
Laut Wikipedia ist …
𝐁𝐚𝐥𝐧𝐞𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐞 (Bäderheilkunde) die medizinische Lehre von der therapeutischen Anwendung natürlicher Heilquellen, Heilgase und Peloide (wie Moor oder Schlamm) in Form von Bädern, Trinkkuren und Inhalationen.
Sie dient der Prävention, Therapie und Rehabilitation bei chronischen Erkrankungen … 𝐇𝐚𝐛𝐞 𝐟𝐞𝐫𝐭𝐢𝐠... 𝐃𝐚𝐧𝐤𝐞 𝐖𝐢𝐤𝐢𝐩𝐞𝐝𝐢𝐚.🙏🏻
Sogar Stalin besuchte Tskatubo regelmäßig, was ihm anscheinend auch nicht allzu viel genutzt zu haben scheint, da er dann doch irgendwann das zeitliche segnete. 🤷♂️
So sind bis heute die Thermalquellen, mit ihrem 𝟑𝟓°𝐂 𝐰𝐚𝐫𝐦𝐞𝐧, 𝐫𝐚𝐝𝐨𝐧-𝐤𝐚𝐫𝐛𝐨𝐧𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐖𝐚𝐬𝐬𝐞𝐫, das Herzstück von Tskaltubo.
Das Gerücht, dass diese Quellen durch eine 𝐝𝐢𝐫𝐞𝐤𝐭𝐞 𝐏𝐢𝐩𝐞𝐥𝐢𝐧𝐞 𝐚𝐮𝐬 𝐓𝐬𝐜𝐡𝐞𝐫𝐧𝐨𝐛𝐲𝐥 gespeist werden, können wir trotz intensiver Recherchen weder dementieren noch bestätigen. 🙈
Die Badehäuser 1, 2 und 6 sind wohl noch in Takt und werden von den Einheimischen wohl auch recht intensiv frequentiert, sodass die Stadt, trotz ihrer zahlreichen „Lost places“ doch noch einen recht 𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧𝐝𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐄𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤 vermittelt.
Ok… solche Ruinen, wie z.B. das ehemalige 𝐳𝐞𝐧𝐭𝐫𝐚𝐥𝐞 𝐏𝐨𝐬𝐭- 𝐮𝐧𝐝 𝐓𝐞𝐥𝐞𝐤𝐨𝐦𝐦𝐮𝐧𝐢𝐤𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬𝐠𝐞𝐛𝐚𝐞𝐮𝐝𝐞 im Zentrum des Ortes, sollte man dann einfach übersehen, wenn man so durch die Stadt schlendert…🙈
Aber es blieb auch uns nicht verborgen, dass die Stadt sich die größte Mühe gibt, wieder ein beliebtes Ausflugsziel, nicht nur für Liebhaber "verrotteter Bauruinen" zu werden.
Der gut 5 km lange 𝐊𝐮𝐫𝐩𝐚𝐫𝐤, entlang der einzelnen Bäder, wirkt wie „geleckt“ und wird täglich gepflegt.
So ist diese Stadt tatsächlich ein wenig skurril…
Einerseits lebendig und … andererseits eine Zeugin einer längst vergangenen Ära, die hier in Tskaltubo recht präsentiert vor sich hin gammelt.
Man darf gespannt sein, was aus dieser Stadt noch wird.
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.
06.08.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟗𝟎
𝕋𝕔𝕙𝕚𝕒𝕥𝕦𝕣 – 𝕎𝕚𝕝𝕝𝕜𝕠𝕞𝕞𝕖𝕟 𝕚𝕞 𝕘𝕖𝕠𝕣𝕘𝕚𝕤𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕎𝕒𝕥𝕥𝕖𝕟𝕤𝕔𝕙𝕖𝕚𝕕.
Es gibt Orte, die sehen auf Ansichtskarten einladender aus, als sie es dann in der Realität sind…
... und es gibt Tchiatura… Tschiatura, Chiatura... sucht Euch was aus?😉
Egal, wie Du ihn nun nennen möchtest, dieser Ort versucht gar nicht erst einladend zu wirken. 🤷♂️
Ich wage sogar die mutige These aufzustellen, dass es von Tchiatura niemals eine Ansichtskarte gab.
Nachdem wir uns kurz die über 2.000 Jahre alte Felsenstadt „𝐔𝐩𝐥𝐢𝐬𝐳𝐢𝐜𝐡𝐞“ und 𝐌𝐭𝐬𝐤𝐡𝐞𝐭𝐚 angeschaut haben, dessen weitere Beschreibung ich gerne Eurer 𝐆𝐨𝐨𝐠𝐥𝐞-𝐒𝐮𝐜𝐡𝐞 überlassen würde, folgten wir noch einem Reise-Tipp der „Mit dem Bimo on tour”.
So hat es uns hier in das Zentrum Georgiens verschlagen.
𝐒𝐚𝐠𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐦𝐚𝐥 𝐬𝐨…
… gegen Tchiatur erscheint der 𝐀𝐮𝐭𝐨𝐡𝐨𝐟 𝐯𝐨𝐧 „𝐌𝐨𝐫𝐥𝐨𝐜𝐤𝐬 𝐌𝐨𝐭𝐨𝐫𝐬 𝐢𝐧 𝐏𝐞𝐭𝐞𝐫𝐬𝐥𝐚𝐡𝐫“, wie die Schreibtischschublade eines pedantischen Finanzbeamten.
Objektiv betrachtet ist in dieser Stadt eigentlich 𝐬𝐨 𝐠𝐚𝐫 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭𝐬 𝐬𝐜𝐡𝐨𝐞𝐧… 🤷♂️
𝐌𝐨𝐫𝐛𝐢𝐝𝐞 𝐜𝐡𝐚𝐫𝐦𝐚𝐧𝐭 … wäre hier wohl der passendste Begriff, wenn man denn nun unbedingt ein schmeichelndes Adjektiv nutzen möchte.
Und wenn man so etwas mag, ist diese Stadt definitiv der Kracher und unbedingt einen Abstecher wert.
Eine Mischung aus „𝐋𝐨𝐬𝐭 𝐏𝐥𝐚𝐜𝐞“, „𝐒𝐭𝐞𝐚𝐦𝐩𝐮𝐧𝐤“ und eine, hier wohl noch unvergessene, "𝐯𝐨𝐫 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐡𝐢𝐧 𝐛𝐫𝐨𝐞𝐜𝐤𝐞𝐥𝐧𝐝𝐞 𝐒𝐨𝐰𝐣𝐞𝐭𝐯𝐞𝐫𝐠𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭“ findet man hier in Tchiatura an.
Zugegebenermaßen hat uns der 𝐬𝐭𝐫𝐚𝐡𝐥𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐧 und der 𝐛𝐥𝐚𝐮𝐞 𝐇𝐢𝐦𝐦𝐞𝐥 die 𝐦𝐲𝐬𝐭𝐡𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐧𝐝𝐳𝐞𝐢𝐭-𝐒𝐭𝐢𝐦𝐦𝐮𝐧𝐠 etwas 𝐯𝐞𝐫𝐦𝐚𝐬𝐬𝐞𝐥𝐭. 🤦♂️
Wie bitte soll man düstere Bilder von einer sterbenden Stadt präsentieren, wenn die Sonne in Kübeln vom Himmel lacht… Diese Spielverderberin.😡
Einst besaß diese Stadt das 𝐠𝐫𝐨𝐞𝐬𝐬𝐭𝐞 𝐌𝐚𝐧𝐠𝐚𝐧-𝐄𝐫𝐳-𝐀𝐮𝐟𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 Welt…
Fast 50% des weltweiten Bedarfs an Mangan wurde aus diesen Bergwerken gedeckt…
Hier wurde über Jahrzehnte Mangan-Erz abgebaut, das man wohl überall dort braucht, wo man es eben braucht… 🤷♂️
Für Batterien, Farbe und Katalysatoren… sogar als Nahrungsergänzungsmittel wird das chemische Element mit der Bezeichnung „𝐌𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐎𝐫𝐝𝐧𝐮𝐧𝐠𝐬𝐳𝐚𝐡𝐥 𝟐𝟓“ verarbeitet…
(Das nur am Rande... Günther Jauch... Ihr wisst schon😉)
𝐊𝐮𝐫𝐳 𝐠𝐞𝐬𝐚𝐠𝐭…
𝐃𝐢𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐌𝐚𝐧𝐠𝐚𝐧-𝐄𝐫𝐳…
und von hier kam es… zumindest bis zur Oktoberrevolution im Jahre 1917 …
Danach bediente Tchiatiura vorwiegend die Sowjetunion mit dem fossilen Rohstoff.
Heute werden die meisten Gruben dem Verfall überlassen.
Von 1992 bis 2007 soll diese Stadt sogar komplett ohne Strom und fliessendem Wasser gewesen sein…
Also nicht ganz so die optimalen Bedingungen zur 𝐅𝐨𝐫𝐜𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐌𝐢𝐭𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐛𝐢𝐧𝐝𝐮𝐧𝐠 für die ansässige Unternehmen.
Da hilft es auch recht wenig, dass ein Teil der alten Seilbahn wieder instandgesetzt wurde, die wohl mal zu den spektakulärsten Seilbahnnetzen dieser Welt gehört haben soll.
Mich persönlich erinnern die unzähligen Stahlseile, die hier kreuz und quer über die Stadt gespannt sind, ein wenig an das Geschicklichkeitsspiel „𝐅𝐢𝐧𝐠𝐞𝐫𝐭𝐰𝐢𝐬𝐭“, dass die Mädels in den 70ern des letzten Jahrtausends des Öfteren mal auf dem Schulhof spielten. …
𝐎𝐤… 𝐝𝐚𝐬 𝐤𝐞𝐧𝐧𝐭 𝐧𝐚𝐭𝐮𝐞𝐫𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐰𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐦𝐞𝐡𝐫…🤦♂️
Heutzutage trainiert man Geschicklichkeit vermutlich, in dem man sich beim „Texten“ von Instagram-Kommentaren möglichst nicht die Finger bricht.
An den Seilen hängen Kabinen, die ein wenig so aussehen, als hätte jemand 𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐦𝐮𝐬𝐭𝐞𝐫𝐭𝐞 𝐃𝐢𝐱𝐢-𝐊𝐥𝐨𝐬 𝐚𝐥𝐬 𝐚𝐯𝐚𝐧𝐭𝐠𝐚𝐫𝐝𝐢𝐬𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐊𝐮𝐧𝐬𝐭𝐢𝐧𝐬𝐭𝐚𝐥𝐥𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 über den strahlend blauen Himmel von Chiatura gehängt…
𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐦𝐢𝐭𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧...
In diesen Kabinen wurden seinerzeit die Bergarbeiter von ihren Behausungen im Tal, in die Stollen auf dem Berg kutschiert… Werksverkehr mal etwas kreativer als üblich.
Nix mit Fahrgemeinschaft oder Deutschland-Ticket…
Hier wurde das Dixi-Klo zur 𝐤𝐨𝐥𝐥𝐞𝐤𝐭𝐢𝐯𝐞𝐧 𝐓𝐫𝐚𝐧𝐬𝐩𝐨𝐫𝐭𝐤𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫 erhoben…
Vermutlich dachten sich die Planer… 𝑻𝒓𝒆𝒑𝒑𝒆𝒏 𝒌𝒂𝒏𝒏 𝒋𝒂 𝒋𝒆𝒅𝒆𝒓… 𝑳𝒂𝒔𝒔𝒕 𝒖𝒏𝒔 𝒆𝒕𝒘𝒂𝒔 𝒔𝒄𝒉𝒂𝒇𝒇𝒆𝒏, 𝒖𝒆𝒃𝒆𝒓 𝒅𝒂𝒔 𝒅𝒊𝒆 𝑴𝒆𝒏𝒔𝒄𝒉𝒆𝒏 𝒏𝒐𝒄𝒉 𝒊𝒏 𝟓𝟎 𝑱𝒂𝒉𝒓𝒆𝒏 𝒅𝒆𝒏 𝑲𝒐𝒑𝒇 𝒔𝒄𝒉𝒖𝒆𝒕𝒕𝒆𝒍𝒏.“
Und wenn ich so an die eine oder andere Treppenbesteigung während unserer Reise denke… macht so ein vertikales Transportmittel durchaus Sinn. ☝️
So mancher Bergarbeiter hätte bei dem täglichen Aufstieg zu seinem Arbeitsplatz vermutlich mehr Zeit bei einem Physiotherapeuten verbracht, als an der Stechuhr.
Heute hängen die Kabinen dieser Seilbahnen, recht sinnfrei am Stadthimmel herum und jeder, der darunter herläuft vertraut darauf, dass ihre Haltebolzen damals nicht bei Temu bestellt wurden.
Hier in dieser Stadt ist 𝐑𝐨𝐬𝐭 kein Makel, sondern eher 𝐡𝐢𝐬𝐭𝐨𝐫𝐢𝐬𝐜𝐡 𝐰𝐞𝐫𝐭𝐯𝐨𝐥𝐥… 🙈
𝐊𝐨𝐫𝐫𝐨𝐬𝐢𝐨𝐧 𝐚𝐥𝐬 𝐭𝐨𝐮𝐫𝐢𝐬𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐒𝐞𝐡𝐞𝐧𝐬𝐰𝐮𝐞𝐫𝐝𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭…
Das muss man als Stadt auch erstmal hinbekommen… 𝐑𝐞𝐬𝐩𝐞𝐤𝐭. 👍
Und wer braucht schon das „𝐊𝐥𝐮𝐠𝐡𝐞𝐢𝐦“ 𝐢𝐦 𝐏𝐡𝐚𝐧𝐭𝐚𝐬𝐢𝐚𝐥𝐚𝐧𝐝, wenn man eine 𝐩𝐨𝐬𝐭𝐬𝐨𝐰𝐣𝐞𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐁𝐞𝐫𝐠𝐛𝐚𝐮𝐬𝐭𝐚𝐝𝐭 besuchen kann, in der kostenlose Bahnfahrten sogar zum Arbeitsalltag gehören.
𝐍𝐚𝐞𝐜𝐡𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐥𝐭… die „𝐊𝐚𝐭𝐬𝐤𝐡𝐢 𝐒𝐚𝐞𝐮𝐥𝐞"
Quasi die 𝐠𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐀𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐢𝐞 griechischen 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐨𝐫𝐚 𝐊𝐥𝐨𝐞𝐬𝐭𝐞𝐫. 😉
… Nicht so groß… aber trotzdem genauso beindruckend.
Auf 𝟏𝟎 𝐱 𝟏𝟓 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐫 Fläche hat es sich bereits vor über 1.000 Jahren ein Mönch auf 40 Meter Höhe gemütlich gemacht. Da war wohl jemandem die letzte Party etwas zu gut besucht, sodass er anscheindend beschloss, ab diesem Zeitpunkt sein Dasein in 𝐀𝐛𝐰𝐞𝐬𝐞𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐬𝐨 𝐳𝐢𝐞𝐦𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐀𝐥𝐥𝐞𝐦 zu fristen.
Eine Leiter, die man als jemand, der irgendwie noch ein wenig an seinem Leben hängt, doch eher nicht besteigen möchte und ein Seilzug, vermutlich zur Befüllung des, im Nadelfels angelegten Weinkellers, sind die einzigen Verbindungen zur Außenwelt… oder sollte man besser sagen… „Untenwelt“? 🤔
Ob es dort oben W-Lan gibt, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Aber welcher georgisch-orthodoxe Mönch, der seinen Job als „𝐕𝐨𝐥𝐥𝐳𝐞𝐢𝐭-𝐄𝐫𝐞𝐦𝐢𝐭“ auch nur annähernd ernst nimmt, braucht schon sowas wie TikTok?
„𝐌𝐚𝐱𝐢𝐦𝐞 𝐐𝐚𝐰𝐭𝐚𝐫𝐚𝐝𝐬𝐞“…
so heißt wohl der „𝐅𝐞𝐥𝐬𝐧𝐚𝐝𝐞𝐥𝐛𝐞𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐫“, der seit 1990 dort oben haust…
Gerüchten nach, sogar mit eigenem Weinkeller. 😜
Der Vollständigkeitshalber sei noch erwähnt, dass diesen Ort noch 𝐧𝐢𝐞𝐦𝐚𝐥𝐬 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐅𝐫𝐚𝐮 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐞𝐭𝐞𝐧 hat, was mich irgendwie an die Couch in meinem Jugendzimmer erinnert.🤦♂️
In diesem Sinne... 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.
04.08.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟑𝟖𝟗
𝔸𝕦𝕗 𝕟𝕒𝕔𝕙 𝕊𝕥𝕖𝕡𝕒𝕟𝕫𝕞𝕚𝕟𝕕𝕒 – 𝔹𝕖𝕣𝕘𝕖, 𝕊𝕥𝕒𝕦𝕤𝕖𝕖 𝕦𝕟𝕕 ‘𝕟𝕖𝕟 𝕂𝕝𝕠𝕤𝕥𝕖𝕣.
Wieder einmal gab es für uns nur die Flucht nach vorn, um diesen, doch etwas 𝐬𝐜𝐡𝐰𝐞𝐢𝐬𝐬𝐭𝐫𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐓𝐞𝐦𝐩𝐞𝐫𝐚𝐭𝐮𝐫𝐞𝐧 irgendwie aus dem Weg zu gehen. Präziser ausgedrückt war eine im Grunde 𝐅𝐥𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐎𝐛𝐞𝐧.
Wir entschieden uns an den Fuß des 𝐊𝐚𝐬𝐛𝐞𝐤 zu fahren…
Der Kasbek ist ein 𝟓.𝟎𝟒𝟕 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐡𝐨𝐡𝐞𝐬 𝐁𝐞𝐫𝐠𝐦𝐚𝐬𝐬𝐢𝐯 im Kaukasus Gebirge, direkt an der russischen Grenze…
Wie der Zufall es wollte gab es auch dort… wie sollte es auch anders sein… 𝐞𝐢𝐧 𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫…🙈
Wer hätte das gedacht... hier in Georgien?...
Und wieder einmal hübsch anzuschauen, recht dekorativ auf einem Berg drapiert, als wollte man sagen:
„𝑺𝒆𝒉𝒕 𝑰𝒉𝒓… 𝑲𝒍𝒐𝒔𝒕𝒆𝒓 𝒌𝒐𝒆𝒏𝒏𝒆𝒏 𝒘𝒊𝒓… 𝒉𝒊𝒆𝒓 𝒊𝒏 𝑮𝒆𝒐𝒓𝒈𝒊𝒆𝒏“ ☝️
Der Name des Klosters: „𝐆𝐞𝐫𝐠𝐞𝐭𝐢𝐞𝐫 𝐃𝐫𝐞𝐢𝐟𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭𝐬𝐤𝐢𝐫𝐜𝐡𝐞“ oder muttersprachlich „𝐆𝐞𝐫𝐠𝐞𝐭𝐢𝐬 𝐬𝐚𝐦𝐞𝐛𝐢𝐬 𝐞𝐤𝐥𝐞𝐬𝐢𝐚“
Aber wie so oft, hat der liebe Gott vor dem Kloster mal wieder viele Höhenmeter gesetzt…
So fuhren wir nach einer Nacht am 𝐓𝐢𝐛𝐥𝐢𝐬𝐞𝐫 𝐒𝐞𝐞, dem 𝐙𝐡𝐢𝐧𝐯𝐚𝐥𝐢 𝐒𝐭𝐚𝐮𝐬𝐞𝐞 entlang, am 𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐀𝐧𝐚𝐧𝐮𝐫𝐢 vorbei, über die Berge, zu den 𝐀𝐮𝐬𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐬𝐩𝐮𝐧𝐤𝐭𝐞𝐧 𝐉𝐚𝐠𝐡𝐦𝐢𝐚𝐧𝐢 und 𝐆𝐮𝐝𝐚𝐮𝐫𝐢, dem 𝐠𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡-𝐫𝐮𝐬𝐬𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐅𝐫𝐞𝐮𝐧𝐝𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐬𝐝𝐞𝐧𝐤𝐦𝐚𝐥, über den 𝐊𝐫𝐞𝐮𝐳𝐩𝐚𝐬𝐬, bis hinauf nach 𝐒𝐭𝐞𝐩𝐚𝐧𝐳𝐦𝐢𝐧𝐝𝐚 am Fuße des Kasbek…
Soweit erstmal die 𝐊𝐮𝐫𝐳𝐯𝐞𝐫𝐬𝐢𝐨𝐧.
Alles was nun kommt, ist wieder einmal eine 𝐫𝐞𝐥𝐚𝐭𝐢𝐯 𝐬𝐢𝐧𝐧𝐟𝐫𝐞𝐢𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐠𝐞𝐰𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐮𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐒𝐩𝐫𝐚𝐜𝐡𝐞 und für den eigentlichen Informationsgehalt nicht wirklich zuträglich.
𝐃𝐚𝐬 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐧 𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠𝐭 𝐝𝐚𝐡𝐞𝐫 𝐚𝐛 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐒𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐚𝐮𝐟 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐚𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠. ☝️
𝐍𝐨𝐜𝐡 𝐝𝐚?... Ok… 𝐖𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫 𝐢𝐦 𝐓𝐞𝐱𝐭:
Im Großen und Ganzen folgten wir der „𝐀𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐇𝐞𝐞𝐫𝐬𝐭𝐫𝐚𝐬𝐬𝐞“ von Georgien…
Etwas amüsant ist die Tatsache, dass wir bis zu Beginn unserer Reise vor fast 4 Jahren ebenfalls einer der „alten Heerstraße“ wohnten...☺️
Allerdings in Koblenz und nicht kurz vor der Grenze zum „Nimmerland“.
Ob das für uns nun ein gutes, schlechtes oder überhaupt kein Omen ist… das werden wir im Laufe der Fahrt über die „georgische Heerstraße“ wohl noch erfahren.🤷♂️
Diese Straße verbindet seit Jahrhunderten Europa mit dem Kaukasus.
Früher mit dem Pferdewagen, fahren heute dort eher Reisebusse, LKW´s auf dem Weg von und nach Russland, und last but not least Wohnmobile die eindeutig nicht gefragt wurden, ob sie diese Strecke überhaupt fahren wollen.🤦♂️
Es gibt Straßen, die führen einfach von A nach B… und dann gibt’s die Heerstraße in Georgien…
Eine Herausforderung für jeden Bremsbelag und jeden Kuhbauern der anscheinend den ganzen Tag damit beschäftigt ist, seine Rindviecher von den Brücken der Straße zu treiben…
𝐊𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐒𝐩𝐨𝐢𝐥𝐞𝐫… die Bauern versuchen es erst gar nicht… 😉
Und so liegen diese „𝐌𝐮𝐡𝐳𝐢𝐥𝐥𝐚𝐬“ den ganzen auf den Brücken herum…
Wer nun glaubt, dass sich diese 𝐛𝐫𝐮𝐞𝐜𝐤𝐞𝐧𝐛𝐞𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐏𝐚𝐚𝐫𝐡𝐮𝐟𝐞𝐫 durch irgendetwas veranlasst fühlen, die Straße für ein durchfahrendes Fahrzeug zu räumen… der irrt… und zwar gewaltig.😉
𝐇𝐮𝐩𝐞𝐧?...
... Da könnte man ihnen auch gleich mit einem Palmwedel Luft zufächeln… Das hätte vermutliche die gleiche Wirkung.
So zirkelt das Moped genauso wie der russische 40 Tonner geduldig an den Rindsviechern vorbei, die Dich dabei anschauen, als wollen sie Dir sagen:
„ 𝑵𝒂 𝒉𝒐𝒆𝒓 𝒎𝒂𝒍 𝒅𝒖 𝑩𝒍𝒆𝒄𝒉𝒌𝒊𝒔𝒕𝒆… 𝑫𝒊𝒆𝒔𝒆 𝑩𝒓𝒖𝒆𝒄𝒌𝒆 𝒔𝒕𝒂𝒏𝒅 𝒔𝒄𝒉𝒐𝒏 𝒉𝒊𝒆𝒓, 𝒅𝒂 𝒘𝒂𝒓𝒔𝒕 𝒅𝒖 𝒏𝒐𝒄𝒉 𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑾𝒂𝒍𝒛𝒆 𝒊𝒎 𝑴𝒆𝒕𝒂𝒍𝒍𝒘𝒆𝒓𝒌. 𝑨𝒍𝒔𝒐 𝒔𝒄𝒉𝒍𝒆𝒊𝒄𝒉 𝑫𝒊𝒄𝒉 𝒖𝒏𝒅 𝒔𝒕𝒐𝒆𝒓 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒏𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒃𝒆𝒊𝒎 𝑾𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓𝒌𝒂𝒆𝒖𝒆𝒏.“
Wenn man es nicht gerade eilig hat, ist die Beobachtung 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐬 𝐒𝐩𝐞𝐤𝐭𝐚𝐤𝐞𝐥 tatsächlich 𝐮𝐧𝐛𝐞𝐳𝐚𝐡𝐥𝐛𝐚𝐫...
Und wir haben es ja nicht eilig.😃
Wer nun die 𝐋𝐨𝐞𝐬𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐬 𝐑𝐚𝐞𝐭𝐬𝐞𝐥𝐬 um die Brückenkühe erfahren möchte, das sich über der gesamten Heerstraße, auf so ziemlich jeder Brücke wiederholt…
𝐃𝐢𝐞 𝐀𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭 ist im Grunde recht simpel…
Auf Brücken gibt es in der Regel 𝐖𝐢𝐧𝐝… und wo es Wind gibt, gibt es keine…
Na?... Wer errät es?...
Richtig… „𝐅𝐋𝐈𝐄𝐆𝐄𝐍“…
… auf Brücken gibt es keine Fliegen, was die „𝐌𝐮𝐡𝐝𝐨𝐧𝐧𝐚𝐬“ relativ schnell spitzgekriegt haben. 😉
… 𝐑𝐚𝐞𝐭𝐬𝐞𝐥 𝐠𝐞𝐥𝐨𝐞𝐬𝐭. ☝️
Ok… nun genug der Lösungen georgischer Mythen…
𝐖𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫 𝐢𝐦 𝐓𝐞𝐱𝐭:
Unsere erste Nacht verbachten wir am 𝐓𝐢𝐟𝐥𝐢𝐬𝐞𝐫 𝐒𝐞𝐞…… quasi das urinfreie Pendant zum Berliner Wannsee.🤦♂️
Warum wir an einem 𝐒𝐚𝐦𝐬𝐭𝐚𝐠𝐧𝐚𝐜𝐡𝐦𝐢𝐭𝐭𝐚𝐠…
bei annähernd 𝟒𝟎 °𝐂, in das größte Naherholungsgebiet von Tiflis gefahren sind, nur um uns dort einen Nachtplatz zu suchen?...
Das fragt ihr uns besser nicht…🤦♂️
𝐍𝐮𝐫 𝐬𝐨 𝐯𝐢𝐞𝐥…
... ab 22.00 Uhr ging´s dann auch, mit der Eroberung eines halbwegs akzeptablen Parkplatzes.😉
Am nächsten Tag beschlossen wir auch relativ zeitnah den Tifliser See wieder zu 𝐯𝐞𝐫𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧…
Der gestrige Volksauflauf ließ uns nur annähernd erahnen, was an diesem See an einem Sonntag los sein muss ... 𝐀𝐥𝐬𝐨 𝐧𝐢𝐱 𝐰𝐢𝐞 𝐰𝐞𝐠…
So suchten wir also das Weite in Richtung „𝐙𝐡𝐢𝐧𝐯𝐚𝐥𝐢 𝐒𝐭𝐚𝐮𝐬𝐞𝐞“.
Ok… menschenleer war auch hier etwas anderes, aber es war nun mal Sonntag… „𝐒𝐡𝐢𝐭 𝐡𝐚𝐩𝐩𝐞𝐧𝐬“. 🤷♂️
𝐅𝐢𝐯𝐭𝐲 𝐬𝐡𝐚𝐝𝐞𝐬 𝐨𝐟 𝐠𝐫𝐞𝐞𝐧…
Mehr Nuancen an türkis, als der Zhinvali Stausee, kann sich weder ein Chamäleon, noch die Wollschublade von "Oma Inge" ausdenken... 🙈
Am liebsten hätten wir an jedem Hotspot angehalten um diese Farbenpracht zu genießen…
… Aber… zur Erinnerung… 𝐞𝐬 𝐰𝐚𝐫 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠… 𝐝𝐢𝐞 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐢𝐞𝐧…. und der 𝐇𝐢𝐦𝐦𝐞𝐥 𝐰𝐚𝐫 𝐛𝐥𝐚𝐮…
… der Rest bedarf vermutlich keines weiteren Kommentares. 😉
Es scheint, als würden 𝟓𝟎% 𝐝𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐞𝐫 ihren freien Tag am 𝐓𝐢𝐟𝐥𝐢𝐬𝐞𝐫 𝐒𝐞𝐞 verbringen, während die restlichen 𝟓𝟎% vermutlich hier am 𝐙𝐡𝐢𝐧𝐯𝐚𝐥𝐢 𝐒𝐭𝐚𝐮𝐬𝐞𝐞 den Sonntag genießen.
Der Rest von Georgien wird vermutlich von 𝐡𝐢𝐭𝐳𝐞𝐫𝐞𝐬𝐢𝐬𝐭𝐞𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐏𝐚𝐮𝐬𝐜𝐡𝐚𝐥𝐭𝐨𝐮𝐫𝐢𝐬𝐭𝐞𝐧 frequentiert.
… Anscheinend wurde der Tifliser See erschaffen, um der haupstädtischen Bevölkerung das 𝐑𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐟 𝐚𝐮𝐟𝐛𝐥𝐚𝐬𝐛𝐚𝐫𝐞𝐧 𝐁𝐚𝐧𝐚𝐧𝐞𝐧, und das 𝐒𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐟 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐢𝐦𝐦𝐢𝐧𝐬𝐞𝐥𝐧 mit Palme und rosa Flamingos zu ermöglichen, während der 𝐙𝐡𝐢𝐧𝐯𝐚𝐥𝐢 𝐒𝐭𝐚𝐮-𝐒𝐞𝐞 die Stadt Tiflis eher seriös mit 𝐓𝐫𝐢𝐧𝐤𝐰𝐚𝐬𝐬𝐞𝐫 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐭.
Das beantwortet auch unsere Frage, warum dort am Stausee das Bootfahren und das Wildpinkeln von Schwimminseln verboten ist.😉
Wir fahren die 𝐆𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐇𝐞𝐞𝐫𝐬𝐭𝐫𝐚𝐬𝐬𝐞 weiter Richtung Norden und treffen auf das „𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐀𝐧𝐚𝐧𝐮𝐫𝐢“, am Flüsschen Aragwi…
Ein burgähnliches Mönchsrefugium, das durchaus in irgendeinem chinesischen Freizeitpark einen Nachbau verdient hätte. Disney hat ja bereits Neuschwanstein.
Mit Verkaufsständen von Souvenirs und anderen Dingen, die man so im Urlaub glaubt unbedingt brauchen zu müssen, z.B. 𝐒𝐭𝐫𝐢𝐜𝐤𝐣𝐚𝐜𝐤𝐞𝐧… ein Accessoires, das bei 40 °C natürlich in keinem Handgepäck fehlen darf.
Dafür gibt’s vermutlich die Schwimmflügelchen für Kids im Januar…
Das ist quasi ein „𝐚𝐧𝐭𝐢𝐳𝐲𝐤𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐚𝐞𝐟𝐭𝐬𝐦𝐨𝐝𝐞𝐥𝐥“...
Das kann man schon so machen... ist dann aber eher doof.😉
Wir fuhren weiter in das 𝐤𝐚𝐮𝐤𝐚𝐬𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐇𝐨𝐜𝐡𝐠𝐞𝐛𝐢𝐫𝐠𝐞 hinein… und unsere „𝐚𝐥𝐭𝐞 𝐁𝐥𝐞𝐜𝐡𝐝𝐚𝐦𝐞“ war erwartungsgemäß nicht ganz so begeistert von dieser Strecke wie wir.
Doch wie von ihr gewohnt, kämpfte unser Kuscheldöschen tapfer alle Serpentinen hinauf.👍
Wir führen vorbei an den Skigebieten „𝐉𝐚𝐠𝐡𝐦𝐢𝐚𝐧𝐢“ und „𝐆𝐮𝐝𝐚𝐮𝐫𝐢“, die sich allerdings aktuell im „𝐒𝐨𝐦𝐦𝐞𝐫-𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐟“ befinden und durch recht dürftig frequentierte Hotelanlagen glänzen.
Ob das 𝐠𝐞𝐨𝐫𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡-𝐫𝐮𝐬𝐬𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 „𝐅𝐫𝐞𝐮𝐧𝐝𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐬𝐝𝐞𝐧𝐤𝐦𝐚𝐥“, das ebenfalls an der Heerstraße liegt, heute noch den „Spirit“ der georgischen Bevölkerung trifft, lassen wir jetzt einfach mal kommentarlos hier im virtuellen Raum stehen.
Angehalten haben wir trotzdem, denn dieser Spot ist tatsächlich das eine oder andere Foto wert.👍
Über den 𝟐.𝟑𝟕𝟗 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐡𝐨𝐡𝐞𝐧 𝐊𝐫𝐞𝐮𝐳𝐩𝐚𝐬𝐬, dem höchsten Punkt der Heerstraße, ging es dann nach 𝐒𝐭𝐚𝐩𝐚𝐧𝐳𝐦𝐢𝐧𝐝𝐚… am Fuße des Kasbek…
𝟓.𝟎𝟒𝟕 𝐌𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐫 𝐡𝐨𝐜𝐡…
Dahinter versteckt sich bestimmt gerade die Zugspitze und schämt sich, weil sie sich mit ihren 2.962 Meter doch eher mickrig vorkommt.😉
Wir nächtigten am Kloster der "𝐆𝐞𝐫𝐠𝐞𝐭𝐢𝐞𝐫 𝐃𝐫𝐞𝐢𝐟𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭𝐤𝐢𝐫𝐜𝐡𝐞"…
Das "𝐆𝐞𝐫𝐠𝐞𝐭𝐢𝐞𝐫" ist jetzt nicht, wie man vermuten könnte, der Papa des rotnasigen Steuermanns des Schlittens vom Weihnachtsmann, sondern, wie gesagt ein Kloster hier im Kaukasus, nahe der russischen Grenze …
Um diesbezüglich Verwechslungen zu vermeiden, nennt man das Kloster auch „𝐓𝐫𝐢𝐧𝐢𝐭𝐲 𝐆𝐞𝐫𝐠𝐞𝐭𝐢“ oder „𝐓𝐬𝐦𝐢𝐧𝐝𝐚 𝐒𝐚𝐦𝐞𝐛𝐚“…
… damit wären 𝐑𝐮𝐝𝐨𝐥𝐩𝐡 & 𝐂𝐨 schonmal raus.😉
Die Strecke war 𝐥𝐚𝐧𝐠, 𝐤𝐮𝐫𝐯𝐢𝐠, sowie mit 𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐠𝐥𝐨𝐞𝐜𝐡𝐞𝐫𝐧 und 𝐊𝐮𝐞𝐡𝐞𝐧 gepflastert…
…Aber 𝐣𝐞𝐝𝐞𝐫 𝐊𝐢𝐥𝐨𝐦𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐬 𝐖𝐞𝐠𝐞𝐬 𝐰𝐚𝐫 𝐞𝐬 𝐰𝐞𝐫𝐭, was dann letztendlich auch unsere, wieder einmal „𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐮𝐧𝐝𝐞𝐧𝐞 𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞“ zugeben musste.😉
Kupplung und Bremsbeläge kann man letztendlich ersetzen… solche Momente nicht. 👍
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.
01.08.2026
Kuscheldosentag 1.386
ℝ𝕒𝕚𝕟𝕓𝕠𝕨 𝕄𝕠𝕦𝕟𝕥𝕒𝕚𝕟𝕤 𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕓𝕦𝕟𝕥𝕖 𝕍𝕠𝕖𝕝𝕜𝕖𝕣𝕧𝕖𝕣𝕤𝕥𝕒𝕖𝕟𝕕𝕚𝕘𝕦𝕟𝕘…
Am "𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐃𝐚𝐰𝐢𝐭 𝐆𝐚𝐫𝐞𝐝𝐬𝐜𝐡𝐚", dem gefühlt 𝐪𝐮𝐚𝐝𝐫𝐢𝐥𝐥𝐢𝐨𝐧𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐌𝐨𝐞𝐧𝐜𝐡𝐬𝐧𝐞𝐬𝐭 seiner Art, dass wir mittlerweile besichtigt haben, wurde es dieses mal tatsächlich ein wenig anders.☝️
Nicht, dass dieses Kloster selbst nun irgendwelche Auffälligkeiten vorzuweisen gehabt hätte, die wir in irgendeiner Weise nicht schon einmal irgendwo, irgendwann gesehen hätten. 🤷♂️
Auch das Kloster „𝐃𝐚𝐰𝐢𝐝 𝐆𝐚𝐫𝐞𝐝𝐬𝐜𝐡“, hier in der Nähe von 𝐔𝐝𝐚𝐛𝐧𝐨 ist eben auch ein Kloster…🤷♂️
… mit 𝐌𝐚𝐮𝐞𝐫𝐧 𝐝𝐫𝐮𝐦𝐡𝐞𝐫𝐮𝐦, ein paar 𝐓𝐮𝐞𝐫𝐦𝐜𝐡𝐞𝐧 rechts und links und einer mehr oder weniger großen 𝐊𝐚𝐩𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐦𝐢𝐭 𝐛𝐮𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐜𝐡𝐞𝐧 darin. 𝐓𝐡𝐚𝐭´𝐬 𝐢𝐭.
Ok… die Landschaft und der Erhaltungsgrad variiert schonmal von Kloster zu Kloster…
Doch die Geschichte eines jeden Klosters, hier im Kaukasus könnten wir vermutlich mit „𝐜𝐨𝐩𝐲 & 𝐩𝐚𝐬𝐭𝐞“ in jeden anderen unserer Reiseberichte übertragen, ohne dass es jemanden auffallen würde.
Und dass ich mit den (ehemaligen) Bewohnern dieser Etablissements ohnehin eine gewisses, historisch begründetes Verständnisproblem habe, sollte mittlerweile auch allgemein bekannt sein. 🤷♂️
𝐉𝐚 𝐢𝐜𝐡 𝐰𝐞𝐢𝐬𝐬…
… wir tun den Klöstern da jetzt ein wenig 𝐔𝐧𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭…
Es geht ja auch um die Architektur und um die optische Ausrichtung in innerhalb der jeweiligen Botanik.
Und nicht jeder hat das Privileg, all die unzähligen Klöster des Kaukasus, bis zur visuellen Übersättigung abklappern zu dürfen, sodass sie quasi zur 𝐢𝐧𝐟𝐥𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐌𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧𝐰𝐚𝐫𝐞 mutieren. 🤦♂️
𝐍𝐞𝐢𝐧... das haben sie wirklich nicht verdient.
𝐉𝐞𝐝𝐞𝐬 𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐟𝐮𝐞𝐫 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐬𝐮𝐜𝐡 𝐰𝐞𝐫𝐭…
... das steht definiv außer Frage…
Doch wie hat bereits Paracelsius gesagt:
„𝐃𝐢𝐞 𝐌𝐞𝐧𝐠𝐞 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐆𝐢𝐟𝐭“.
Und unsere Dosis ist aktuell nicht nur der Sättigung recht nahe, sondern verursacht bisweilen die ersten Vergiftungserscheinungen, sodass wir uns für Georgien ersteimal ein „𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫-𝐃𝐞𝐭𝐨𝐱“ verordnet haben, da wir den Klöstern, die wir aktuell besuchen, nicht mehr gerecht werden können. 🤷♂️
Hierfür bitten die schonmal, so rein prophylaktisch, alle noch kommenden Kloster um 𝐄𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐝𝐢𝐠𝐮𝐧𝐠. 🙏
Aber dieses Kloster war tatsächlich noch einmal etwas Besonderes…
….also jetzt 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫 an sich…
… das Besondere war eigentlich der Parkplatz davor…
… Nee… eigentlich auch 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐏𝐚𝐫𝐤𝐩𝐥𝐚𝐭𝐳…
… eher war es ein Camper der dort herumstand…
… Nein… Eigentlich war es auch 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐂𝐚𝐦𝐩𝐞𝐫…
… es war die „𝐋𝐚𝐞𝐧𝐝𝐞𝐫𝐤𝐞𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠“ 𝐚𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐦 𝐅𝐚𝐡𝐫𝐳𝐞𝐮𝐠.
„𝐑𝐎𝐊“…
Was bitte soll das für ein Land sein?
„𝐑ülpsistan in 𝐎st 𝐊ackisien?“ der „𝐑eich von 𝐎scar aus der 𝐊uscheldose“?
Tatsächlich musste ich erstmal Google bemühen, um mir über dieses Nationale Kürzel Gewissheit zu verschaffen.
„𝐑𝐞𝐩𝐮𝐛𝐥𝐢𝐜 𝐨𝐟 𝐊𝐨𝐫𝐞𝐚“…
“𝐀𝐡𝐚𝐡”… fiel es mir während des Blickes auf mein Handy, wie Schuppen aus der Fontanelle.
„𝑵𝒂 𝒅𝒂 𝒃𝒓𝒂𝒕 𝒎𝒊𝒓 𝒅𝒐𝒄𝒉 𝒆𝒊𝒏𝒆𝒓 ´𝒏𝒆𝒏 𝑹𝒐𝒍𝒍𝒎𝒐𝒑𝒔.“ …
Fernab von Kimchi und Stäbchen als etabliertes Hilfsmittel zur Nahrungsaufnahme, rollt hier so ein Camper mit für wahr exotischen Inhalt durch die Weltgeschichte in Gestalt eines Klosters …
Klar kennt man mittlerweile diese 𝐚𝐬𝐢𝐚𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐠𝐞𝐧𝐨𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐬 𝐅𝐞𝐫𝐧𝐨𝐬𝐭.
Allerdings eher als Rudel, die sich aus Doppeldeckerbussen stürzen und das in einer Anzahl, die jede Sehenswürdigkeit bis zur Unkenntlichkeit entstellen.
Hier waren wohl 2 Exemplare allein auf weiter Flur unterwegs… im eigenen Camper… aus Korea… 𝐑𝐞𝐬𝐩𝐞𝐤𝐭.👍 👏
Wie es der Zufall es so wollte, trafen wir „Souni“, (nur Buddha weiß, ob diesen Namen jetzt richtig geschrieben habe) die Dame des Hauses… ähh…. Campers vor dem Selbigen und Ulrike lud die Beiden ganz spontan zu unserer geplanten Tour an die „𝐑𝐚𝐢𝐧𝐛𝐨𝐰 𝐌𝐨𝐮𝐧𝐭𝐚𝐢𝐧𝐬“ ein, für den wir Nachmittags extra einen Jeep gemietet hatten.
Die Rückbank war ohnehin noch frei… Also warum diese nicht zur transkontinentalen Völkerverständigung nutzen. 😉
𝐆𝐞𝐬𝐚𝐠𝐭 𝐠𝐞𝐭𝐚𝐧…
so folgten sie uns, nach einer Tasse gemeinsamen Tee zurück nach Udabno, wo der Jeep bereits zur Abholung bereitstand.
„𝐒𝐨𝐮𝐧𝐢“ und „𝐂𝐡𝐮𝐧𝐠 𝐇𝐨𝐞“ … zwei Menschen die normalerweise weiter kaum von uns entfernt wohnen könnten…
… 𝐇𝐞𝐮𝐭𝐞 𝐰𝐚𝐫𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐮𝐧𝐬 𝐬𝐨 𝐧𝐚𝐡𝐞, als würden wir uns bereits ewig kennen… ☺️
Mit 𝐛𝐞𝐢𝐝𝐞𝐫𝐬𝐞𝐢𝐭𝐢𝐠𝐞𝐦 𝐄𝐧𝐠𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡 auf knappen 𝐀𝟏 𝐍𝐢𝐯𝐞𝐚𝐮 und dem 𝐆𝐨𝐨𝐠𝐥𝐞-𝐔𝐞𝐛𝐞𝐫𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐫 „Deutsch-Koranisch-Koreanisch-Deutsch“, ließen wir es emotional so richtig krachen… 😃
𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐞𝐦𝐢𝐞 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐭𝐞 𝐯𝐨𝐧 𝐀𝐧𝐟𝐚𝐧𝐠 𝐚𝐧…
und das anscheinend auf beiden Seiten.
Da machte es auch nichts, dass mir Chung Ho über den Übersetzer vermittelte, dass
„ 𝒆𝒔 𝒘𝒐𝒉𝒍 𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑬𝒉𝒓𝒆 𝒇𝒖𝒆𝒓 𝒊𝒉𝒏 𝒔𝒆𝒊, 𝒖𝒏𝒔𝒆𝒓𝒆 𝑺𝒆𝒆𝒍𝒆 𝒎𝒊𝒕𝒆𝒔𝒔𝒆𝒏 𝒛𝒖 𝒅𝒖𝒆𝒓𝒇𝒆𝒏“… 🙈
Doch wenn die Chemie stimmt, 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐬 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐚𝐧 𝐖𝐨𝐫𝐭𝐞…
Und so verbrachten wir den Tag miteinander…
𝐖𝐢𝐫 𝐥𝐚𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧, machten Späße, die das Gegenüber vermutlich gar
nicht verstand… 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐰𝐢𝐫 𝐥𝐚𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧 𝐭𝐫𝐨𝐭𝐳𝐝𝐞𝐦…
Ausgewogene Kommunikationtechniken zwischen 𝐀𝟏-𝐄𝐧𝐠𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡, 𝐆𝐨𝐨𝐠𝐥𝐞-𝐓𝐫𝐚𝐧𝐬𝐥𝐚𝐭𝐞𝐫 und einem 𝐚𝐦𝐛𝐢𝐭𝐢𝐨𝐧𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐇𝐚𝐧𝐝𝐠𝐞𝐟𝐮𝐜𝐡𝐭𝐞𝐥 𝐢𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐫𝐚𝐝𝐞-𝐌𝐚𝐧𝐢𝐞𝐫 ließen diesen Tag zu einem nachhaltigen Erlebnis werden. ☺️
So waren wir tatsächlich alle ein wenig 𝐭𝐫𝐚𝐮𝐫𝐢𝐠, als wir am frühen Abend letztendlich wieder 𝐠𝐞𝐭𝐫𝐞𝐧𝐧𝐭𝐞 𝐖𝐞𝐠𝐞 fuhren. 😔
Auch wenn uns durch „𝐊𝐚𝐤𝐚𝐨𝐓𝐚𝐥𝐤“ und „𝐖𝐡𝐚𝐭𝐬𝐀𝐩𝐩“ virtuelle Welten trennen, haben wir doch eine Möglichkeit gefunden, weiterhin 𝐢𝐧 𝐊𝐨𝐧𝐭𝐚𝐤𝐭 𝐳𝐮 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧. ☺️
𝐔𝐧𝐝 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭… 𝐠𝐚𝐧𝐳 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭… treffen wir uns in Griechenland wieder.
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.
September 2026














































































